Finanztsunami schickt Broker in die Pleite. Diese Broker sind betroffen!

Der Finanztsunami, den die SNB mit der Aufhebung ihres Mindestkurses zum Euro ausgelöst hat (devisen-handeln.org berichtete gestern), scheint gravierendere Auswirkungen auf den Finanzmarkt zu haben als bisher angenommen. Erste Broker müssen bereits Insolvenz anmelden, auch größere Finanzinstitute sind in Schieflage geraten. Zunächst die gute Nachricht: Die devisen-handeln.org Top-Broker sind safe. Hier erfahren Sie, welcher Broker und welches Finanzinstitut betroffen ist und von welchen Brokern wir bereits die Auskunft haben, dass kein größerer Schaden entstanden ist. Zu diesen Brokern können Sie jetzt wechseln!

Der Grund für die Pleite einiger Broker und Finanzinstitute: Kunden spekulierten teils mit hohem Hebel darauf, dass die Schweizer Nationalbank den Mindestkurs von 1,20 um jeden Preis verteidigt. Durch die unerwartete umgehende Aufhebung dieses Levels wurden allerdings zahlreiche Trader und Investoren auf dem falschen Fuß erwischt und viele Konten liefen in den Margin Call, verursachten teilweise Verluste weit über den ursprünglichen Kontostand. Summieren sich diese Verluste der Kunden und sind diese unwiederbringlich, muss der Broker oder das Finanzistitut Konkurs anmelden. Einige Broker hat es besonders hart getroffen. In der Folge die Auflistung der Broker, die getroffen wurden und jene, die keinen größeren Schaden davongetragen haben.

Schwer getroffen

Alpari UK/DE (insolvent)

Global Brokers NZ (insolvent)

Excel Markets (insolvent)

FXCM (Verlust: 225 Mio Euro)

Deutsche Bank (Verlust: 150 Mio Dollar)

CitiGroup (Verlust: ca. ebenfalls 150 Mio Dollar)

IG (Verlust: 30 Mio. Pfund)

Getroffen

Interactive Brokers (k.A.)

Barclays (k.A.)

Keine Auswirkungen

GKFX (plant sogar Übernahmen von Pleitekandidaten)

Aus diesem speziellen Grund, informieren wir hiermit alle Kunden von GKFX Financial Services Ltd darüber, dass wir nicht materiell von diesen Ereignissen betroffen sind. Unsere Finanzen sind stark und unsere Investoren stehen voll und ganz hinter GKFX. Alle privaten Kundengelder werden in getrennten Konten geführt im Einklang mit den Regularien der FCA. Die daraus resultierende Sicherheit beträgt bis zu von 50.000£ pro Kunde. Darüber hinaus werden die Kundengelder auf Top-Tier Banken mit einem Rating von nicht weniger als A+ gehalten. Im Zuge der Geschehnisse werden wir bis auf weiteres die Margin-Anforderung bei allen CHF-Währungspaaren auf 2,5% erhöhen.

One candidate who appears to be looking to expand is GKFX – according to an exclusive statement to Forex Magnates from GKFX, “in light of recent events, following the actions of the Swiss National Bank, GKFX Financial Services Ltd is exploring the possibility of acquiring several brokers who have unfortunately suffered financially. GKFX is planning on capitalising on its strong balance sheet, global reach, and extensive product offering. GKFX’s growth continues to outperform the industry, quadrupling in size over the last 2 years and increasing volumes by tenfold. They have invested in excess of $25M in IT and operational capabilities over the last year and GKFX is in a very strong position to expand its business yet further.”

Admiral Markets

Jeder, der mit dem Währungshandel zu tun hat, hat die Nachbeben dieser Entscheidung mitbekommen und die darauf folgende beispiellose Marktvolatilität. Viele Forex-Broker, die zu aggressiv beim Hebel und der Anzahl der Kunden waren, haben den Preis dafür bezahlt – riesige Verluste und in ein paar Fällen sogar die Insolvenz. Die Defizite von ihrem Risiko- und Geschäftsmodell wurden gnadenlos aufgedeckt. Man könnte sagen, dass das von einer gewissen Naivität zeugt, da es sich um das zweite „Black Swan“-Ereignis innerhalb der letzten 50 Tage handelt.

Sensus Capital Markets

Sehr geehrte Kunden,

Die Schweizer Nationalbank beendete überraschend ihre seit drei Jahren durchgeführten Stützungskäufe des Franken gegenüber dem Euro bei 1,20. Durch die dadurch ausgelösten Turbulenzen mussten einige Mitbewerber Konkurs anmelden. Sensus Capital Markets ist weiterhin in hervorragender Verfassung und führt alle Orders auch in Zukunft in gewohnt hoher Qualität aus.

FXPRIMUS

Lastly, we’re happy to report that FXPRIMUS was completely unaffected by the market volatility, and remains as financially sound as it was prior to the event.

Thank you for your continued support, and please contact us with any questions

ActivTrades

Bereits im November 2014 hat ActivTrades die Möglichkeit einer solchen Entwicklung in Betracht gezogen. Daher wurde damals eine Erhöhung der erforderlichen Margin bei CHF-Währungspaaren auf das 16-fache veranlasst. Dank dieser Vorsorgemaßnahme war ActivTrades imstande, etwaige Verluste seiner Kunden weitestgehend zu begrenzen. Indem wir die Interessen unserer Kunden wahren konnten, haben wir somit nicht zuletzt auch die Interessen des Unternehmens als Ganzes schützen können. Infolgedessen ist ActivTrades stolz darauf, unter keinerlei negativen Auswirkungen aufgrund der Entscheidung der SNB leiden zu müssen und unserem Ruf als vertrauenswürdigen und sicheren Broker einmal mehr gerecht zu werden. Bei all Ihren Fragen diesbezüglich steht unser Team für Sie bereit. Bitte zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

WH Selfinvest

DE – Die gestrige Entscheidung der Schweizer Notenbank war eine Überraschung für alle Finanzunternehmen. Wir können Sie heute informieren, dass WH SelfInvest diesen Sturm gut gemeistert hat. Das Endresultat ist gering und von einer Größenordnung, die keine Auswirkungen auf unser Unternehmen hat. Wir hoffen, gezeigt zu haben, dass wir das in uns gesetzte Vertrauen wert sind. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, können Sie wie üblich unseren Support per E-Mail oder Telefon erreichen.

ayondo markets

Wir verfügen über stabile Risikomaßnahmen, die uns vor solchen Ereignissen schützen und dadurch konnten auch in diesem Fall kritsiche Verluste verhindert werden. Wir sind stolz, daß unsere internen Kontrollmechanismen und Risikomaßnahmen wie erwartet gegriffen haben. Wir möchten betonen, dass alle Kundengelder in segregierten Bankkonten und komplett getrennt von ayondo markets Firmengeldern gehalten werden. Die Marktgeschehnisse hatten und haben keinerlei Einfluss auf Kundengelder.

eToro

Es ist wichtig zu verstehen, dass das eToro Trading Desk Team die Trades mit unseren Liquiditätsanbietern absichert, so dass alle Verluste, die unsere Kunden erfahren mussten, bei unseren Finanzdienstleistern stattfanden. Vor diesem Hintergrund freut es uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir diese Ereignisse aus einer starken und gesicherten Position, in Übereinstimmung mit den regulatorischen Anforderungen und großem Engagement für unsere Kunden, begegnen konnten. Inzwischen sind wir wieder zur Tagesordnung übergegangen. Unser System ist vollfunktionsfähig, nachdem wir für einige wenige Stunden das Trading für CHF-Währungspaare ausgesetzt haben. Alle Einzahlungen, Auszahlungen und Aufträge werden ordnungsgemäß und schnell ausgeführt.

devisenhandel

Daytrader

6 Gedanken zu „Finanztsunami schickt Broker in die Pleite. Diese Broker sind betroffen!

  1. Danke für den Einwand, Admiral hab ich glatt vergessen. Auch hier gab es aber keinerlei Beeinträchtigungen. Ich werde dies in Kürze ergänzen. VG.

  2. Im Prinzip war dieser Black Thursday eine super Sache, um zu sehen welche Broker ihr Handwerk verstehen und welche nur Buketshops sind. Ich hatte vorher Alpari und FXCM mistraut obwohl sie so groß waren. Solche Blackswan-Events kommen alle par Jahre vor (das letzte mal war glaube ich 2007), und daher ist es wichtig bei einem stabielen Broker zu handeln. Wenn man mehr Kapital hatt sollte man es auf mehre stabile Broker verteilen, das hast du in deinen Video ja auch mal angesprochen. Wegen den Blackswan events, das wäre ein guter Blogpost die mal aufzulisten als Archiv weil das gibt es bei Google noch nicht. mfg

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