Vor allem Anfänger begehen auf dem Devisenmarkt häufig dieselben Fehler, die oftmals zu großen Verlusten führen. Viele dieser Fehler führen dazu, dass der Trader Verluste macht und irgendwann den Spaß am Devisenhandel verliert. Dabei sind diese Fehler durchaus vermeidbar, zum Beispiel das Platzieren einer Stop-Loss-Order. Der Stopp dient zur Begrenzung des Verlustes und zur Gewinnsicherung. Die Stop-Loss-Order wird mit einem Limit unter dem aktuellen Kurs versehen. Wenn der Kurs nun an den Stopp oder darunter fällt, wird zum nächsten Kurs verkauft. Falls Fragen oder Probleme auftauchen, sollte man sich grundsätzlich mit dem Support seines Forex-Brokers in Verbindung setzen. Viele dieser Broker bieten Schulungen oder eine persönliche Betreuung, wodurch man potenzielle Fehler im Keim ersticken kann. Daher im Folgenden einige wichtige Punkte, die man vor allem als Einsteiger im Devisenmarkt beachten sollte.
Diesen Hinweis gibt fast jeder Forex-Broker. Dennoch wird er von den wenigsten Anfängern wirklich beherzigt. Aus diesem Grund Scheitern wohl auch die meisten Anfänger, wenn sie mit dem Devisenhandel beginnen und durch einen hohen Hebel auf schnelle Gewinne hoffen. Mit dem Platzieren einer Stop-Loss-Order können schnell und einfach große Verluste vermieden werden. Fragen Sie hierzu den Support Ihres Devisenbrokers. So kann man das Risiko seiner Trades begrenzen:
Viele Forex-Broker präsentieren Daten auch im Tick-Bereich. Weil man sich als Anfänger von der Beobachtung eines kurzen Zeitrahmens mehr Signale verspricht, verlassen viele den eigentlichen Zeithorizont und setzen auf eine kürzere Zeitspanne. Dies ist sehr verführerisch, da man innerhalb der kürzeren Zeitspanne viel mehr Trading-Signale erhält und dadurch dazu neigt, ständig zu traden. Um einer langfristig erfolgreichen Strategie zu folgen, ist es empfehlenswert, einen größeren Zeitrahmen zu beobachten. Anfänger berücksichtigen dies meist zu Anfang, erliegen dann aber schnell dem Reiz des Tradens in kürzeren Frequenzen.
Zwischen der gehandelten Strategie und dem Zeithorizont sollte es in der Regel einen Fit geben, den man als Trader betrachtet. Richtet sich der Trader beispielsweise nach der Fundamentalanalyse, dann sollte man ein Minuten-Chart ausschließlich bei der Veröffentlichung eines bedeutenden wirtschaftlichen Ereignisses konsultieren. Die Zeit, die man aufwendet, um den Markt zu beobachten sollte im Verhältnis zum Zeitfenster stehen, das man betrachtet. Mit Wochencharts oder Tagescharts sollte man folglich nur dann arbeiten, wenn man nur einmal täglich tradet.
Die Bestimmung der Positionsgröße ist ein Hauptgrund, den viele erfolgreiche Trader für ihren Erfolg verantwortlich machen. Bei der Positionsgrößenbestimmung geht es - wieder der Name schon sagt - um die Systematische Bestimmung der gehandelten Positionsgröße. Damit versucht der Trader, das Risiko, welches er in jeder Position eingeht, konstant zu halten. Als Anfänger geht man hier oftmals nach seinem Bauch, anstatt sich auf seine Positionsgröße zu verlassen. Dadurch entsteht ein variierendes Risiko.
Durch eine gute Positionsgrößenbestimmung wird man noch nicht zum Supertrader, man geht allerdings sicher, dass man wahrscheinlich auch noch in einigen Jahren Forex-Trader sein wird und nicht sein gesamtes Geld an der Forex verzockt hat.
Viele Anfänger scheitern nach einiger Zeit, weil sie ihre Handels-Strategie nicht diszipliniert einhalten. Anstatt sich nach der erarbeiteten Strategie zu richten, erliegen sie dem Reiz des Tradens und handeln einfach drauflos. Daher ist es zu empfehlen, sich seine Trading-Strategie aufzuschreiben und sich konsequent daran zu handeln. By the way: Erfolgreiche trading-Strategien können sehr wertvoll sein und werden oftmals für viel Geld verkauft. Allerdings sollte man sich blind auf die Aussagen des Verkäufers verlassen, sondern die angepriesene Strategie über einen längeren Zeitraum beobachten.
Anschließend wird festgelegt, wie viel pro Engagement riskiert wird. Dabei hat sich die 1%-Regel bewährt: Bei einem Börsenkapital von 100.000 Euro sollte der Verlust pro Position also 1000 Euro nicht übersteigen.