Im Devisenhandel gibt es für den privaten Händler zahlreiche Vorteile.Der wohl größte Vorteil am Devisenmarkt: Als Händler kann man sowohl von positiven als auch negativen Marktentwicklungen profitieren.
Außerdem kostet der Devisenhandel nicht viel. Die meisten Forex-Broker nehmen keine regelmäßigen Gebühren sondern verdienen am Spread der verschiedenen Währungen. Im Vergleich zum Aktienhandel ist der Spread allerdings wegen der hohen Liqidität an der Forex-Börse nicht hoch. Ein weiterer Vorteil: Durch den Hebeleffekt (Margin) benötigt der angehende Trader anfänglich nur wenig Eigenkapital. Die Mindesteinlage beläuft sich meist auf zwischen 25 und 250 Dollar bzw. Euro. Mit einem hohen Hebel kann der erfahrene Trader dann eine Menge Geld bewegen, auch wenn man sich bei der Ausschöpfung des vollen Hebels auch immer der Gefahren bewusst sein sollte. Welchen Hebel man einsetzt, hängt davon ab, wie man mit dem Risiko eines Verlustes umgeht. Der nächste Vorteil am Devisenmarkt: Es kann 24 Stunden rund um die Uhr gehandelt werden. Dadurch kommt es im Devisenhandel nur selten zu Gaps, also Kurslücken. Auf dem Aktienmarkt hingegen gibt es häufiger Gaps, zum Beispiel wenn der Gewinn eines Unternehmens bekanntgegeben wurde. Durch den permanent geöffneten Devisenmarkt können auch Berufstätige nach der Arbeit noch traden und sich dabei ein wenig entspannen und/oder Geld verdienen. Im Vergleich zum Handel mit Futures ist die geforderte Sicherheitsleistung der Broker meist deutlich geringer.
Ein Nachteil am Forex-Handel: der Devisenmarkt ist auf einige wenige Währungen beschränkt, während man auf dem Aktienmarkt zahlreiche Aktien für den Handel zur Verfügung hat. Einige Broker bieten aufgrund der steigenden Nachfrage mittlerweile allerdings auch den Handel mit Öl, Gold, Platin und Silber und CFDs an. Um am Interbankenmarkt teilnehmen zu können, ist man auf einen Forex-Broker angewiesen. Ein weiterer Nachteil: Durch die hohe Zahl der Marktteilnehmer kommt es bisweilen zu heftigen Kursschwankungen. Außerdem sind die weltwirtschaftlichen Zusammenhänge nicht immer leicht zu durchschauen und müssen ständig im Auge behalten werden, wenn man sich nicht gerade auf ein Autotrading-System verlassen möchte. Trading heißt: Gegen die Statistik zu spielen. Ob der Trader mit seiter Entscheidung, auf steigende oder fallende Kurse zu setzen, richtig liegt, kann er nicht beeinflussen. Traden ist im Grunde eine Mischung aus Erfahrung, Wissen und raten. Was man als Trader allerdings beeinflussen kann, ist der Umgang mit den Folgen der Statistik. Lässt man die potenziell anfallenden Trading-Gebühren mal außen vor, hat man mit einer Handelsentscheidung zwei Möglichkeiten: Gewinn oder Verlust.