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	<title>EURUSD | Forex News</title>
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	<description>Trading, Daytrading mit Futures und CFD: StereoTrader und Gost</description>
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	<title>EURUSD | Forex News</title>
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		<title>Warum steigt Gold? Warum der Euro?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Devisenhandel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jul 2019 09:44:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Seasonal Trading]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sowohl der Euro als auch der Goldpreis durchbrechen wichtige charttechnische Level, die seit Monaten wie ein Bollwerk gegen weitere Kursanstiege wirkten. Während der Euro schon wieder zu alter Schwäche neigt, scheint sich der Goldpreis kaum noch bremsen zu lassen. Wie kann man von solchen Kursausbrüchen rechtzeitig profitieren?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Werte sorgen in letzter Zeit für Aufmerksamkeit in der Traderwelt &#8211; der eine mehr als der andere. Sowohl der <strong>Euro</strong> als auch der <strong>Goldpreis</strong> durchbrechen wichtige charttechnische Level, die seit Monaten wie ein Bollwerk gegen weitere Kursanstiege wirkten. Während der Euro schon wieder zu alter Schwäche neigt, scheint sich der Goldpreis kaum noch bremsen zu lassen. Wie kann man von solchen Kursausbrüchen rechtzeitig profitieren?</p>



<span id="more-833"></span>



<p>Die größten Volkswirtschaften der Erde befinden sich in einem Abwertungswettlauf, in welchem jeder Teilnehmer nach der schwächsten Währung strebt. Die Korrelationen scheinen eindeutig zu sein: Als Mario Draghi unlängst sein &#8222;Whatever it takes&#8220; (to preserve the Euro) erneut bekräftigte, explodierte der deutsche <strong>Aktienidex DAX</strong> regelrecht, der Euro gab nach. Doch die Amerikaner ließen mit einer Reaktion nicht lange auf sich warten. Obgleich eine Zinssenkung der Fed allenfalls irgendwo am Horizont erkennbar ist, und zwar nur dann, wenn es mit der Konjunktur richtig schlecht läuft, reicht allein diese Phantasie auf ein bisschen mehr billiges Geld bereits aus, den S&amp;P500 auf ein neues Allzeithoch zu katapultieren. Und die anderen Indizes lassen nicht lange auf sich warten. Eines fällt dem ambitionierten Intermarkt-Analysten jedoch diesmal auf: Wenn <strong>Gold</strong>, der <strong>Euro</strong> UND die <strong>Indizes</strong> gleichzeitig steigen, muss früher oder später einer als Verlierer aus dem Rennen hervorgehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Risk on &#8211; Risk off</h2>



<p>Im allseits bekannten und beliebten <strong>Risk-on-Risk-off-Game</strong> der Marktteilnehmer ist Gold in der Tendenz eher der &#8222;Safe haven&#8220;, der vornehmlich dann aufgesucht wird, wenn die Aktienmärkte ins Schlingern geraten. Auch an der bekannten Intraday-Saisonalität &#8222;Friday Gold Rush&#8220; wird das Phänomen oftmals deutlich sichtbar, wenn Gelder aus anderen Assets abgezogen und über das Wochenende im Gold geparkt werden, um sie vor allzu großen Gap-Risiken in Sicherheit zu bringen. Im Resultat führt dies zu einer bekannten <a href="https://devisen-handeln.org/seasonal-trading.html">saisonalen Anomalie</a> im Goldpreis, die sich in der Tendenz in steigenden Goldpreisen am Freitag manifestieren. Wenn also Aktien und Gold plötzlich gleichzeitig steigen, wer könnte dann als Verlierer hervorgehen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zinssenkung bereits eingepreist</h2>



<p>Ursache für den steigenden Goldpreis, die Aktienmärkte und den Euro ist ein unter Druck geratener US-Dollar. Während sich die US-Märkte bereits auf weiterhin frisches, billiges Geld freuen, profitieren Gold und Euro in der Hauptsache vom weicheren US-Dollar UND von einer jetzt beginnenden Saisonalität, die man statistisch untersuchen und auswerten kann. <strong>Seasonal Trader</strong> sind also wieder einmal klar im Vorteil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktien vs. Gold</h2>



<p>Was also, wenn man sich nun für ein Asset entscheiden soll? Der vergangene <strong>Non-Farm-Payroll-Friday</strong> hat das enorme Rückschlagspotenzial bereits anschaulich gezeigt: Wenn es weiterhin so super läuft am US-Arbeitsmarkt, dann wird es nämlich doch nichts mit der Senkung des US-Leitzinses. Und nach all der eingepreisten Euphorie über neues billiges Geld kann sich dann auch ebenso schnell Enttäuschung breit machen. Während nun der Aktienmarkt bereits an seinen Allzeithochs notiert und in eine saisonal eher schwierige Phase eintaucht, kommt Gold gerade mal aus seiner langjährigen Bodenbildung heraus. Ob diese jedoch bestätigt wird, bleibt noch ein paar Tage abzuwarten. Ein Rückfall in die alte Range würde den gesamten Ausbruchsprozess negieren und die Aufregung rund um den Golpreis wieder obsolet machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Seasonal Trader wissen mehr!</h2>



<p>Doch wer sich mit der Auswertung saisonaler Handelsmuster beschäftigt, konnte bereits rechtzeitig die Messer wetzen. Es ist kein Zufall, dass Gold und Euro ab der Jahresmitte in der Tendenz einen Boden ausbilden und eher Richtung Norden streben, während das Kapital eher aus dem Dollar herausfließt. Stattdessen haben wir es hier mit einer eindeutig statistisch auswertbaren saisonalen Anomalie zu tun, die wir mit dem <a href="https://devisen-handeln.org/seasonal-mt5.html">SeasonalMT5</a> und der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Trademiner-Software (öffnet in neuem Tab)" href="https://devisen-handeln.org/out/trademiner.html" target="_blank">Trademiner-Software</a> eindeutig nachweisen können. Dabei sind saisonale Handelsmuster natürlich keine Garantie auf künftige Handelsergebnisse, sondern nur ein weiterer wichtiger Baustein im großen Trading-Puzzle, den man in seine Analyse mit einbauen kann.</p>



<figure class="wp-block-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="470" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/GOLDDaily-1024x470.png" alt="Der Goldpreis hat einen wichtigen Widerstand auf der Marke von rund 1380 USD/Feinunze nachhaltig überwundern. Jetzt ist es wichtig, dass er nicht in seine alte Formation zurückfällt. Die Analyse der 20-jährigen Saisonalität mithilfe des Seasonal MT5 zeigt uns die Tendenz der kommenden Wochen: nach oben." class="wp-image-835" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/GOLDDaily-1024x470.png 1024w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/GOLDDaily-300x138.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/GOLDDaily-768x352.png 768w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/GOLDDaily.png 1916w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Goldpreis hat einen wichtigen Widerstand auf der Marke von rund 1380 USD/Feinunze nachhaltig überwundern. Jetzt ist es wichtig, dass er nicht in seine alte Formation zurückfällt. Die Analyse der 20-jährigen Saisonalität mithilfe des <a href="https://devisen-handeln.org/seasonal-mt5.html">Seasonal MT5</a> zeigt uns die Tendenz der kommenden Wochen: nach oben.<br></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="470" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/EURUSDDaily-1024x470.png" alt="Auch der Euro ist kurzfristig aus seinem mehrmonatigen Abwärtsgefängnis ausgebrochen, aber bereits zurückgefallen in die alte Trendstruktur. Hier ist Vorsicht für die Bullen angesagt. Um weiter nach oben laufen zu können, sollte er die Unterstützung bei 1.11 nicht unterbieten. Auch hier zeigt uns eine Analyse der 30-jährigen Saisonalität mit dem Seasonal MT5 eine deutliche Tendenz nach oben." class="wp-image-836" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/EURUSDDaily-1024x470.png 1024w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/EURUSDDaily-300x138.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/EURUSDDaily-768x352.png 768w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/EURUSDDaily.png 1916w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Auch der Euro ist kurzfristig aus seinem mehrmonatigen Abwärtsgefängnis ausgebrochen, aber bereits zurückgefallen in die alte Trendstruktur. Hier ist Vorsicht für die Bullen angesagt. Um weiter nach oben laufen zu können, sollte er die Unterstützung bei 1.11 nicht unterbieten. Auch hier zeigt uns eine Analyse der 30-jährigen Saisonalität mit dem <a href="https://devisen-handeln.org/seasonal-mt5.html">Seasonal MT5</a> eine deutliche Tendenz nach oben.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p><strong>Gold</strong> und der <strong>Aktienmarkt</strong> zeigen sich derzeit deutlich beflügelt von den Aussichten auf weitere Zinssenkungen und somit billiges Geld der US-Notenbank Fed. Der <strong>Euro</strong> profitiert derzeit ebenfalls von einem schwächer werdenden US-Dollar und einer jetzt beginnenden positiven Saisonalität. Hinzu kommt, dass die EZB im Gegensatz zur Fed ihr Pulver bereits fast komplett verschossen hat. Man darf die Frage stellen, wie weit die EZB die Zinsen noch in den negativen Bereich drücken will, um den Euro weiter zu schwächen? Das Ende der Fahnenstange ist bereits erreicht. Als Trader kann man sich die saisonalen Anomalien unter Berücksichtigung eines ausgefeilten Risiko- und Money Managements zu Nutze machen, indem man sich von seinen Positionen wieder trennt, wenn die Idee nicht aufgeht und/oder das anvisierte Kursziel erreicht wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum steigen Gold und Euro?</h2>



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		<title>Wir bauen ein profitables Trendfolgesystem!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Devisenhandel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2019 16:26:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der größte Vorteil für den Trader ist hier mit Sicherheit: Wenn wir einmal den Einstieg in einen Trend erwischt haben, brauchen wir uns kaum noch um den Trade zu kümmern und können ihn einfach laufen lassen. So sparen wir Nerven und Orderkosten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>The Trend is your friend: Der gesamte Börsenhandel besteht im Wesentlichen nur aus drei Trendphasen: Aufwärtstrends, Abwärtstrends und Seitwärtstrends. Obgleich die <strong>Seitwärtsphasen</strong> in den meisten Werten deutlich überwiegen und damit lukrativer für den Händler sind, hat auch der <strong>Trendhandel</strong> seine Vorzüge. Der größte <strong>Vorteil</strong> für den Trader ist hier mit Sicherheit: Wenn wir einmal den Einstieg in einen Trend erwischt haben, brauchen wir uns kaum noch um den Trade zu kümmern und können ihn einfach laufen lassen. So sparen wir Nerven und Orderkosten. Daher entwickeln wir im aktuellen Video-Tutorial einfach mal ein <strong>profitables Trendfolgesystem</strong>, um damit einen längeren Trend zu reiten.</p>



<span id="more-793"></span>



<p><em>&#8222;The trend is your friend&#8220;</em>, diesen Börsenspruch saugt so ziemlich jeder Trading-Zögling als erstes mit der Milchflasche auf. Was uns der Spruch sagen will: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Stelle dich nie gegen den etablierten Trend, sonst wirst du gnadenlos niergemäht, sondern positioniniere Dich mit dem Big Money, um von den Trendbewegungen zu profitieren und auf der Bewegung zu reiten, wie ein Profi-Surfer auf einer Welle. </p></blockquote>



<p>Was sich in der Theorie schön anhört und logisch klingt, wird bei der Umsetzung in die Praxis schon deutlich komplizierter. Was die schlauen Sprücheklopfer nämlich nicht dazu sagen ist, dass der Einstieg in einen <strong>Trend</strong> durchaus zu einer frustrierenden Angelegenheit werden kann. Denn die wenigsten Trends verlaufen wie im Bilderbuch. Stattdessen springt der Markt wie ein wildes Pony auf und nieder und stoppt den Trader schneller aus, als er gucken kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trendmarkt vs. Seitwärtsmarkt</h2>



<p>Um an der Börse überhaupt erfolgreich zu sein, muss man zwingend 2 Marktphasen unterscheiden können: <strong>Trendmarkt</strong> und <strong>Seitwärtsmarkt</strong>. Denn wer für eine der beiden Phasen die falsche Strategie ansetzt, der wird vom Markt schnell zurechtgestutzt. Während ein <strong>Trendfolger</strong> in einem Rangemarkt meist nur sehr häufig und nervig Break Even ausgestoppt wird, kann der <strong>Range-Händler</strong> von einem Trend heftig überrannt werden und muss rechtzeitig die Reißlinie ziehen. Bevor wir uns also überhaupt mit der Entwicklung eines <strong>Trendfolgesystems</strong> beschäftigen, müssen wir uns einen Markt suchen, der genug Potenzial hat, entweder in Kürze in einen Trend auszubrechen oder vor kurzem in einen <strong>Trend</strong> gestartet ist. Folgende Hilfsmittel stehen uns hierfür zur Verfügung:</p>



<ul><li>ATR: Je niedriger die ATR, desto &#8222;rangiger&#8220; der Markt, desto häufiger wird man ausgestoppt. </li><li>VIX: Je niedriger die Vola, desto kleiner die Bewegung.</li><li>Saisonalitäten: Wann läuft unser Wert in der Regel eher rangig und wann mehr trendig?</li><li>Charttechnik: Rudimentäre Analyse nach höheren Hochs und höheren Tiefs: Range vs Trend.</li><li>Volume Profile: Eröffnung innerhalb der Vortages-VA oder außerhalb? (Nichtsdestotrotz kann der Markt jederzeit durchstarten und ausbrechen).</li><li>Wochentags-Statistik: Einige Wochentage sind prädestiniert als Trendtage, andere als Seitwärtstage. Auf einen Trend-Tag folgt meist eine Konsolidierung.</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welcher Wert passt auf Trendfolge?</h2>



<p>Wer sich derzeit den Chart des <strong>EURUSD</strong> ansieht bemerkt schnell: Das ist <strong>kein Trendmarkt</strong>. Und aktuell zeichnet sich auch keine große Veränderung ab. Folglich macht es Sinn, sich für sein profitables Trendfolgesystem nach Märkten umzusehen, die größere Trends ausbilden. Auf dem Forex-Markt sind das meist Devisenpaare, die volkswirtschaftlich betrachtet weit auseinanderstehen oder unterschiedliche Funktionen haben, wie z. B. der <strong>USDJPY</strong>, der durchaus mal lange Strecken zurücklegen kann. Währungspaare wie der <strong>EURCHF</strong> oder <strong>AUDNZD</strong>, die sich geographisch und wirtschaftlich sehr nahe stehen, eignen sich daher besser für den <strong>Range-Handel</strong> und Mean-Reversion-Ansätze. Für welchen Wert man sich auch immer entscheidet, bevor man sich in das Abenteuer Trendfolge stürzt, sollte man ihn eingehend analysieren, um seine ATR kennenzulernen, sich mit seinen Korrelationen befassen und um das Risiko- und Money Management richtigzu berechnen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was können wir erwarten?</h2>



<p>Da wir mit unserem Ansatz keine Gefangenen machen und den Stop möglichst schnell auf B/E setzen, werden wir wahrscheinlich sehr oft B/E ausgestoppt, bis der Trend ins Laufen kommt. Dank einer automatisierten Umsetzung mit dem <a href="https://devisen-handeln.org/stereotrader.html">StereoTrader</a> ist dieser Vorgang jedoch nicht so emotional belastend, wie er es bei diskretionärer Durchführung wäre. Früher oder später haben wir uns in den Trend reinskaliert und müssen uns nur noch um die Verwaltung unserer Gewinne kümmern, Positionen aufstocken und/oder ggf. ausskalieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trendfolge kann zermürben</h2>



<p>Während man bei der Arbeit mit <strong>fixem Take Profit</strong> täglich schnelle Gewinne einfahren kann und dafür öfter handeln muss, dauert der Einstieg in einen Trend of quälend lange. Dafür wirft er am Ende oft hohe Profite ab.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="472" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/DAX-Range-1024x472.png" alt="Der Range-Handel ist Quick &amp; Dirty: Mit ihm hat man zwar täglich berechenbare Gewinne, jedoch sowohl höhere Orderkosten als auch ein höheres Stress-Level." class="wp-image-794" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/DAX-Range-1024x472.png 1024w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/DAX-Range-300x138.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/DAX-Range-768x354.png 768w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/DAX-Range.png 1910w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der <strong>Range-Hande</strong>l ist Quick &amp; Dirty: Mit ihm hat man zwar täglich berechenbare Gewinne, jedoch sowohl höhere Orderkosten als auch ein höheres Stress-Level.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="472" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/DAX-Trendfolge-1024x472.png" alt="Der Trendhandel hingegen ist zu Anfang eher zermürbend, da der Trader häufig B/E rausfliegt, bis er endlich in den Trend kommt. Dafür hat er später ein entspanntes Leben und muss nur noch seinen Stop nachziehen. Die Orderkosten sind für Trendfolger geringer." class="wp-image-795" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/DAX-Trendfolge-1024x472.png 1024w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/DAX-Trendfolge-300x138.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/DAX-Trendfolge-768x354.png 768w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/DAX-Trendfolge.png 1910w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der <strong>Trendhandel</strong> hingegen ist zu Anfang eher zermürbend, da der Trader häufig B/E rausfliegt, bis er endlich in den Trend kommt. Dafür hat er später ein entspanntes Leben und muss nur noch seinen Stop nachziehen. Die Orderkosten sind für Trendfolger geringer.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Trendfolge am einfachsten mit Grid umsetzbar</h2>



<p>Da wir im Trendfolgeansatz den Einstieg selten punktgenau treffen, bietet sich ein Grid-System für den Einstieg an. Hierbei definieren wir eine <strong>breitere Clusterzone</strong> für unseren Einstieg und verteilen darin unsere Orders gestaffelt, mit oder ohne Progression, je nach unserem persönlichen Risikoprofil. Ob wir am Ende 10 Kontrakte gestaffelt in den Markt legen und mit einem kompletten Martingale-System arbeiten, mit leichter Progression oder einfach nur ganz ohne Progression, spielt dabei keine Rolle. Mehr als unser vorab definiertes Risiko werden wir in keinem Fall verlieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Plane Deinen Trade und trade Deinen Plan</h2>



<p>Nicht zu empfehlen ist es, sich gleich ins Abenteuer zu stürzen ohne eine grobe Vorstellung zu haben, was man überhaupt vorhat. Das gilt nun nicht nur fürs Trading, hier aber ganz besonders. Bevor wir also unseren profitablen Trendfolgeansatz umsetzen, definieren wir schriftlich einige Parameter, an die wir uns halten möchten und die uns das Management des Trades erleichtern:</p>



<ul><li>Wie viel Geld unseres Risikokapitals wollen wir pro Versuch riskieren, um uns in den Trend zu skalieren?</li><li>Wie hoch ist die aktuelle ATR unseres gehandelten Wertes und wie wird sie sich wahrscheinlich in Kürze entwickeln?</li><li>Auf wie viele Orders wollen wir unser definiertes Risiko aufsplitten?</li><li>Wie sollen die Abstände zwischen den einzelnen Orders gestaltet sein und welche Distanz wollen wir damit abdecken?</li><li>Welches Limit-Pullback-Level wählen wir für unseren Wert?</li><li>Wie filtern wir Trend- und Seitwärtsphasen?</li><li>Wie agieren wir im Verlustfall und/oder wenn der Markt gegen uns läuft?</li><li>Wie agieren wir im Gewinnfall? Wie möchten wir unsere (Teil-)gewinne realisieren?</li><li>Wie soll das Stop-Management gestaltet werden, um den Trade gegen Verluste abzusichern?</li><li>Was ist unser Ziel in Punkten, Euro oder Prozent?</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Soft Stop, Hard Stop, Trailing Stop</h2>



<p>Für die Umsetzung unseres konkreten Trendfolgeansatzes im DAX (siehe Video) wählen wir in Bezug auf das Risiko-Management zunächst ein f<strong>ixes Verlustmaximum von 2%</strong> unseren Kontostandes. Dies hat den Vorteil, dass nie mehr als 2% riskiert werden, egal wie viele Orders unseres Grids tatsächlich ausgelöst werden. Dies entspricht im konkreten Fall ca. 30 Punkten bei einer Auslösung aller Orders des gesamten Grids von 10 Kontrakten. Der Initialstop liegt bei 800, 1000 oder 1500 Punkten und kommt erst dann zum Einsatz, wenn der Trade auf Break Even abgesichert werden kann, im konkreten Fall also dann, wenn der DAX 30 Punkte im Gewinn liegt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum nicht gleich den Stop nah ransetzen?</h3>



<p>In der traditionellen Denkweise gefangen fragt sich der ein oder andere nun: Wieso nicht gleich einen fixen Stop mit 30 Punkten einsetzen? Die Antwort liegt in einer speziellen Funktionsweise des <a href="https://devisen-handeln.org/stereotrader.html">StereoTraders</a>, der <strong>Limit-Pullback-Order</strong>. So kann es passieren, dass bei unvorhergesehen Bewegungen, z. B. ausgelöst durch Nachrichten, das gesamte Ordergrid weit über den Stop hinausgedrückt wird &#8211; die Folge wäre ein unnötiges Ausstoppen unserer bereits geöffneten Trades, ohne dass das angepeilte Risiko überhaupt nur annähernd ausgeschöpft wurde. Mit der Definition des absoluten Risikos in Prozent vermeiden wir also viele kleine unnötige Verluste.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trendfilter mit dem XMA Filter</h2>



<p>Um den <strong>Trend zu filtern</strong> und nur dann ein Grid in den Markt zu legen, wenn die Voraussetzungen stimmen, nutzen wir den Zusatzfilter XMA-Filter, welcher im Standard-Repertoire des <a href="https://devisen-handeln.org/stereotrader.html">StereoTraders</a> vorhanden ist. Damit blockieren wir einfach die Auslösung neuer Grid-Orders, wenn die Vorzeichen für unseren Ansatz nicht passen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trendfolge: die Umsetzung</h2>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="425" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/dax-short-1024x425.png" alt="Im konkreten Fall wählen wir ein Short-Setup für den DAX. Saisonalität und Charttechnik weisen uns hierfür den Weg. Wir wählen eine Gridgröße von 10 Kontrakten, die wir auf 100 DAX-Punkte (die Hälfte der aktuellen Tages-ATR) verteilen mit einer echten Martingale-Progression. Nach 30 Punkten im Gewinn soll der Stop automatisch auf B/E nachgezogen werden, um den Trade serverseitig abzusichern. Ein neues Grid soll nur dann gelegt werden, wenn sich der Kurs unter der EMA 100 befindet und der Short-Trend bestätigt wird. Das Limit-Pullback-Level beträgt 5 Punkte. Im Positionsmanagement werden lediglich kleine Teilverkäufe durchgeführt, um eventuelle Verluste zu kompensieren. Bestätigt sich der Abwärtstrend auf dem Tageschart, wird die Position manuell weiter aufgestockt. " class="wp-image-796" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/dax-short-1024x425.png 1024w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/dax-short-300x124.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/dax-short-768x319.png 768w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/dax-short.png 1912w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Im konkreten Fall wählen wir ein Short-Setup für den DAX. <a href="https://devisen-handeln.org/seasonal-mt5.html">Saisonalität</a> und <a href="https://devisen-handeln.org/technische-analyse.html">Charttechnik</a> weisen uns hierfür den Weg. Wir wählen eine Gridgröße von 10 Kontrakten, die wir auf 100 DAX-Punkte (die Hälfte der aktuellen Tages-ATR) verteilen mit einer echten Martingale-Progression. Nach 30 Punkten im Gewinn soll der Stop automatisch auf B/E nachgezogen werden, um den Trade serverseitig abzusichern. Ein neues Grid soll nur dann gelegt werden, wenn sich der Kurs unter der EMA 100 befindet und der Short-Trend bestätigt wird. Das Limit-Pullback-Level beträgt 5 Punkte. Im Positionsmanagement werden lediglich kleine Teilverkäufe durchgeführt, um eventuelle Verluste zu kompensieren. Bestätigt sich der Abwärtstrend auf dem Tageschart, wird die Position manuell weiter aufgestockt. </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="452" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/dax-hedge-1024x452.png" alt="Nachdem der Markt an eine sehr wichtige Unterstützung kommt, wir unseren Short aber nicht aufgeben wollen, legen wir ein Hedge-Grid auf die Gegenseite, um gleichzeitig auf der Long-Seite Gewinne zu machen. Niemand weiß was passiert und so könnte es sein, dass der Markt komplett dreht und unseren schönen Short ausstoppt." class="wp-image-798" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/dax-hedge-1024x452.png 1024w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/dax-hedge-300x133.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/dax-hedge-768x339.png 768w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/dax-hedge.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Nachdem der Markt an eine sehr wichtige Unterstützung kommt, wir unseren Short aber nicht aufgeben wollen, legen wir ein <strong>Hedge-Grid</strong> auf die Gegenseite, um gleichzeitig auf der Long-Seite Gewinne zu machen. Niemand weiß was passiert und so könnte es sein, dass der Markt komplett dreht und unseren schönen Short ausstoppt.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="483" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/3-MetaTrader-5-1-1024x483.png" alt="Wie erwartet prallt der Markt erstmal an der wichtigen Unterstützung ab und gibt uns die Möglichkeit, den Trade ebenfalls risikolos zu stellen. Egal was nun passiert, wir werden mit Gewinn aus der Sache gehen. " class="wp-image-801" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/3-MetaTrader-5-1-1024x483.png 1024w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/3-MetaTrader-5-1-300x141.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/3-MetaTrader-5-1-768x362.png 768w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/05/3-MetaTrader-5-1.png 1919w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Wie erwartet prallt der Markt erstmal an der wichtigen Unterstützung ab und gibt uns die Möglichkeit, den Trade ebenfalls risikolos zu stellen. Egal was nun passiert, wir werden mit Gewinn aus der Sache gehen. </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Video-Tutorial: Wir bauen ein profitables Trendfolgesystem Teil 1</h2>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Wir bauen ein &#x1f4b0; profitables &#x1f4c8; Trendfolgesystem | Teil 1" width="648" height="365" src="https://www.youtube.com/embed/pCFjUhXMnMc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Trendfolge: Was tun, wenn der Markt dreht? | Teil 2</h2>



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<iframe loading="lazy" title="Trendfolge: Was tun &#x1f937;&#x1f3fc;&#x200d;&#x2642;, wenn der Markt dreht? &#x1f914; | Teil 2" width="648" height="365" src="https://www.youtube.com/embed/S9FyQXT3g60?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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			</item>
		<item>
		<title>ESMA 2018 tritt in Kürze in Kraft: Das sollten Sie darüber wissen:</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Devisenhandel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jul 2018 12:46:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Admiral Markets]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die neuen ESMA-Regeln treten in Kürze in Kraft. Über die neuen Regulierungsvorschriften der europäischen Aufsichtsbehörde haben wir bereits mehrfach berichtet. Um alle Unklarheiten zu beseitigen und Alternativmöglichkeiten aufzuzeigen, fassen wir noch einmal sämtliche Erkenntnisse und Maßnahmen in diesem Artikel komprimiert zusammen. Die neuen ESMA-Regelungen werfen ihre Schatten voraus. Noch bis zum 30.07, also rund 14 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neuen <strong>ESMA-Regeln</strong> treten in Kürze in Kraft. Über die neuen Regulierungsvorschriften der europäischen Aufsichtsbehörde haben wir bereits mehrfach berichtet. Um alle Unklarheiten zu beseitigen und Alternativmöglichkeiten aufzuzeigen, fassen wir noch einmal sämtliche Erkenntnisse und Maßnahmen in diesem Artikel komprimiert zusammen.</p>
<p><span id="more-526"></span></p>
<p>Die neuen <strong>ESMA-Regelungen</strong> werfen ihre Schatten voraus. Noch bis zum 30.07, also rund 14 Tage, haben die Trader Zeit, sich auf die neuen Handelsbedingungen einzustellen. Anlässlich dessen fassen wir noch einmal die häufigsten Fragen zu der Thematik in einem FAQ-Format zusammen:</p>
<h2><em><strong>Wer ist von der neuen ESMA-Regulierung betroffen?</strong></em></h2>
<p>Alle <strong>Retail-Kunden</strong>, die bislang im <strong>Forex- und CFD-Bereich</strong> oder <strong>Binäre Optionen</strong> getradet haben. Welchen Stil sie dabei verwendet haben (Scalping, Swing Trading oder Positionstrading) ist dabei unerheblich. Auch ist unerheblich, ob sie als Privatmann oder im Namen einer Firma getradet haben. Die neuen Regeln gelten für alle Kunden, die bei einem innerhalb der EU-regulierten Broker traden, egal welche Nationalität diese selbst haben (z. B. Schweizer). Großbritannien gehört (noch) zur EU, die FCA hat sich den Vorschlägen der ESMA angeschlossen.</p>
<h2><em>Welche Produkte sind betroffen?</em></h2>
<p>Betroffen sind ausschließlich:</p>
<ul>
<li>Forex</li>
<li>CFD und</li>
<li>Binäre Optionen.</li>
</ul>
<p><strong>Nicht</strong> von den neuen Regelungen betroffen sind:</p>
<ul>
<li>Futures</li>
<li>Aktien</li>
<li>KO-Zertifikate</li>
<li>Optionsscheine</li>
<li>Faktorzertifikate</li>
</ul>
<h2><em>Was passiert mit Binären Optionen?</em></h2>
<p>Der Handel, das Angebot und Werbung mit <strong>Binären Optionen</strong> ist innerhalb von EU-regulierten Brokern verboten. Die Werbung von Forex- und CFD wird stark eingeschränkt und muss mit deutlichen Risikohinweisen versehen werden.</p>
<h2><em>Welche neuen Regelungen betreffen Forex- und CFD-Trader?</em></h2>
<p>Die neuen Hebel im Bereich Forex- und CFD für Retail-Trader sehen wie folgt aus:</p>
<ul>
<li>FX-Majors (EURUSD, GBPUSD, USDJPY, USDCHF): 1:30 | Bsp: 1 Lot EURUSD neue Margin = 3.333€</li>
<li>FX-Minors, Gold und Indizes (DAX30, DJI30, SP500, NQ100, CAC40, IBEX35): 1:20 | Bsp: 1 DAX CFD neue Margin = 600€</li>
<li>Andere Rohstoffe und Branchenindizes: 1:10 | Bsp: 1 CFD auf Öl = 700$</li>
<li>Anleihen: 1:5</li>
<li>Kryptowährungen: 1:2</li>
</ul>
<p>Mithilfe der <a href="https://devisen-handeln.org/out/admiralmarkets.html" target="_blank" rel="noopener">kostenlosen Admiral Supreme Edition</a> kann man für jeden handelbaren Wert die erforderliche <strong>Margin</strong> direkt im MT4/MT5 anzeigen lassen. Die Supreme Edition wird einfach in den bestehenden Metatrader 4 oder 5 installiert.</p>
<h2><em>Gibt es weiterhin Mini- und Microlots?</em></h2>
<p>Rund um die neuen Regelungen gibt es viele Missverständnisse. Selbstverständlich gibt es weiterhin <strong>Mini- und Microlots</strong>. Das heißt, <strong>Trading-Anfänger</strong> können auch weiterhin mit kleinem Konto und kleinen Positionen das Traden üben, bis sie etwas mehr Geld haben. Die Margin für 0.1 DAX-CFD beläuft sich dann derzeit beim Punktestand des DAX von 12.500 Punkten zum Beispiel auf nur rund 60 Euro. Wer bislang schon nur 1 &#8211; 2% pro Trade riskiert hat, ist von der Regelung gar nicht betroffen.</p>
<h2><em>Wie kann man trotzdem weiterhin mit hohem Hebel traden?</em></h2>
<h3><em>1. Einstufung als professional Client</em></h3>
<p>Wer weiterhin mit <strong>hohem Hebel</strong> von bis zu 1:500 handeln möchte, kann sich ggf. als sogenannter <strong>professional Client</strong> einstufen lassen, wenn man mindestens 2 der folgenden Voraussetzungen erfüllt:</p>
<ul>
<li>Haben Sie im letzten Jahr mindestens <strong>10 Transaktionen</strong> im Volumen von 10K/Trade (Aktien) oder 20K/Trade (Forex/CFD) pro Quartal in einem relevanten Markt getätigt? (Es zählen auch Transaktionen in anderen Märkten, z. B. Futures oder Optionen)</li>
<li>Übersteigt das Volumen Ihres Portfolios <strong>500K €</strong>? Es zählen, Aktien, ETFs, Investmentfonds und Derivate.</li>
<li>Haben Sie mindestes 1 Jahr im <strong>Finanzsektor</strong> gearbeitet (Banken, Finanzdienstleistung, Selbständigkeit)?</li>
</ul>
<h4><em>1.2. Welche Vorteile hat die Einstufung als professional Client?</em></h4>
<ul>
<li>Weiterhin Bonus-Programm für aktives Traden (Cashback vom Spread)</li>
<li>Nachschusspflicht bei Admiral Markets auf immerhin 50.000 GBP beschränkt</li>
<li>Weiterhin hoher Hebel von 1:500</li>
<li>Fühzeitiger Zugang zu neuen Produkten</li>
<li>Margin-Close-Out bei 30% statt 50%</li>
</ul>
<h4><em>1.3. Welche Nachteile hat die Einstufung als professional Client?</em></h4>
<ul>
<li>Keine vollumfängliche Befreiung von der Nachschusspflicht wie Retail-Kunden (nur bis 50K GBP)</li>
<li>Kein FOS (Financial Ombudsmann) im Streitfall</li>
</ul>
<h3><em>2. Handel ähnlicher Produkte</em></h3>
<p>Ähnliche Produkte wie Futures, Aktien, Optionen, Optionsscheine und Zertifikate sind nicht von der Regelung betroffen. Es ist jedoch zu empfehlen, sich vor einem Umstieg genauestens mit den Eigenheiten und der Preisbildung dieser Produkte auseinanderzusetzen, bevor man in den Echtgeldhandel startet.</p>
<h3><em>3. Wahl einer außereuropäischen Regulierung</em></h3>
<p>Da die neuen Regulierungsvorschriten der <strong>ESMA</strong> nur innerhalb der EU gelten, kann man auch eine außereuropäische Regulierung wählen. Hierbei sollte man sich jedoch genau vorab über die jeweiligen Konditionen informieren und ggf. unabhängige Erfahrungsberichte einsehen. Neben den Hebelbeschränkungen fallen hiermit oftmals auch sämtliche Verbraucher-Schutzmaßnahmen, die innerhalb der EU gelten. Wenn überhaupt, sollte man am besten eine seriöse außereuropäische Regulierung wählen, wie sie beispielsweise von der australischen <strong>ASIC</strong> durchgeführt wird. Sein Geld einfach in unbekannte und unregulierte Offshore-Oasen zu überweisen, kann mit einem hohen Risiko verbunden sein.</p>
<h2><em>Werden offene Positionen betroffen sein?</em></h2>
<p>Ja! Wer in der Übergangszeit (27.07. &#8211; 30.07. 2018) offene Positionen hält und die Margin-Vorgaben nur knapp erfüllt, muss damit rechnen am 30.07. zwangsliquidiert zu werden, wenn einzelne Positionen die neuen Margin-Vorgaben nicht mehr erfüllen. Diese steigen für Retailtrader über das betroffene Wochenende um das 15 &#8211; 25-Fache. Man ist also gut beraten, das Konto rechtzeitig ausreichend nachzukapitalisieren oder seine Positionen vorher entsprechend glattzustellen.</p>
<blockquote><p><em><strong>Beispiel:</strong></em> Aktuell gilt eine Marginanforderung von 200 € für 1 Lot EURUSD. Damit bewegen Sie 100.000 Euro im Markt. Nach den neuen Regelungen brauchen Sie mindestens 3.333 €, um ein Lot EURUSD zu eröffnen. Sollte an besagtem Montag die offene Position unter 1.666,50 € (50% von 3.333 €) rutschen, wird sie zwangsliquidiert, sofern eine Einstufung als Retail-Client vorliegt. Neue Positionen können dann nur mehr mit der höheren neuen Margin eröffnet werden.</p></blockquote>
<h2><em>Passiert eine Einstufung als professional Client automatisch?</em></h2>
<p>Nein, selbst wenn man die Anforderungen alle erfüllt, muss man die Einstufung als <strong>professional Client</strong> gesondert beantragen. Dies geht zum Beispiel ganz bequem im <a href="https://devisen-handeln.org/out/admiralmarkets.html" target="_blank" rel="noopener">Admiral Kundenportal</a>. Nachdem man den Antrag abgeschickt hat, wird er vom Admiral Team geprüft. Über den Ausgang der Entscheidung wird man per Mail informiert. Inzwischen handelt man unter den Bedingungen eines Retail-Kunden.</p>The post <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/forex-broker/admiral-markets/esma-2018-tritt-in-kuerze-in-kraft-das-sollten-sie-darueber-wissen">ESMA 2018 tritt in Kürze in Kraft: Das sollten Sie darüber wissen:</a> first appeared on <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news">Forex News</a>.]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>EURUSD: Mario Draghi beendet das Billig-Geld!</title>
		<link>https://devisen-handeln.org/forex-news/news/eurusd-mario-draghi-beendet-das-billig-geld</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Devisenhandel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jun 2018 13:36:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Paukenschlag auf der gestrigen EZB-Sitzung: Notenbankpräsident Mario Draghi möchte kurz vor Ende seiner Amtszeit wohl nicht zwingend als Schrecken der Sparer und Anleger in die Geschichte eingehen und tut es deswegen langsam aber sicher seinen amerikanischen Kollegen gleich: Die Phase des billigen Geldes zur Ankurbelung der Wirtschaft soll in absehbarer Zeit beendet werden. Ob und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Paukenschlag auf der gestrigen EZB-Sitzung: Notenbankpräsident <strong>Mario Draghi</strong> möchte kurz vor Ende seiner Amtszeit wohl nicht zwingend als Schrecken der Sparer und Anleger in die Geschichte eingehen und tut es deswegen langsam aber sicher seinen amerikanischen Kollegen gleich: Die Phase des billigen Geldes zur Ankurbelung der Wirtschaft soll in absehbarer Zeit beendet werden. Ob und wie der Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik vor allem vor dem Hintergrund der völlig überschuldeten Euro-Krisenländer <strong>Italien</strong> und <strong>Griechenland</strong> funktionieren kann, wird sich zeigen.</p>
<p><span id="more-505"></span></p>
<p>Die Leitzinsen sollen langsam wieder steigen &#8211; und was macht der Euro? Er fällt binnen kurzer Zeit wie ein Stein um mehr als 300 Pips in Richtung 1,15. Wie konnte das passieren? Dass fundamentale Aktionen wie die <a href="https://devisen-handeln.org/wirtschaftskalender.html">EZB-Sitzung, Fed-Sitzung oder das FOMC-Protokoll</a> nicht der beste Zeitpunkt zum traden sind, weiß bereits jeder, der seit längerem an den Märkten aktiv ist. Ein Anheben des Leitzins sollte demnach in der Theorie eine Aufwertung der jeweiligen Währung zur Folge haben, mit dem Euro passierte jedoch genau das Gegenteil. Anleger hatten nämlich eine viel schnellere und straffere geldpolitische Wende erwartet, als die von <strong>Mario Draghi</strong> angekündigte. Vorab wurde der Euro in den Tagen zuvor in freudiger Erwartung auf die Marke von 1,18 hochgekauft, die Enttäuschung ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Den Anlegern geht es viel zu langsam.</p>
<p><figure id="attachment_506" aria-describedby="caption-attachment-506" style="width: 648px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-506" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/06/EURUSDH4-1024x491.png" alt="EURUSDH4" width="648" height="311" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/06/EURUSDH4-1024x491.png 1024w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/06/EURUSDH4-300x144.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/06/EURUSDH4-768x368.png 768w" sizes="(max-width: 648px) 100vw, 648px" /><figcaption id="caption-attachment-506" class="wp-caption-text">Der Euro quittierte die Ansage von Mario Draghi mit einem Mega-Sell Off von rund 300 Pips. Der langsame Ausstieg aus der laxen Geldpolitik war wohl von einigen Playern schneller erwartet worden. Aktuell fängt sich der Euro wieder.</figcaption></figure></p>
<h2>Draghi kaufte Schuldtitel ohne Limit</h2>
<p>Um die <strong>Konjunktur</strong> in der Eurozone und damit die Kreditvergabe anzuregen, setzte Draghi in der Vergangenheit auf den massiven Kauf von Staatspapieren, um dadurch Wachstum und<strong> Inflation</strong> zu erzeugen. Für die stabileren nordeurpäischen Länder wäre diese Maßnahme nicht nötig gewesen, doch Länder wie Spanien, Portugal aber vor allem Griechenland und Italien ächzen nach wie vor unter dem für sie viel zu starken Euro. Seit Beginn des Anleihekaufprogramms hat Drahi somit 2,4 Billionen Euro in die Märkte gepumpt, die nun langsam irgendwie wieder eingesammelt werden müssen. Hauptsächlich hat er dabei die EZB-Bilanzen mit Staatsanleihen der (maroden) Euro-Länder gefüttert.</p>
<h2>Der Wind hat sich gedreht</h2>
<p>Nicht nur politisch scheint sich der Wind in Europa damit langsam gedreht zu haben, Rechtspopulisten erobern einer nach dem anderen die Regierungen der Euro-Länder. Auch die <strong>geldpolitische Wende</strong> scheint damit in Europa in greifbare Nähe gerückt. Bis September 2018 will die EZB noch monatlich Anleihen im Wert von 30 Milliarden Euro kaufen, danach den Betrag auf 15 Milliarden Euro reduzieren und im Dezember auf Null fahren. Ob die südlichen Euro-Staaten ohne ihren Rollator jedoch werden laufen können, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt mehr als fraglich. Umso mehr, als die neue italienische Regierung sämtliche Konsolidierungsbemühungen aufkündigen und lieber die nördlichen Euro-Länder zur Zahlung und Übernahme der eigenen Schulden bewegen will. Der <strong>Leitzins</strong> soll vorher allerdings nicht angetastet werden und bis zum Sommer 2019 auf Null Prozent verbleiben. Auch der Zins für die Einlagefaszilität bleibt bis auf Weiteres im leicht negativen Bereich. Eine Wende der von Euro-Sparern und Anlegern so sehr verhassten <strong>Nullzinspolitik</strong> ist damit in greifbare Nähe gerückt.</p>
<h2>Noch ist nichts in trockenen Tüchern</h2>
<p>Da auch <strong>Mario Draghi</strong> sich der Risiken seines Vorstoßes bewusst sein dürfte, hat er im gleichen Atemzug verkündet, die Druckerpresse jederzeit wieder anzuwerfen, falls &#8222;Not am Mann&#8220; ist. Damit kann er zu jeder Zeit bei Euro-Tradern wieder für Überraschungen sorgen, sodass man erstmal auf alles gefasst sein sollte. Das Inflationsziel von rund 2 Prozent sollte nämlich trotz der Maßnahmen möglichst eingehalten werden. Dabei ist das Wachstum innerhalb der Eurozone mit ebenfalls rund 2 Prozent in 2018 noch nicht wirklich berauschend. Die von Trump möglicherweise auferlegten <strong>Strafzölle</strong> auf deutsche Autos und Aluminium könnten die deutsche Wirtschaft empfindlich treffen. Über Gegenzölle auf ein paar Flaschen Whiskey werden sich die Amerikaner wohl höchstens totlachen können.</p>
<h2>Sorgenkind Italien</h2>
<p>Der größte Sorgenfaktor beim Ausstieg aus der ulta-laxen Geldpolitik ist und bleibt jedoch <strong>Italien</strong>. Mit dem Einzug der neuen, unberechenbaren Parteien in die Regierung werden die Karten europaweit völlig neu gemischt. Abgesehen vom harten Kurs gegen die Migrationswelle könnten die Aufschläge auf italienische Staatsanleihen noch weiter ansteigen und das Land so schuldentechnisch in die Knie zwingen. Doch Italien als drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone ist eine andere Hausnummer wie <strong>Griechenland</strong> und kann, anders als dieses, nicht mal eben aus der (deutschen) ESM-Portokasse refinanziert werden. Italiens Schuldenberg ist mit rund <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167737/umfrage/staatsverschuldung-von-italien/" target="_blank" rel="noopener">2,2 Billionen Euro</a> zwar in etwa so groß wie der deutsche, im Verhältnis zum BIP des Landes sind es hier jedoch 132% und bei Deutschland nur 68%.</p>
<h2>Politische Entwicklung im Auge behalten</h2>
<p>Eine gravierende <strong>Verschlechterung der geplanten Inflationsrate</strong> sowie ein Zunehmen der Unsicherheitsaufschläge auf italienische Staatspapiere könnte somit Mario Draghi noch mal zu einer Kehrtwende bewegen und die Notenpresse wieder anzuschmeißen. Euro-Trader sollten diese Parameter daher von Zeit zu Zeit gut um Auge behalten. Draghi bemühte sich bei seiner Rede, die neue italienische Regierung nicht zu überdramatisieren, wie es die deutschen Lei(d)medien dieser Tage gerne mal zu tun pflegen. Denn auch die neue Regierung in Italien besteht nicht aus Amateuren, sondern hat kompetente Wirtschaftsexperten in der zweiten Reihe, die sich der fragilen wirtschaftlichen Lage durchaus bewusst sind und nach einem Ausweg aus der Misere suchen. Zum Ende seiner Rede stellte Draghi noch einmal die &#8222;Unumkehrbarkeit des Euro&#8220; in den Raum um den Anlegern die Unsicherheit zu nehmen. Bleiben wir gespannt, welche Maßnahmen Mario Draghi bis zum Ende seiner Amtszeit im Herbst 2019 noch ergreifen muss, um den Euro zu stabiliseren.</p>The post <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/news/eurusd-mario-draghi-beendet-das-billig-geld">EURUSD: Mario Draghi beendet das Billig-Geld!</a> first appeared on <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news">Forex News</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>EURUSD: Die Wahlen in Italien werfen ihre Schatten voraus</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Feb 2018 15:55:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die meisten angehenden Forextrader haben, wenn überhaupt, nur den Wirtschaftskalender im Blick, wenn es um die Einordnung und Planung fundamentaler Ereignisse geht. Sicherlich ist es kein Fehler, anstehende FOMC-Meetings, den EZB-Leitzinsentscheid oder wichtige Reden von EZB-Mitgliedern auf dem Radar zu haben, um auf volatile Stunden vorbereitet zu sein. Doch das Wesentliche spielt sich meist abseits [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten angehenden Forextrader haben, wenn überhaupt, nur den <a href="https://devisen-handeln.org/wirtschaftskalender.html">Wirtschaftskalender</a> im Blick, wenn es um die Einordnung und Planung fundamentaler Ereignisse geht. Sicherlich ist es kein Fehler, anstehende FOMC-Meetings, den EZB-Leitzinsentscheid oder wichtige Reden von EZB-Mitgliedern auf dem Radar zu haben, um auf volatile Stunden vorbereitet zu sein. Doch das Wesentliche spielt sich meist abseits vom Wirtschaftskalender ab.</p>
<p><span id="more-365"></span></p>
<p>Der <strong>Euro</strong> konnte in den vergangenen Wochen und Monaten eine beachtliche Rallye zum USD hinlegen. Von 1.04 noch im Februar letzten Jahres hat sich der Euro ganze 20 Cent nach oben geschafft, das muss eine exportorientierte Volkswirtschaft erstmal verdauen. Der Trend ist (noch) klar aufwärts gerichtet. Dabei offenbart sich die vermeintliche Euro-Stärke bei genauerem Hinsehen vielmehr als Dollar-Schwäche &#8211; und zwar trotz beständig erhöhten US-Leitzinsen. Moment mal, haben wir nicht immer gelernt, dass auf einen <strong>höheren Leitzins eine stärkere Währung</strong> folgt? Pustekuchen, seit der &#8222;Trumpisierung&#8220; der (US)-Wirtschaft ist alles anders.</p>
<p><figure id="attachment_366" aria-describedby="caption-attachment-366" style="width: 648px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-366 size-large" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/02/EURUSDDaily-1024x368.png" alt="EURUSDDaily" width="648" height="233" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/02/EURUSDDaily-1024x368.png 1024w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/02/EURUSDDaily-300x108.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/02/EURUSDDaily-768x276.png 768w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/02/EURUSDDaily.png 1916w" sizes="(max-width: 648px) 100vw, 648px" /><figcaption id="caption-attachment-366" class="wp-caption-text">Der Euro hat im Tageschart auf der Marke von 1,25 ein beachtliches Doppel-Top ausgebildet. Sowohl die Italien-Wahl als auch der Ausgang der GroKo-Verhandlungen werden über seinen weiteren Verlauf entscheiden. Unterhalb der Nackenlinie von 1,22 trübt sich das Bild im EURUSD deutlich ein.</figcaption></figure></p>
<h2>USDX auf Talfahrt</h2>
<p>Erwartungsgemäß spiegelt der <strong>USD-Index</strong> genau das gegenläufige Bild des EURUSD wider: Seit Januar 2017 haben wir es mit einem kräftigen Abwärtstrend zu tun, der auf der Marke von 88 Punkten erstmal abgebremst wurde. Hier könnte sich nun ein doppelter Boden ausbilden.</p>
<p><figure id="attachment_367" aria-describedby="caption-attachment-367" style="width: 648px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-367" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/02/USDX_H8Daily-1024x409.png" alt="#USDX_H8Daily" width="648" height="259" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/02/USDX_H8Daily-1024x409.png 1024w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/02/USDX_H8Daily-300x120.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/02/USDX_H8Daily-768x307.png 768w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/02/USDX_H8Daily.png 1916w" sizes="(max-width: 648px) 100vw, 648px" /><figcaption id="caption-attachment-367" class="wp-caption-text">Der USD-Index ist seit einem Jahr im freien Fall &#8211; trotz beständig erhöhter US-Leitzinsen. Nun könnte sich auf der Marke von 88 Punkten ein doppelter Boden ausbilden.</figcaption></figure></p>
<h2>Italien und GroKo</h2>
<p>Auf der anderen Seite des Atlantiks werfen unterdessen zwei wichtige Ereignisse ihre Schatten voraus. In der wichtigsten Volkswirtschaft der EU, nämlich Deutschland, gibt es auch Monate nach der Wahl keine feste Regierung. Zwar steht eine neuerliche &#8222;<strong>GroKo</strong>&#8220; im Raum, diese steht jedoch aufgrund des noch ausstehenden Mitgliederentscheids und rasant fallender Umfragewerte für die beiden etablierten Volksparteien auf mehr als tönernen Füßen. Für eine stabile Währungsunion ist ein solcher Zustand alles andere als förderlich. Scheitert die Groko, dürften in Deutschland Neuwahlen ausgerufen werden, was eine stabile Regierungsbildung weiter nach hinten verschiebt.</p>
<h2>Berlusconi kommt &#8211; mach&#8217;s noch einmal, Sam!</h2>
<p>Doch nicht nur die fragilen Zustände in Deutschland könnten einem weiteren Siegeszug des Euros im Weg stehen. In Italien stehen Wahlen an und &#8211; ob man es glauben mag oder nicht &#8211; die rechte Koalition rund um das Berlusconi-Lager steht mit 36 &#8211; 38 Prozent bereits an der Spitze der Umfragewerte. Doch auch das rechts/linkspopulistische Movimiento5*, das niemand so genau einzuschätzen vermag, hat gute Aussichten auf den 1. Platz. Nur eines ist weitgehend sicher: Im Gegensatz zu den Zuständen in Deutschland ist mit einem &#8222;weiter so&#8220; in Italien nicht zu rechnen. Die Sozialisten haben es (mal wieder) versaut und die Bürger scheinen einen Wechsel nach Rechts zu bevorzugen. Dabei ist noch ausreichend Platz für Überraschungen, denn 1/3 der Italiener ist sich noch völlig unschlüssig, wen man wählen sollte. Aufgrund seiner Verurteilungen in diversen Sex-Skandalen kann Berlusconi zwar nicht selbst noch einmal Ministerpräsident werden, jedoch tritt er weiterhin als Zugpferd seiner Forza Italia auf und nutzt sein Medienimperium geschickt für den Wahlkampf.</p>
<h3>Potenzielle Mehrheit für Mitte-Rechts-Koalition</h3>
<p>Die Italiener haben also die Schnauze voll vom Laisser-Faire der Sozialisten, das Mitte-Rechts-Lager soll es nun richten. Laut aktuellen Umfragewerten wäre die Partei von Silvio Berlusconi (Forza Italia) und die rechte Lega Nord mit einer Mehrheit im Parlament.</p>
<h2>PD mit Matteo Renzi &#8211; ernsthaft jetzt?</h2>
<p>Genau wie in Deutschland scheinen auch die italienischen Spitzenpolitiker wie Pattex an ihrem Posten zu kleben und halten sich für unfehlbar. Anders ist es jedenfalls nicht zu erklären, dass der sozialistische Partito Demokratico sein lahmstes Pferd im Stall, Matteo Renzi, noch einmal ins Rennen schickt. Dabei hat dieser nicht nur eine krachende Niederlage bei der Volksabstimmung zu seiner Wahlrechtsreform einstecken müssen, sondern auch in punkto Migrations- und Wirtschaftspolitik so ziemlich alles falsch gemacht, was es falsch zu machen gibt. Letzten Endes musste er Ende 2016 als Regierungschef zurücktreten. Sein fulminant geplantes Comeback als Regierungsschef könnte als Rohkrepierer enden. Zum Glück für den PD kandidiert auch noch Paolo Gentiloni, der unter Renzi bereits als Außenminister arbeitete und nach Renzi dessen Amtsgeschäfte übernahm. Sollte der PD wider erwarten sehr stark aus den Wahlen hervorgehen und eine Koalition mit den Rechten anstreben, wäre Gentiloni der Mann der Stunde, der auch von Berlusconi gelobt und toleriert wird.</p>
<h2>Rechtskoalition zeichnet sich ab</h2>
<p>Derzeit könnten keine der rechten Parteien mit einer ernsthaften Mehrheit rechnen &#8211; doch Berlusconi hat es geschafft, sie alle in einer &#8222;Rechts-Koalition zu einen: Dabei könnte die Lega Nord mit Matteo Salvini, eine stramme rechtsaußen-Partei, die als ausländerfeindlich gilt und den Austritt aus dem Euro fordert sowie die noch strammere &#8222;Fratelli d&#8217;Itialia&#8220; zusammen mit der Forza ein rechtes Bündnis auf die Beine stellen, das alle anderen Parteien überragt, auch wenn die Forza letzten Endes &#8222;nur&#8220; 16 &#8211; 18 Prozent der Stimmen beitragen würde.</p>
<h2>Die große Unbekannte: Movimiento 5 Stelle</h2>
<p>Von dem ehemaligen Kabarretisten <strong>Beppe Grillo</strong>, der vielfach auch von Medien und anderen Politikern als Clown verspottet wurde, ist derzeit nicht mehr viel zu sehen. Ob die Anfeindungen mit der Zeit zu stark wurden? Aktuell dient er seiner Partei nur noch als &#8222;Übervater&#8220; und Ratgeber, doch er hat mit dem M5S ein nachhaltiges Baby geboren, das dem Volk aufs Maul schaut und Probleme offen anspricht, ohne auf political correctness Rücksicht zu nehmen. Mit <strong>Luigi Di Maio</strong> schickt der M5S ein junges und dynamisches Pferd ins Rennen, das nach dem Vorbild von &#8222;Macron&#8220;, &#8222;Trudeau&#8220; und &#8222;Sebastian Kurz&#8220; für frischen Wind in Italien sorgen soll. Schluss mit den alten Zöpfen, langsam kommen die Jungen mal wieder ans Ruder. Bei genauerer Betrachtung entpuppt sich der <strong>M5S</strong> als ein Fähnchen im Wind, das für nichts und alles stehen könnte. Einst als Gegenentwurf zur derzeitigen Euro-Politik der EZB gegründet, gibt man sich heute einmal Euro-freundlich und Migranten-feindlich und am nächsten Tag das exakte Gegenteil. Konkret will es der M5S eigentlich nur jedem Recht machen und sämtliche Protestwähler abgrasen, indem man ihnen die eierlegende Wollmilchsau verspricht. Aus diesem Grund ist der <strong>M5S</strong> und die daraus folgenden Koalitionen die große Unbekannte in der Italien-Wahl am 04. März 2018. Derzeit könnte der M5S zwar mit 30 Prozent die meisten Stimmen auf sich vereinen, für eine Regierungsmehrheit wird es jedoch wahrscheinlich trotz allem nicht reichen.</p>The post <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/news/eurusd-die-wahlen-in-italien-werfen-ihre-schatten-voraus">EURUSD: Die Wahlen in Italien werfen ihre Schatten voraus</a> first appeared on <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news">Forex News</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Tickmill: Der StereoTrader-Broker startet dynamisch ins Jahr 2018</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Feb 2018 19:49:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein neuer Broker erobert in letzter Zeit auch immer mehr den deutschen Markt und hat es letzten Endes auch in unseren Forex Broker Vergleich geschafft: Die Rede ist von Tickmill Ltd. Mit einem monatlichen Handelsvolumenrekord von 110 Mrd USD, einer fairen Orderausführung, engen Spreads und überzeugenden Orderkosten hat sich der Broker auch als Partner für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neuer Broker erobert in letzter Zeit auch immer mehr den deutschen Markt und hat es letzten Endes auch in unseren <a href="https://devisen-handeln.org/forex-broker/forex-broker-vergleich.html">Forex Broker Vergleich</a> geschafft: Die Rede ist von <a href="https://devisen-handeln.org/forex-broker/tickmill.html">Tickmill Ltd.</a> Mit einem monatlichen Handelsvolumenrekord von 110 Mrd USD, einer fairen Orderausführung, engen Spreads und überzeugenden Orderkosten hat sich der Broker auch als Partner für den <strong>StereoTrader</strong> qualifiziert.</p>
<p><span id="more-360"></span></p>
<p>Dabei konnte der FCA-regulierte Forex- und CFD-Broker Tickmill erst 2017 den deutschen Markt in Angriff nehmen, nachdem ein deutssprachiges Support-Team installiert und eine deutsche Übersetzung der Internetpräsenz realisiert waren. Um den Broker auch für den deutschen Markt attraktiv zu machen, wurden vier neue CFDs auf deutsche Staatsanleihen sowie der Handel mit dem derzeit begehrten <strong>Bitcoin CFD</strong> (BTCUSD) eingeführt. Um den Wettbewerb etwas anzufeuern und mit Marketing-Aktionen etwas Aufmerksamkeit zu erzielen, werden in regelmäßigen Abständen Trading-Wettbewerbe veranstaltet, bei denen es teilweise attraktive Real- oder Geldpreise zu gewinnen gibt. Neben Messeauftritten in anderen Ländern war Tickmill erstmals 2017 auch auf der <strong>World of Trading in Frankfurt</strong>.</p>
<h2>MT4 und StereoTrader</h2>
<p>Auf den ersten Blick kommt Tickmill wie ein ganz normaler MT4-Broker daher, doch es gibt eine Besonderheit: Als Partnerbroker des neuen und beliebten<strong> StereoTraders</strong> kann man hier ab einer Kontokapitalisierung von mindestens 1.000 €  diese tolle Handelsplattform kostenlos nutzen. Das Konto muss allerdings innerhalb von 30 Tagen ab Kontoeröffnung kapitalisiert werden und die StereoTrader-Lizenz bei Tickmill beantragt werden. Nach 30 Tagen Konto-Inaktivität erlischt die StereoTrader-Lizenz wieder.</p>
<h2>Spreads &amp; Orderkosten</h2>
<p>Schauen wir uns zum Schluss noch die Orderkosten der beliebtesten Handelsinstrumente bei <a href="https://devisen-handeln.org/out/tickmill.html" target="_blank" rel="noopener">Tickmill</a> an:</p>
<ul>
<li>DAX: 0.7 &#8211;  0.8 Pips (floating)</li>
<li>Dow Jones: 1 &#8211; 2 Pips (floating)</li>
<li>Bitcoin: 0 &#8211; 200 (floating)</li>
<li>EURUSD: 0.2 typisch (floating)</li>
</ul>
<p>Die Orderkosten werden komplett über den Spread abgerechnet, es entstehen keine weiteren Kosten durch Kommissionen. Weitere Informationen über <a href="https://devisen-handeln.org/forex-broker/tickmill.html">Tickmill finden Sie hier</a>.</p>The post <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/forex-broker/tickmill/tickmill-der-stereotrader-broker-startet-dynamisch-ins-jahr-2018">Tickmill: Der StereoTrader-Broker startet dynamisch ins Jahr 2018</a> first appeared on <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news">Forex News</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Ist die Eu(ro)phorie übertrieben?</title>
		<link>https://devisen-handeln.org/forex-news/news/ist-die-europhorie-uebertrieben</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Devisenhandel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 08:25:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Jahresanfang 2017 ist der Euro von 1,04 US-Dollar auf über 1,20 um mehr als 15 Prozent gestiegen. Die Euro-Bullen sind in absoluter Feierlaune und köpfen eine Flasche Sekt nach der anderen. Als Ursachen für den Euro-Boom werden eine robustere EU-Wirtschaft sowie ein schwächelnder US-Dollar verantwortlich gemacht &#8211; Letzterer konnte von den negativen Aussichten im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahresanfang 2017 ist der Euro von 1,04 US-Dollar auf über 1,20 um mehr als 15 Prozent gestiegen. Die Euro-Bullen sind in absoluter Feierlaune und köpfen eine Flasche Sekt nach der anderen. Als Ursachen für den Euro-Boom werden eine robustere EU-Wirtschaft sowie ein schwächelnder US-Dollar verantwortlich gemacht &#8211; Letzterer konnte von den negativen Aussichten im Kongress zu Trumps Steuerplänen nicht wirklich profitieren. Zuletzt habe sich die Aussichten hier auf einen Kompromiss zwischen Republikanern und Demokraten jedoch wieder verstärkt. Nachdem dann auch noch das Damoklesschwert &#8222;Le Pen&#8220; über der europäischen Schuldenunion verflogen war, konnte es mit dem Euro wieder aufwärts gehen.</p>
<p><span id="more-64"></span></p>
<p>Dabei ist in der EU längst nicht alles in trockenen Tüchern, auch wenn es derzeit so suggeriert wird. Der nächste europäische &#8222;Problembär&#8220; steht bereits vor der Tür: In <strong>Italien</strong> warten bedrohlich wackelnde Banken auf ihre &#8222;Rettung&#8220; durch den europäischen Steuerzahler. Nicht weniger als 200 Mrd. Euro gelten hier als &#8222;akut ausfallgefährdet&#8220;, 160 weitere Milliarden sind als &#8222;notleidend&#8220; gekennzeichnet. Mit 130 Prozent vom BIP steht Italien nach Griechenland an zweiter Stelle mit seiner Schuldenquote. Insgesamt gehen Experten davon aus, dass eine &#8222;Rundum-Sorglos-Sanierung&#8220; der maroden italienischen Banken mit 1 Bio (1000 Mrd.!) Euro zu Buche schlagen wird, eine schier unvorstellbare Summe. Dagegen waren die bisher abgerufenen Griechenlandpakete tatsächlich nur Peanuts. Die Kreditvergabe stockt, das billige Geld der EZB kommt schon lange nicht mehr im Privatsektor an.</p>
<p><figure id="attachment_65" aria-describedby="caption-attachment-65" style="width: 848px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2017/09/Italien-bad-debt.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-65" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2017/09/Italien-bad-debt.png" alt="Italien-bad-debt" width="848" height="625" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2017/09/Italien-bad-debt.png 848w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2017/09/Italien-bad-debt-300x221.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2017/09/Italien-bad-debt-768x566.png 768w" sizes="(max-width: 848px) 100vw, 848px" /></a><figcaption id="caption-attachment-65" class="wp-caption-text">Die notleidenden Kredite in Italien (mehr als 90 Tage Zahlungsverzug) belaufen sich bereits auf 200 Mrd. Euro. Quelle: https://www.querschuesse.de/italien-bad-debt-februar-2017/</figcaption></figure></p>
<h2>Movimento 5 Stelle in den Startlöchern</h2>
<p>Unterdessen steht mit der <strong>5-Sterne-Bewegung</strong> in der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone schon eine durchweg Euro-kritische Partei in den Startlöchern und scharrt mit den Hufen. Im Frühjahr 2018 stehen hier die Wahlen an, aktuell steht diese realativ junge Bewegung Kopf an Kopf mit der regierenden Sozialistenpartei PD. Während sich der deutsche Wahlmichel noch entscheiden muss, ob er durch das Fernseh-Duett der beiden auserkorenen Kanzlerkandidaten <strong>Schulz</strong> und<strong> Merkel</strong> zu Tode gelangweilt werden möchte oder durch eine paralell laufende Rosamunde-Pilcher-Folge, gehen in Italien die Umfragewerte für die EU-kritische Partei förmlich durch die Decke. Der Grund: <a href="https://www.dw.com/de/r%C3%BCckkehr-der-lira-neben-dem-euro/a-40487294" target="_blank" rel="noopener"> Die Einführung einer Parallelwährung neben dem Euro</a> wird jetzt öffentlich zur Disposition gestellt und findet anscheinend großen Anklang in der Bevölkerung. Die Pläne der Partei sind brisant und könnten der<strong> Anfang vom Ende Italiens</strong> als Mitglied der Eurozone sein. Dabei steht das Movimento mit seiner Überlegung nicht alleine da: <strong>Forza Italia</strong> und die rechtsgerichtete <strong>Lega Nord</strong> spenden bereits tosenden Beifall für die Idee. Es formiert sich also derzeit eine starke rechte Front in Italien mit dem gemeinsamen Ziel: Eine nachhaltige und radikale Lösung der italienischen Schuldenmisere.</p>
<h2>Pro- und Contra</h2>
<p>Zahreiche <strong>Volkswirtschaftler</strong> haben bereits während der Griechenland-Krise die Einführung einer Parallelwährung in dem Land gefordert, um das Wirtschaftswachstum mithilfe einer schwächeren Währung wieder anzufachen. Doch anders als das &#8222;kleine unbedeutende Griechenland&#8220;, das seit eh und je am Tropf der EU hängt und zu spuren hat, verfügt Italien über eine echte Durchsetzungskraft, alleine durch seine nukleare Finanzbombe, die es jederzeit zur Explosion bringen kann. Um es abzukürzen: Wenn Italien den Stecker zieht, fällt auch die EZB, die mittlerweile mit italienischen Staatsanleihen vollgestopft ist bis unter die Dachkante. Seit März 2015 hat die EZB italienische Anleihen im Wert von 255 Mrd. Euro im Rahmen ihres Aufkaufprogramms in ihre Bücher genommen, das Programm soll allerdings 2018 auslaufen. Zudem tickt die Uhr immer schneller, denn die neu emittierten Staatsanleihen sind mit der sogenannten CAC-Klausel versehen und dürfen demnach nur noch in Euro zurückgezahlt werden, nicht jedoch in einer anderen Währung. Je länger sich die Italiener also Zeit lassen mit der Entscheidung, desto teurer wird der Cut für sie. EZB und EU-Kommission müssen nun möglichst bald eine verbindliche Auskunft geben, sonst dürften die Spekulationen über einen <strong>Austritt Italiens aus der Eurozone</strong> bald wieder Fahrt aufnehmen. Wenn da nicht bald <strong>Wahlen in Deutschland</strong> wären, hätte man das Thema sicherlich schon auf die Agenda gepackt. Im Allgemeinen ist jedoch nicht davon auszugehen, dass der deutsche Steuerzahler und Wähler auf diese Breaking News mit Euphorie reagiert.</p>
<h2>Mario Draghi: Der Euro ist alternativlos</h2>
<p>Für unseren europäischen Finanzjongleur <strong>Mario Draghi</strong> sind diese Gedankenspiele rund um eine italienische Parallelwährung natürlich der nackte Graus. Den Euro bezeichnet er im Zusammenhang mit der erneut aufflammenden Diskussion um Parallelwährungen als &#8222;alternativlos&#8220; (kennen wir das nicht?). Er fürchtet einen massiven Vertrauensverlust in den Euro. Doch anders als in vielen anderen europäischen Ländern ist der Euro bei den Italienern nie wirklich beliebt gewesen. Viele Italiener machen die Gemeinschaftswährung für ihren sinkenden Lebensstandard und die hohe Arbeitslosigkeit verantwortlich. Nur noch 17 Prozent der Italiener sind mit der Leistung der EU zufrieden. Der ehemalige Chef des ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn sieht unterdessen den <a href="https://www.boerse-am-sonntag.de/unternehmen/gastbeitraege/artikel/hans-werner-sinn-italien-wird-eurozone-verlassen-8766.html" target="_blank" rel="noopener">Austritt Italiens aus dem Euro bereits jetzt als gemachte Sache</a> und ist davon überzeugt, dass Italien sogar davon profitieren könnte.</p>
<h2>Juncker phantasiert weiter vom europäischen Großreich</h2>
<p>Während Italien also langsam aber sicher auf den Exit zusteuert, sofern hier nicht langsam nachhaltige Maßnahmen kommuniziert und ergriffen werden, phantasiert der EU-Kommissionschef <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/kommentar-jean-claude-junckers-maerchen-vom-einigenden-euro-a-1167507.html" target="_blank" rel="noopener">Jean Claude Juncker am Mittwoch</a> im EU-Parlament bei seiner Rede zur &#8222;Lage der Union&#8220; von einer weiteren Expansion der EU auf 30 Mitglieder. Der Euro müsse außerdem rasch in weiteren (ärmeren) EU-Staaten eingeführt werden (stimmt, wir haben ja schon lange keine Rettungspakete mehr durch die Weltgeschichte geschickt) und auch <a href="https://www.berliner-zeitung.de/politik/eu-kommission-juncker-fuer-euro-in-der-ganzen-eu-und-abschaffung-der-grenzkontrollen-28403316" target="_blank" rel="noopener">Grenzkontrollen</a> (welche Grenzkontrollen überhaupt?) sollten endlich wegfallen. Während in Ländern wie Polen und Ungarn eine Einführung des Euro aus politischen und wirtschaftlichen Gründen nicht zur Disposition steht, ist man der Gemeinschaftswährung in Bulgarien schon nicht mehr so abgeneigt, wie EU-Kommissar Günther Öttinger bereits am Dienstag verlauten ließ. Schließlich stehen lukrative &#8222;Heranführungshilfen&#8220; im Raum, mit denen der Beitritt zur Währungsunion schmackhaft gemacht wird. Milliardenbudgets sollen vom europäischen Steuerzahler locker gemacht werden, um auch Rumänien und Bulgarien endlich in den Euro zu führen.</p>
<p>Oppositionspolitiker der <a href="https://www.n-tv.de/politik/Wagenknecht-kritisiert-Junckers-Euro-Ideen-article20031755.html" target="_blank" rel="noopener">Linkspartei und der AfD</a> zweifeln daraufhin an seinem ökonomischen Sachverstand. Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble tritt verbal etwas auf die Bremse zu den visionären Erweiterungsphantasien Junckers, obwohl die Union insgesamt seine Rede mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen hat.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die europäische Kuh ist noch lange nicht vom Eis. Mit Italien steht ein ernsthafter Wackelkandidat auf der Matte, der nach einer nachhaltigen Problemlösung verlangt. Die Thematik aussitzen zu wollen, wird maximal bis zu den nächsten italienischen Wahlen im Frühjahr 2018 funktionieren.</p>The post <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/news/ist-die-europhorie-uebertrieben">Ist die Eu(ro)phorie übertrieben?</a> first appeared on <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news">Forex News</a>.]]></content:encoded>
					
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