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	<title>Euro | Forex News</title>
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	<description>Trading, Daytrading mit Futures und CFD: StereoTrader und Gost</description>
	<lastBuildDate>Thu, 12 Aug 2021 08:25:59 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Euro | Forex News</title>
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		<title>DAX Live-Trading mit Timos Tools</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Devisenhandel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2021 08:23:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trading-Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Trader suchen nach dem heiligen Gral, dem perfekten Einstieg oder dem neuartigen Volumengeheimnis. Dabei gibt es einige Grundregeln an der Börse, die einem im Grunde sehr einfach weiter helfen:</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die zähe Sommerpause stellt den <strong>Daytrader</strong> vor große Herausforderungen, noch etwas Bewegung im Markt zu finden. Während man in den Indizes aktuell größere Trendbewegungen komplett vergessen kann, gibt es noch einige Kandidaten, die auch derzeit ganz gute Chancen bieten: Euro, WTI, Nasdaq und der <strong>DAX zur Börseneröffnung</strong>. Obwohl ich normalerweise morgens lieber die US-Märkte handel, bieten sie mir aktuell zu wenig Dampf und bin daher kurzfristig auf einen alten Bekannten ausgewichen, der zumindest rund um die Eröffnung noch etwas Volatiltät und einen guten Spread liefert: den DAX. Schauen wir uns mal an, wie man morgens den DAX handeln kann und wie ich einige Funktionen aus Gost und Timos Toolbox hierbei zu Hilfe nehme.</p>



<span id="more-1458"></span>



<p>Die aktuelle (nicht vorhandene) Volatiltät ist normal für die <strong>Sommerpause zwischen Juni und September</strong>. Tradinganfänger wundern sich häufig darüber und die Gefahr besteht, dass man sich an die geringen Bewegungen des Marktes gewöhnt, die Size hochfährt und plötzlich hoffnungslos überrannt wird, wenn die Volatilität plötzlich wieder anzieht und sich der Markt mehr als 5 Punkte am Tag hoch und runter bewegt, zum Beispiel 1000. Die wichtigste Aufgabe für den Trader ist es daher, ständig die<a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/trading-glossar/traden-mit-der-atr-die-average-true-range" title="Traden mit der ATR: Die Average True Range"> ATR</a> zu überwachen, das Sentiment zu fühlen und seinen Handel auf <strong>die aktuelle Marktphase</strong> einzustellen, welche sich schlagartig ändern kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf der Suche nach Bewegung</h2>



<p>Trader leben von Bewegung. Selbst für <strong>Range-Systeme</strong>, die unten kaufen und oben verkaufen, ist ein Mindestmaß an Bewegung nötig, um ein paar Punkte aus dem Markt zu ziehen. Insofern ist es auch keine Schande, den Handel einfach so lange zu pausieren, bis sich wieder die Marktbedingungen einstellen, die man gewohnt ist und mit denen man besser umgehen kann. Nicht jeder Trader kann jede Marktphase gleichgut handeln. Und so ist es auch nicht verkehrt, sich entweder den passenden Markt für seinen Handel zu suchen oder zu warten, bis man sich wieder sicherer fühlt. Spätestens ab September kommen meistens wieder normale Handelsbedingungen zum Tragen. Alternativ kann man sich auf die Suche nach Werten machen, die sich aktuell noch bewegen &#8211; oder in Nacht traden, wo meist die besseren Bewegungen zustande kommen. Dazu ist es von Vorteil, zur Handelsvorbereitung einen separaten Bildschirm mit sämtlichen handelbaren Werten aus verschiedenen Assets zu betrachten, denn in den wenigsten Fällen ist in <strong>allen Assets gleichzeitig</strong> tote Hose. Während derzeit die meisten Indizes am Allzeithoch rumdümpeln und das große Schlafprogramm gestartet haben, geht zum Beispiel im<strong> Öl </strong>aber auch im <strong>Euro</strong> die Post ab. Auch der Nasdaq, der vielen Tradern in der normalen Marktphase viel zu volatil ist, bietet aktuell noch gute Chancen. Ein Index, der ähnlich illiquide ist wie der <strong>NASDAQ</strong> ist der deutsche <strong>DAX</strong>, der sich dann natürlich eher für den deutschen Vormittagshandel aufdrängt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pullback mit dem Trend</h2>



<p>Dabei kann und sollte man sein Setup so einfach wie möglich halten: <strong>Widerstand wird zu Support und Support wird zu Widerstand</strong>. Es braucht keinen großen Voodoo und keine großen Trading-Geheimnisse, wenn man sich an dem Prinzip von Bewegung und Korrektur orientiert. Wer den Markt etwas länger beobachtet wird feststellen, dass er häufig Ausbruchslevels nochmals ansteuert, um von da aus die Trendbewegung fortzusetzen. Hier legen wir uns mit unserer Mausefalle auf die Lauer und der Rest ist nur noch <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/trading-tutorial/stop-fishing-beenden-und-das-risiko-im-trading-halbieren" title="Stop-Fishing beenden und das Risiko im Trading halbieren">Risiko- und Money Management</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">DAX-Scalping am Morgen: Warten auf den Pullback</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2021/08/1-DAX30M1.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="718" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2021/08/1-DAX30M1-1024x718.png" alt="Der DAX startet mit einem Breakout in Long-Richtung. So warte ich einfach auf das Pullback und die entsprechende Trendfortsetzung, um mich in die Bewegung reinzuscalen. Alternativ käme auch ein Short-Grid in Betracht an wichtigen Widerständen, sofern der Pullback Long noch nicht vollzogen wurde. " class="wp-image-1461" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2021/08/1-DAX30M1-1024x718.png 1024w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2021/08/1-DAX30M1-300x210.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2021/08/1-DAX30M1-768x539.png 768w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2021/08/1-DAX30M1.png 1263w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Der DAX startet mit einem Breakout in Long-Richtung. So warte ich einfach auf das Pullback und die entsprechende Trendfortsetzung, um mich in die Bewegung reinzuscalen. Alternativ käme auch ein Short-Grid in Betracht an wichtigen Widerständen, <strong>sofern der Pullback Long noch nicht vollzogen</strong> wurde. </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2021/08/2-DAX30M1.png"><img decoding="async" width="1024" height="718" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2021/08/2-DAX30M1-1024x718.png" alt="Pullback kommt - Kurs prallt ab. Der Rest ist einzig Risiko- und Money Management. Durch Gost lasse ich ein Stop-Grid legen, um mich im Ernstfall aus dem Trade zu" class="wp-image-1462" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2021/08/2-DAX30M1-1024x718.png 1024w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2021/08/2-DAX30M1-300x210.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2021/08/2-DAX30M1-768x539.png 768w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2021/08/2-DAX30M1.png 1263w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Pullback kommt &#8211; Kurs prallt ab. Der Rest ist einzig Risiko- und Money Management. Durch Gost lasse ich ein Stop-Grid legen, um mich im Ernstfall aus dem Trade zu scalen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2021/08/3-DAX30M1.png"><img decoding="async" width="1024" height="718" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2021/08/3-DAX30M1-1024x718.png" alt="Am gestrigen Xetra-Close ist erstmal Schluss mit Long, das Level bietet sich für einen großzügigen Teilverkauf an. Hierzu schicke ich mit Gost einen TVK per TA-Trail hinterher. Der Vorteil ist, dass dieser fast immer sehr viel mehr Punkte aus dem Markt zieht, als wenn man den Trade manuell schließt. Auf der 15.744 kommt ein wichtiges Level aus dem Daily-Chart ins Spiel, das der Markt nutzt, um Stops abzufischen. Hier gehe ich nochmal mit halber Positionsgröße Long rein. Nachdem dem der Aufwärtstrend erneut am Xetra-Close scheitert beende ich den Vormittagshandel. Obwohl der Trade am Vormittag gar nicht die gewünschte Richung eingeschlagen hat, konnte so nur durch Teilverkäufe und Positionsmanagement rund 1 R verdient werden." class="wp-image-1463" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2021/08/3-DAX30M1-1024x718.png 1024w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2021/08/3-DAX30M1-300x210.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2021/08/3-DAX30M1-768x539.png 768w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2021/08/3-DAX30M1.png 1263w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Am gestrigen Xetra-Close ist erstmal Schluss mit Long, das Level bietet sich für einen großzügigen Teilverkauf an. Hierzu schicke ich mit Gost einen TVK per TA-Trail hinterher. Der Vorteil ist, dass dieser fast immer sehr viel mehr Punkte aus dem Markt zieht, als wenn man den Trade manuell schließt. Auf der 15.744 kommt ein wichtiges Level aus dem Daily-Chart ins Spiel, das der Markt nutzt, um Stops abzufischen. Hier gehe ich nochmal mit halber Positionsgröße Long rein. Nachdem dem der Aufwärtstrend erneut am Xetra-Close scheitert beende ich den Vormittagshandel. Obwohl der Trade am Vormittag gar nicht die gewünschte Richung eingeschlagen hat, konnte so nur durch Teilverkäufe und Positionsmanagement rund 1 R verdient werden.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Timos Tools: Diese Funktionen brauche ich</h2>



<p>Als Hilfestellung im Handel nutze ich die StereoTrader AddOns <strong>Gost</strong> und <strong>Timos Toolbox</strong>, die den <a href="https://devisen-handeln.org/stereotrader.html">StereoTrader</a> um wichtige und hilfreiche Funktionen erweitern und ergänzen und dem Trader das Leben somit deutlich einfacher machen:</p>



<ul><li>Anzeige der Außenstäbe und Wochenhochs- und Tiefs aus <a href="https://devisen-handeln.org/out/stereotrader/ttoolbox.html" title="https://devisen-handeln.org/out/stereotrader/ttoolbox.html">Timos Toolbox</a></li><li>Die P-BE-Linie aus <a href="https://devisen-handeln.org/out/stereotrader/ttoolbox.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Timos Toolbox</a> zur Anzeige des künftigen Break Evens bei Positionsaufstockungen</li><li><a href="https://devisen-handeln.org/out/stereotrader/gost.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">GostPro</a> zum Auflegen eines Stop-Grids nach dem Fill der letzten Limit-Order</li><li>Das <a href="https://devisen-handeln.org/out/stereotrader/gost.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">GostPro Quickpanel </a>für schnelle Teilverkauf-Trails im TA-Modus.</li><li>PLOC für die volle Kontrolle meines Risikos auch bei komplexen Grid-Setups und ungefillten Limit-Orders.</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Viele Trader suchen nach dem heiligen Gral, dem perfekten Einstieg oder dem neuartigen Volumengeheimnis. Dabei gibt es einige Grundregeln an der Börse, die einem sehr einfach weiter helfen: Widerstand wird zu Support, Support wird zu Widerstand. Das eigentliche Geheimnis zum Tradingerfolg liegt im <strong>Risikomanagement</strong>. Solange man ein gesundes Verhältnis von Gewinnen und Verlusten wahrt, ist man langfristig auf dem richtigen Weg. Der Grund, warum die meisten Trader scheitern, ist nicht der fehlende &#8222;Heilige Gral&#8220;. Meist ist es auch nicht die falsche Stratgie, sondern die <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/tradingpsychologie/tradingpsychologie-nervositaet-ueberwinden" title="Tradingpsychologie: Nervosität überwinden">psychische Herausforderung</a>, sich konsequent, diszipliniert und dauerhaft an sein Risiko- und Money-Management zu halten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Live-Trading im DAX am Vormittag</h2>



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<iframe loading="lazy" title="DAX Live Scalping am Vormittag mit Timos Tools" width="648" height="365" src="https://www.youtube.com/embed/6mGOJC9XjR0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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		<title>Warum steigt Gold? Warum der Euro?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Devisenhandel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jul 2019 09:44:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Seasonal Trading]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sowohl der Euro als auch der Goldpreis durchbrechen wichtige charttechnische Level, die seit Monaten wie ein Bollwerk gegen weitere Kursanstiege wirkten. Während der Euro schon wieder zu alter Schwäche neigt, scheint sich der Goldpreis kaum noch bremsen zu lassen. Wie kann man von solchen Kursausbrüchen rechtzeitig profitieren?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Werte sorgen in letzter Zeit für Aufmerksamkeit in der Traderwelt &#8211; der eine mehr als der andere. Sowohl der <strong>Euro</strong> als auch der <strong>Goldpreis</strong> durchbrechen wichtige charttechnische Level, die seit Monaten wie ein Bollwerk gegen weitere Kursanstiege wirkten. Während der Euro schon wieder zu alter Schwäche neigt, scheint sich der Goldpreis kaum noch bremsen zu lassen. Wie kann man von solchen Kursausbrüchen rechtzeitig profitieren?</p>



<span id="more-833"></span>



<p>Die größten Volkswirtschaften der Erde befinden sich in einem Abwertungswettlauf, in welchem jeder Teilnehmer nach der schwächsten Währung strebt. Die Korrelationen scheinen eindeutig zu sein: Als Mario Draghi unlängst sein &#8222;Whatever it takes&#8220; (to preserve the Euro) erneut bekräftigte, explodierte der deutsche <strong>Aktienidex DAX</strong> regelrecht, der Euro gab nach. Doch die Amerikaner ließen mit einer Reaktion nicht lange auf sich warten. Obgleich eine Zinssenkung der Fed allenfalls irgendwo am Horizont erkennbar ist, und zwar nur dann, wenn es mit der Konjunktur richtig schlecht läuft, reicht allein diese Phantasie auf ein bisschen mehr billiges Geld bereits aus, den S&amp;P500 auf ein neues Allzeithoch zu katapultieren. Und die anderen Indizes lassen nicht lange auf sich warten. Eines fällt dem ambitionierten Intermarkt-Analysten jedoch diesmal auf: Wenn <strong>Gold</strong>, der <strong>Euro</strong> UND die <strong>Indizes</strong> gleichzeitig steigen, muss früher oder später einer als Verlierer aus dem Rennen hervorgehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Risk on &#8211; Risk off</h2>



<p>Im allseits bekannten und beliebten <strong>Risk-on-Risk-off-Game</strong> der Marktteilnehmer ist Gold in der Tendenz eher der &#8222;Safe haven&#8220;, der vornehmlich dann aufgesucht wird, wenn die Aktienmärkte ins Schlingern geraten. Auch an der bekannten Intraday-Saisonalität &#8222;Friday Gold Rush&#8220; wird das Phänomen oftmals deutlich sichtbar, wenn Gelder aus anderen Assets abgezogen und über das Wochenende im Gold geparkt werden, um sie vor allzu großen Gap-Risiken in Sicherheit zu bringen. Im Resultat führt dies zu einer bekannten <a href="https://devisen-handeln.org/seasonal-trading.html">saisonalen Anomalie</a> im Goldpreis, die sich in der Tendenz in steigenden Goldpreisen am Freitag manifestieren. Wenn also Aktien und Gold plötzlich gleichzeitig steigen, wer könnte dann als Verlierer hervorgehen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zinssenkung bereits eingepreist</h2>



<p>Ursache für den steigenden Goldpreis, die Aktienmärkte und den Euro ist ein unter Druck geratener US-Dollar. Während sich die US-Märkte bereits auf weiterhin frisches, billiges Geld freuen, profitieren Gold und Euro in der Hauptsache vom weicheren US-Dollar UND von einer jetzt beginnenden Saisonalität, die man statistisch untersuchen und auswerten kann. <strong>Seasonal Trader</strong> sind also wieder einmal klar im Vorteil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktien vs. Gold</h2>



<p>Was also, wenn man sich nun für ein Asset entscheiden soll? Der vergangene <strong>Non-Farm-Payroll-Friday</strong> hat das enorme Rückschlagspotenzial bereits anschaulich gezeigt: Wenn es weiterhin so super läuft am US-Arbeitsmarkt, dann wird es nämlich doch nichts mit der Senkung des US-Leitzinses. Und nach all der eingepreisten Euphorie über neues billiges Geld kann sich dann auch ebenso schnell Enttäuschung breit machen. Während nun der Aktienmarkt bereits an seinen Allzeithochs notiert und in eine saisonal eher schwierige Phase eintaucht, kommt Gold gerade mal aus seiner langjährigen Bodenbildung heraus. Ob diese jedoch bestätigt wird, bleibt noch ein paar Tage abzuwarten. Ein Rückfall in die alte Range würde den gesamten Ausbruchsprozess negieren und die Aufregung rund um den Golpreis wieder obsolet machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Seasonal Trader wissen mehr!</h2>



<p>Doch wer sich mit der Auswertung saisonaler Handelsmuster beschäftigt, konnte bereits rechtzeitig die Messer wetzen. Es ist kein Zufall, dass Gold und Euro ab der Jahresmitte in der Tendenz einen Boden ausbilden und eher Richtung Norden streben, während das Kapital eher aus dem Dollar herausfließt. Stattdessen haben wir es hier mit einer eindeutig statistisch auswertbaren saisonalen Anomalie zu tun, die wir mit dem <a href="https://devisen-handeln.org/seasonal-mt5.html">SeasonalMT5</a> und der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Trademiner-Software (öffnet in neuem Tab)" href="https://devisen-handeln.org/out/trademiner.html" target="_blank">Trademiner-Software</a> eindeutig nachweisen können. Dabei sind saisonale Handelsmuster natürlich keine Garantie auf künftige Handelsergebnisse, sondern nur ein weiterer wichtiger Baustein im großen Trading-Puzzle, den man in seine Analyse mit einbauen kann.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="470" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/GOLDDaily-1024x470.png" alt="Der Goldpreis hat einen wichtigen Widerstand auf der Marke von rund 1380 USD/Feinunze nachhaltig überwundern. Jetzt ist es wichtig, dass er nicht in seine alte Formation zurückfällt. Die Analyse der 20-jährigen Saisonalität mithilfe des Seasonal MT5 zeigt uns die Tendenz der kommenden Wochen: nach oben." class="wp-image-835" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/GOLDDaily-1024x470.png 1024w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/GOLDDaily-300x138.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/GOLDDaily-768x352.png 768w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/GOLDDaily.png 1916w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Goldpreis hat einen wichtigen Widerstand auf der Marke von rund 1380 USD/Feinunze nachhaltig überwundern. Jetzt ist es wichtig, dass er nicht in seine alte Formation zurückfällt. Die Analyse der 20-jährigen Saisonalität mithilfe des <a href="https://devisen-handeln.org/seasonal-mt5.html">Seasonal MT5</a> zeigt uns die Tendenz der kommenden Wochen: nach oben.<br></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="470" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/EURUSDDaily-1024x470.png" alt="Auch der Euro ist kurzfristig aus seinem mehrmonatigen Abwärtsgefängnis ausgebrochen, aber bereits zurückgefallen in die alte Trendstruktur. Hier ist Vorsicht für die Bullen angesagt. Um weiter nach oben laufen zu können, sollte er die Unterstützung bei 1.11 nicht unterbieten. Auch hier zeigt uns eine Analyse der 30-jährigen Saisonalität mit dem Seasonal MT5 eine deutliche Tendenz nach oben." class="wp-image-836" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/EURUSDDaily-1024x470.png 1024w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/EURUSDDaily-300x138.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/EURUSDDaily-768x352.png 768w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/EURUSDDaily.png 1916w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Auch der Euro ist kurzfristig aus seinem mehrmonatigen Abwärtsgefängnis ausgebrochen, aber bereits zurückgefallen in die alte Trendstruktur. Hier ist Vorsicht für die Bullen angesagt. Um weiter nach oben laufen zu können, sollte er die Unterstützung bei 1.11 nicht unterbieten. Auch hier zeigt uns eine Analyse der 30-jährigen Saisonalität mit dem <a href="https://devisen-handeln.org/seasonal-mt5.html">Seasonal MT5</a> eine deutliche Tendenz nach oben.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p><strong>Gold</strong> und der <strong>Aktienmarkt</strong> zeigen sich derzeit deutlich beflügelt von den Aussichten auf weitere Zinssenkungen und somit billiges Geld der US-Notenbank Fed. Der <strong>Euro</strong> profitiert derzeit ebenfalls von einem schwächer werdenden US-Dollar und einer jetzt beginnenden positiven Saisonalität. Hinzu kommt, dass die EZB im Gegensatz zur Fed ihr Pulver bereits fast komplett verschossen hat. Man darf die Frage stellen, wie weit die EZB die Zinsen noch in den negativen Bereich drücken will, um den Euro weiter zu schwächen? Das Ende der Fahnenstange ist bereits erreicht. Als Trader kann man sich die saisonalen Anomalien unter Berücksichtigung eines ausgefeilten Risiko- und Money Managements zu Nutze machen, indem man sich von seinen Positionen wieder trennt, wenn die Idee nicht aufgeht und/oder das anvisierte Kursziel erreicht wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum steigen Gold und Euro?</h2>



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		<item>
		<title>Die Zinsen steigen &#8211; kommt jetzt der Börsencrash?</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2018 17:27:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Noch vor wenigen Tagen war die äußere Fassade völlig in Ordnung. Die amerikanischen Indizes glänzten fast täglich mit neuen Monats-, Wochen- oder gar Allzeithochs. Erst vergangene Woche ließen neue Rekordstände im Dow Jones den amerikanischen Präsidenten zu einer regelrechten Twitter-Tirade hinreißen, woraufhin sogleich ein saftiger Sell Off einsetzte. Und schon lernen Trading-Anfänger ihre erste Lektion: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch vor wenigen Tagen war die äußere Fassade völlig in Ordnung. Die amerikanischen Indizes glänzten fast täglich mit neuen Monats-, Wochen- oder gar Allzeithochs. Erst vergangene Woche ließen neue Rekordstände im Dow Jones den amerikanischen Präsidenten zu einer regelrechten Twitter-Tirade hinreißen, woraufhin sogleich ein saftiger Sell Off einsetzte. Und schon lernen Trading-Anfänger ihre erste Lektion: Wenn neue Allzeithochs vom US-Präsidenten durch Twitter gejagt oder in der Bild-Zeitung gefeiert werden, lieber mal an der Seitenlinie bleiben oder im Zweifel den Sell-Button suchen. Denn unter der Motorhaube bahnt sich etwas an: Das <strong>Zinsgespenst</strong> geht um!</p>
<p><span id="more-583"></span></p>
<p>Noch können sich die amerikanischen Indizes Nasdaq, Dow Jones und S&amp;P500 ganz gut halten, während der deutsche DAX quasi fast schon auf dem letzten Loch pfeift. Von seinem Allzeithoch bei rund 13.500 Punkten ist so viel nicht mehr übrig, zuletzt musste sogar die magische Marke von 12.000 Punkten dran glauben, die etliche Tage, Wochen und sogar Monate als brachialer Widerstand fungierte. Wird der DAX es noch einmal schaffen diesen wichtigen Support zurückzuerobern und eine fulminante Jahresendrallye einzuläuten? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Fundamental betrachtet entsteht derzeit ein heißes Gebräu, was jedoch von Aktienanlegern noch eine Weile ignoriert werden kann.</p>
<h2>Der Dollar legt deutlich zu</h2>
<p>Die Zeit des billigen Geldes neigt sich dem Ende. Nach der Fed fängt nun sogar die EZB an ganz langsam das Geld wieder aus dem Markt zu ziehen. Doch die amerikanische Notenbank und ihr neuer Chef mögen es rabiat. Während die EZB den Leitzins &#8222;auf absehbare Zeit&#8220; noch bei 0% belassen möchte, geht die amerikanische Fed in die Vollen, erhöhte beim letzen Meeting auf 2,25 und visiert bereits die 3%-Marke an. Die US-Wirtschaft ist stark, es herrscht annähernd Vollbeschäftigung und die Inflationsrate liegt in der Nähe des gedachten Ziels von 2 Prozent. Das Resultat der Zinserhöhung wird nicht nur am DAX deutlich: Das Geld der Investoren fließt aus dem Euroraum raus hinüber in die USA, wie wir auch am drastisch nachgebenden Euro gegenüber dem US-Dollar sehen. Unter dieser Sogwirkung leiden derzeit vor allem einige <strong>Schwellenländer</strong>, die aufgrund des stark steigenden Dollars bereits mit dem Rücken an der Wand stehen. Vor allem die Dauersorgenkinder <strong>Argentinien</strong> und <strong>Venzuela</strong> werden von der aktuellen Dollarstärke hart getroffen, aber auch die Türkei weiß mittlerweile weder ein noch aus. Doch auch der Exportnation Deutschland scheint der schwache Euro diesmal nicht wirklich helfen zu können. Zu viele Baustellen sind im Euroraum noch offen, allen voran zwei neue alte Sorgenkinder: Griechenland und Italien, hinzu kommt die politische Ungewissheit durch zahlreiche neue, unberechenbare, eher eurokritische und &#8222;rechtspopulistische&#8220; Regierungen innerhalb der Eurozone.</p>
<h2>Wozu noch Aktien?</h2>
<p>Für das offensichtliche Ungleichgewicht zwischen DAX und Dow ist also weitestgehend <strong>das unterschiedliche Zinsniveau</strong> der Länder verantwortlich. Zusätzlich belasten den DAX natürlich die deutschen Autobauer und Diesel-Spezialisten, die von einer Krise in die nächste schlittern und langsam aber sicher ihre Marktanteile an diverse Elektrobauer, vornehmlich aus Ostasien aber auch aus Amerika, verlieren. Noch will man davon in der rosaroten Autobauerwelt Deutschland nichts wissen oder versucht verzweifelt die Realität zu leugnen, doch schon jetzt wird mehr als deutlich, dass der Verbrennungsmotor in Kürze ausgedient hat. Und was haben die deutschen Autobauer hier zu bieten? Im Grunde nichts, oder zumindest (noch) nicht viel. Anleger fragen sich folglich derzeit: <strong>Wozu noch Aktien</strong> und das dazugehörige gewaltige Crash-Risiko, wenn ich zur gleichen Zeit auf dem Anleihemarkt eine sichere Rendite von mittlerweile immerhin 3 Prozent bekommen kann? Drei Prozent mag für einen Daytrader natürlich lächerlich klingen, für große Investoren, die Milliarden hin- und herschieben, jedoch ein willkommenes, risikoloses und einfaches Fressen.</p>
<h2>Donald Trump ist &#8222;not amused!&#8220;</h2>
<p>Donald Trump ist von der neuen Fed-Politk natürlich &#8222;not amused&#8220;. Schließlich ist der Aktienmarkt sein Vorzeigeobjekt und Symbol für die brummende US-Wirtschaft, das bei den bevorstehenden Senatswahlen im November dringend gebraucht wird &#8211; und zwar am besten mit neuen Allzeithochs. Zwar ist die amerikanische Fed wie die europäische EZB in ihren Entscheidungen <strong>unabhängig</strong>, doch anders als seine Vorgänger lässt Donald Trump keine Gelegenheit aus, die Notenbank für ihr Vorgehen zu kritisieren. Dabei ist das vordergründige Ziel der Fed laut ihrem Vorsitzenden <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/news/wer-wird-neuer-fed-vorsitzender">Jerome Powell</a> nicht etwa die Aktienmärke von einem Allzeithoch zum nächsten zu treiben, sondern</p>
<blockquote><p>maximale Beschäftigung in Verbindung mit Preisstabilität</p></blockquote>
<p>zu erreichen. Anleger und Investoren <strong>preisen</strong> also derzeit weitere <strong>Zinserhöhungsschritte</strong> in ihre Kaufentscheidungen <strong>ein</strong>, alleine in diesem Jahr soll es noch einen weiteren Zinsschritt geben, 2019 sollen es drei an der Zahl sein. Sollte es also hier irgendwann zu Abweichungen kommen, die bei einem der nächsten <a href="https://devisen-handeln.org/wirtschaftskalender.html">FOMC-Meetings</a> ans Licht getragen werden, dürfte dies heftige Auswirkungen auf die Märkte haben. Eine Abkehr von der rigider werdenden Zinspolitik oder ein Aussetzen der Zinserhöhungen könnte die Aktienmärkte also sogar noch einmal nach oben befeuern. Wichtiger Seismograph für künftige Zinsschritte sind daher auch die lauter werdenden Klagerufe der Unternehmen, die sich aufgrund steigender Kosten vor der Zukunft sorgen. Aktuell kann die Fed noch keine drastische Preissteigerung erkennen, das ist jedoch das Risiko, das sie für die steigenden Zinsen eingehen muss.</p>
<h2>Anleiherenditen werden zum Problem für die Aktienmärkte</h2>
<p>Doch woher nun die Unsicherheit an den Aktienmärkten? Der Grund liegt in den <strong>Renditen für US-Staatsanleihen</strong>, wovon zuletzt die 10-jähige über die magische Marke von 3 Prozent stieg, welche seit geraumer Zeit ein heftiger Widerstand war. Um die Renditen wieder zu drücken, müssten sich Käufer für diese Anleihen finden. Die Fed ist es jedenfalls schon mal nicht, sie baut ihre Bestände gerade ab. Auch die Risikoaufschläge für <strong>italienische Staatsanleihen</strong> schossen nach der Vorstößen der neuen italienischen Regierung in Sachen Defizitmarke deutlich in die Höhe, was die Refinanzierung für einen dermaßen überschuldeten Staat deutlich schwieriger gestaltet. Um Druck aus dem Kessel zu lassen, versprach Ministerpräsident Conte jedoch sogleich sich 2020 wieder an die EU-Defizitvorgaben zu halten, was auf Seiten der europäischen Finanzminister für Erleichterung sorgte. Ob die Finanzmärkte ihm das abnehmen, bleibt abzuwarten. Aber auch <strong>China</strong> wird als klassisches Schwellenland durch die Zinserhöhung zum Risikofaktor für die Weltwirtschaft. Trotz diverser Stützungsmaßnahmen der chinesischen Notenbank letzte Woche gaben die Aktienkurse weiter nach. China leidet eben &#8211; wie alle anderen stark in Dollar verschuldeten Volkswirtschaften &#8211; plötzlich stark unter dem steigenden Zinsdruck.</p>
<h2>Gewinner und Verlierer der Zinsschlacht</h2>
<p>Wo Schatten ist, da ist in der Regel auch Licht. So profitieren derzeit am Aktienmarkt vor allem einige <strong>amerikanische Banken</strong> und Versicherungen von den steigenden Zinsen, während in der Regel Versorger und Hausbau-Aktien darunter leiden. Auf dem Währungsmarkt darf sich natürlich der US-Dollar zu den Gewinnern rechnen, während vor allem Währungen von <strong>Schwellenländern</strong> die stark in Dollar verschuldet sind, wie zum Beispiel der argentinische Peso, massiv unter die Räder kommen. Der Euro dürfte es weiterhin schwer haben sich gegen den US-Dollar zu behaupten, zumal er auch noch Sperrfeuer aus der Heimat durch eine immer maroder werdende EU und zweifelhafte Zukunftsaussichten völlig überschuldeter Euro-Länder bekommt.</p>The post <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/news/die-zinsen-steigen-kommt-jetzt-der-boersencrash">Die Zinsen steigen – kommt jetzt der Börsencrash?</a> first appeared on <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news">Forex News</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>EURUSD: Mario Draghi beendet das Billig-Geld!</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jun 2018 13:36:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Paukenschlag auf der gestrigen EZB-Sitzung: Notenbankpräsident Mario Draghi möchte kurz vor Ende seiner Amtszeit wohl nicht zwingend als Schrecken der Sparer und Anleger in die Geschichte eingehen und tut es deswegen langsam aber sicher seinen amerikanischen Kollegen gleich: Die Phase des billigen Geldes zur Ankurbelung der Wirtschaft soll in absehbarer Zeit beendet werden. Ob und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Paukenschlag auf der gestrigen EZB-Sitzung: Notenbankpräsident <strong>Mario Draghi</strong> möchte kurz vor Ende seiner Amtszeit wohl nicht zwingend als Schrecken der Sparer und Anleger in die Geschichte eingehen und tut es deswegen langsam aber sicher seinen amerikanischen Kollegen gleich: Die Phase des billigen Geldes zur Ankurbelung der Wirtschaft soll in absehbarer Zeit beendet werden. Ob und wie der Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik vor allem vor dem Hintergrund der völlig überschuldeten Euro-Krisenländer <strong>Italien</strong> und <strong>Griechenland</strong> funktionieren kann, wird sich zeigen.</p>
<p><span id="more-505"></span></p>
<p>Die Leitzinsen sollen langsam wieder steigen &#8211; und was macht der Euro? Er fällt binnen kurzer Zeit wie ein Stein um mehr als 300 Pips in Richtung 1,15. Wie konnte das passieren? Dass fundamentale Aktionen wie die <a href="https://devisen-handeln.org/wirtschaftskalender.html">EZB-Sitzung, Fed-Sitzung oder das FOMC-Protokoll</a> nicht der beste Zeitpunkt zum traden sind, weiß bereits jeder, der seit längerem an den Märkten aktiv ist. Ein Anheben des Leitzins sollte demnach in der Theorie eine Aufwertung der jeweiligen Währung zur Folge haben, mit dem Euro passierte jedoch genau das Gegenteil. Anleger hatten nämlich eine viel schnellere und straffere geldpolitische Wende erwartet, als die von <strong>Mario Draghi</strong> angekündigte. Vorab wurde der Euro in den Tagen zuvor in freudiger Erwartung auf die Marke von 1,18 hochgekauft, die Enttäuschung ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Den Anlegern geht es viel zu langsam.</p>
<p><figure id="attachment_506" aria-describedby="caption-attachment-506" style="width: 648px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-506" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/06/EURUSDH4-1024x491.png" alt="EURUSDH4" width="648" height="311" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/06/EURUSDH4-1024x491.png 1024w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/06/EURUSDH4-300x144.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/06/EURUSDH4-768x368.png 768w" sizes="(max-width: 648px) 100vw, 648px" /><figcaption id="caption-attachment-506" class="wp-caption-text">Der Euro quittierte die Ansage von Mario Draghi mit einem Mega-Sell Off von rund 300 Pips. Der langsame Ausstieg aus der laxen Geldpolitik war wohl von einigen Playern schneller erwartet worden. Aktuell fängt sich der Euro wieder.</figcaption></figure></p>
<h2>Draghi kaufte Schuldtitel ohne Limit</h2>
<p>Um die <strong>Konjunktur</strong> in der Eurozone und damit die Kreditvergabe anzuregen, setzte Draghi in der Vergangenheit auf den massiven Kauf von Staatspapieren, um dadurch Wachstum und<strong> Inflation</strong> zu erzeugen. Für die stabileren nordeurpäischen Länder wäre diese Maßnahme nicht nötig gewesen, doch Länder wie Spanien, Portugal aber vor allem Griechenland und Italien ächzen nach wie vor unter dem für sie viel zu starken Euro. Seit Beginn des Anleihekaufprogramms hat Drahi somit 2,4 Billionen Euro in die Märkte gepumpt, die nun langsam irgendwie wieder eingesammelt werden müssen. Hauptsächlich hat er dabei die EZB-Bilanzen mit Staatsanleihen der (maroden) Euro-Länder gefüttert.</p>
<h2>Der Wind hat sich gedreht</h2>
<p>Nicht nur politisch scheint sich der Wind in Europa damit langsam gedreht zu haben, Rechtspopulisten erobern einer nach dem anderen die Regierungen der Euro-Länder. Auch die <strong>geldpolitische Wende</strong> scheint damit in Europa in greifbare Nähe gerückt. Bis September 2018 will die EZB noch monatlich Anleihen im Wert von 30 Milliarden Euro kaufen, danach den Betrag auf 15 Milliarden Euro reduzieren und im Dezember auf Null fahren. Ob die südlichen Euro-Staaten ohne ihren Rollator jedoch werden laufen können, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt mehr als fraglich. Umso mehr, als die neue italienische Regierung sämtliche Konsolidierungsbemühungen aufkündigen und lieber die nördlichen Euro-Länder zur Zahlung und Übernahme der eigenen Schulden bewegen will. Der <strong>Leitzins</strong> soll vorher allerdings nicht angetastet werden und bis zum Sommer 2019 auf Null Prozent verbleiben. Auch der Zins für die Einlagefaszilität bleibt bis auf Weiteres im leicht negativen Bereich. Eine Wende der von Euro-Sparern und Anlegern so sehr verhassten <strong>Nullzinspolitik</strong> ist damit in greifbare Nähe gerückt.</p>
<h2>Noch ist nichts in trockenen Tüchern</h2>
<p>Da auch <strong>Mario Draghi</strong> sich der Risiken seines Vorstoßes bewusst sein dürfte, hat er im gleichen Atemzug verkündet, die Druckerpresse jederzeit wieder anzuwerfen, falls &#8222;Not am Mann&#8220; ist. Damit kann er zu jeder Zeit bei Euro-Tradern wieder für Überraschungen sorgen, sodass man erstmal auf alles gefasst sein sollte. Das Inflationsziel von rund 2 Prozent sollte nämlich trotz der Maßnahmen möglichst eingehalten werden. Dabei ist das Wachstum innerhalb der Eurozone mit ebenfalls rund 2 Prozent in 2018 noch nicht wirklich berauschend. Die von Trump möglicherweise auferlegten <strong>Strafzölle</strong> auf deutsche Autos und Aluminium könnten die deutsche Wirtschaft empfindlich treffen. Über Gegenzölle auf ein paar Flaschen Whiskey werden sich die Amerikaner wohl höchstens totlachen können.</p>
<h2>Sorgenkind Italien</h2>
<p>Der größte Sorgenfaktor beim Ausstieg aus der ulta-laxen Geldpolitik ist und bleibt jedoch <strong>Italien</strong>. Mit dem Einzug der neuen, unberechenbaren Parteien in die Regierung werden die Karten europaweit völlig neu gemischt. Abgesehen vom harten Kurs gegen die Migrationswelle könnten die Aufschläge auf italienische Staatsanleihen noch weiter ansteigen und das Land so schuldentechnisch in die Knie zwingen. Doch Italien als drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone ist eine andere Hausnummer wie <strong>Griechenland</strong> und kann, anders als dieses, nicht mal eben aus der (deutschen) ESM-Portokasse refinanziert werden. Italiens Schuldenberg ist mit rund <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167737/umfrage/staatsverschuldung-von-italien/" target="_blank" rel="noopener">2,2 Billionen Euro</a> zwar in etwa so groß wie der deutsche, im Verhältnis zum BIP des Landes sind es hier jedoch 132% und bei Deutschland nur 68%.</p>
<h2>Politische Entwicklung im Auge behalten</h2>
<p>Eine gravierende <strong>Verschlechterung der geplanten Inflationsrate</strong> sowie ein Zunehmen der Unsicherheitsaufschläge auf italienische Staatspapiere könnte somit Mario Draghi noch mal zu einer Kehrtwende bewegen und die Notenpresse wieder anzuschmeißen. Euro-Trader sollten diese Parameter daher von Zeit zu Zeit gut um Auge behalten. Draghi bemühte sich bei seiner Rede, die neue italienische Regierung nicht zu überdramatisieren, wie es die deutschen Lei(d)medien dieser Tage gerne mal zu tun pflegen. Denn auch die neue Regierung in Italien besteht nicht aus Amateuren, sondern hat kompetente Wirtschaftsexperten in der zweiten Reihe, die sich der fragilen wirtschaftlichen Lage durchaus bewusst sind und nach einem Ausweg aus der Misere suchen. Zum Ende seiner Rede stellte Draghi noch einmal die &#8222;Unumkehrbarkeit des Euro&#8220; in den Raum um den Anlegern die Unsicherheit zu nehmen. Bleiben wir gespannt, welche Maßnahmen Mario Draghi bis zum Ende seiner Amtszeit im Herbst 2019 noch ergreifen muss, um den Euro zu stabiliseren.</p>The post <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/news/eurusd-mario-draghi-beendet-das-billig-geld">EURUSD: Mario Draghi beendet das Billig-Geld!</a> first appeared on <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news">Forex News</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Ist die Eu(ro)phorie übertrieben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Devisenhandel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 08:25:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Jahresanfang 2017 ist der Euro von 1,04 US-Dollar auf über 1,20 um mehr als 15 Prozent gestiegen. Die Euro-Bullen sind in absoluter Feierlaune und köpfen eine Flasche Sekt nach der anderen. Als Ursachen für den Euro-Boom werden eine robustere EU-Wirtschaft sowie ein schwächelnder US-Dollar verantwortlich gemacht &#8211; Letzterer konnte von den negativen Aussichten im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahresanfang 2017 ist der Euro von 1,04 US-Dollar auf über 1,20 um mehr als 15 Prozent gestiegen. Die Euro-Bullen sind in absoluter Feierlaune und köpfen eine Flasche Sekt nach der anderen. Als Ursachen für den Euro-Boom werden eine robustere EU-Wirtschaft sowie ein schwächelnder US-Dollar verantwortlich gemacht &#8211; Letzterer konnte von den negativen Aussichten im Kongress zu Trumps Steuerplänen nicht wirklich profitieren. Zuletzt habe sich die Aussichten hier auf einen Kompromiss zwischen Republikanern und Demokraten jedoch wieder verstärkt. Nachdem dann auch noch das Damoklesschwert &#8222;Le Pen&#8220; über der europäischen Schuldenunion verflogen war, konnte es mit dem Euro wieder aufwärts gehen.</p>
<p><span id="more-64"></span></p>
<p>Dabei ist in der EU längst nicht alles in trockenen Tüchern, auch wenn es derzeit so suggeriert wird. Der nächste europäische &#8222;Problembär&#8220; steht bereits vor der Tür: In <strong>Italien</strong> warten bedrohlich wackelnde Banken auf ihre &#8222;Rettung&#8220; durch den europäischen Steuerzahler. Nicht weniger als 200 Mrd. Euro gelten hier als &#8222;akut ausfallgefährdet&#8220;, 160 weitere Milliarden sind als &#8222;notleidend&#8220; gekennzeichnet. Mit 130 Prozent vom BIP steht Italien nach Griechenland an zweiter Stelle mit seiner Schuldenquote. Insgesamt gehen Experten davon aus, dass eine &#8222;Rundum-Sorglos-Sanierung&#8220; der maroden italienischen Banken mit 1 Bio (1000 Mrd.!) Euro zu Buche schlagen wird, eine schier unvorstellbare Summe. Dagegen waren die bisher abgerufenen Griechenlandpakete tatsächlich nur Peanuts. Die Kreditvergabe stockt, das billige Geld der EZB kommt schon lange nicht mehr im Privatsektor an.</p>
<p><figure id="attachment_65" aria-describedby="caption-attachment-65" style="width: 848px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2017/09/Italien-bad-debt.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-65" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2017/09/Italien-bad-debt.png" alt="Italien-bad-debt" width="848" height="625" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2017/09/Italien-bad-debt.png 848w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2017/09/Italien-bad-debt-300x221.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2017/09/Italien-bad-debt-768x566.png 768w" sizes="(max-width: 848px) 100vw, 848px" /></a><figcaption id="caption-attachment-65" class="wp-caption-text">Die notleidenden Kredite in Italien (mehr als 90 Tage Zahlungsverzug) belaufen sich bereits auf 200 Mrd. Euro. Quelle: https://www.querschuesse.de/italien-bad-debt-februar-2017/</figcaption></figure></p>
<h2>Movimento 5 Stelle in den Startlöchern</h2>
<p>Unterdessen steht mit der <strong>5-Sterne-Bewegung</strong> in der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone schon eine durchweg Euro-kritische Partei in den Startlöchern und scharrt mit den Hufen. Im Frühjahr 2018 stehen hier die Wahlen an, aktuell steht diese realativ junge Bewegung Kopf an Kopf mit der regierenden Sozialistenpartei PD. Während sich der deutsche Wahlmichel noch entscheiden muss, ob er durch das Fernseh-Duett der beiden auserkorenen Kanzlerkandidaten <strong>Schulz</strong> und<strong> Merkel</strong> zu Tode gelangweilt werden möchte oder durch eine paralell laufende Rosamunde-Pilcher-Folge, gehen in Italien die Umfragewerte für die EU-kritische Partei förmlich durch die Decke. Der Grund: <a href="https://www.dw.com/de/r%C3%BCckkehr-der-lira-neben-dem-euro/a-40487294" target="_blank" rel="noopener"> Die Einführung einer Parallelwährung neben dem Euro</a> wird jetzt öffentlich zur Disposition gestellt und findet anscheinend großen Anklang in der Bevölkerung. Die Pläne der Partei sind brisant und könnten der<strong> Anfang vom Ende Italiens</strong> als Mitglied der Eurozone sein. Dabei steht das Movimento mit seiner Überlegung nicht alleine da: <strong>Forza Italia</strong> und die rechtsgerichtete <strong>Lega Nord</strong> spenden bereits tosenden Beifall für die Idee. Es formiert sich also derzeit eine starke rechte Front in Italien mit dem gemeinsamen Ziel: Eine nachhaltige und radikale Lösung der italienischen Schuldenmisere.</p>
<h2>Pro- und Contra</h2>
<p>Zahreiche <strong>Volkswirtschaftler</strong> haben bereits während der Griechenland-Krise die Einführung einer Parallelwährung in dem Land gefordert, um das Wirtschaftswachstum mithilfe einer schwächeren Währung wieder anzufachen. Doch anders als das &#8222;kleine unbedeutende Griechenland&#8220;, das seit eh und je am Tropf der EU hängt und zu spuren hat, verfügt Italien über eine echte Durchsetzungskraft, alleine durch seine nukleare Finanzbombe, die es jederzeit zur Explosion bringen kann. Um es abzukürzen: Wenn Italien den Stecker zieht, fällt auch die EZB, die mittlerweile mit italienischen Staatsanleihen vollgestopft ist bis unter die Dachkante. Seit März 2015 hat die EZB italienische Anleihen im Wert von 255 Mrd. Euro im Rahmen ihres Aufkaufprogramms in ihre Bücher genommen, das Programm soll allerdings 2018 auslaufen. Zudem tickt die Uhr immer schneller, denn die neu emittierten Staatsanleihen sind mit der sogenannten CAC-Klausel versehen und dürfen demnach nur noch in Euro zurückgezahlt werden, nicht jedoch in einer anderen Währung. Je länger sich die Italiener also Zeit lassen mit der Entscheidung, desto teurer wird der Cut für sie. EZB und EU-Kommission müssen nun möglichst bald eine verbindliche Auskunft geben, sonst dürften die Spekulationen über einen <strong>Austritt Italiens aus der Eurozone</strong> bald wieder Fahrt aufnehmen. Wenn da nicht bald <strong>Wahlen in Deutschland</strong> wären, hätte man das Thema sicherlich schon auf die Agenda gepackt. Im Allgemeinen ist jedoch nicht davon auszugehen, dass der deutsche Steuerzahler und Wähler auf diese Breaking News mit Euphorie reagiert.</p>
<h2>Mario Draghi: Der Euro ist alternativlos</h2>
<p>Für unseren europäischen Finanzjongleur <strong>Mario Draghi</strong> sind diese Gedankenspiele rund um eine italienische Parallelwährung natürlich der nackte Graus. Den Euro bezeichnet er im Zusammenhang mit der erneut aufflammenden Diskussion um Parallelwährungen als &#8222;alternativlos&#8220; (kennen wir das nicht?). Er fürchtet einen massiven Vertrauensverlust in den Euro. Doch anders als in vielen anderen europäischen Ländern ist der Euro bei den Italienern nie wirklich beliebt gewesen. Viele Italiener machen die Gemeinschaftswährung für ihren sinkenden Lebensstandard und die hohe Arbeitslosigkeit verantwortlich. Nur noch 17 Prozent der Italiener sind mit der Leistung der EU zufrieden. Der ehemalige Chef des ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn sieht unterdessen den <a href="https://www.boerse-am-sonntag.de/unternehmen/gastbeitraege/artikel/hans-werner-sinn-italien-wird-eurozone-verlassen-8766.html" target="_blank" rel="noopener">Austritt Italiens aus dem Euro bereits jetzt als gemachte Sache</a> und ist davon überzeugt, dass Italien sogar davon profitieren könnte.</p>
<h2>Juncker phantasiert weiter vom europäischen Großreich</h2>
<p>Während Italien also langsam aber sicher auf den Exit zusteuert, sofern hier nicht langsam nachhaltige Maßnahmen kommuniziert und ergriffen werden, phantasiert der EU-Kommissionschef <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/kommentar-jean-claude-junckers-maerchen-vom-einigenden-euro-a-1167507.html" target="_blank" rel="noopener">Jean Claude Juncker am Mittwoch</a> im EU-Parlament bei seiner Rede zur &#8222;Lage der Union&#8220; von einer weiteren Expansion der EU auf 30 Mitglieder. Der Euro müsse außerdem rasch in weiteren (ärmeren) EU-Staaten eingeführt werden (stimmt, wir haben ja schon lange keine Rettungspakete mehr durch die Weltgeschichte geschickt) und auch <a href="https://www.berliner-zeitung.de/politik/eu-kommission-juncker-fuer-euro-in-der-ganzen-eu-und-abschaffung-der-grenzkontrollen-28403316" target="_blank" rel="noopener">Grenzkontrollen</a> (welche Grenzkontrollen überhaupt?) sollten endlich wegfallen. Während in Ländern wie Polen und Ungarn eine Einführung des Euro aus politischen und wirtschaftlichen Gründen nicht zur Disposition steht, ist man der Gemeinschaftswährung in Bulgarien schon nicht mehr so abgeneigt, wie EU-Kommissar Günther Öttinger bereits am Dienstag verlauten ließ. Schließlich stehen lukrative &#8222;Heranführungshilfen&#8220; im Raum, mit denen der Beitritt zur Währungsunion schmackhaft gemacht wird. Milliardenbudgets sollen vom europäischen Steuerzahler locker gemacht werden, um auch Rumänien und Bulgarien endlich in den Euro zu führen.</p>
<p>Oppositionspolitiker der <a href="https://www.n-tv.de/politik/Wagenknecht-kritisiert-Junckers-Euro-Ideen-article20031755.html" target="_blank" rel="noopener">Linkspartei und der AfD</a> zweifeln daraufhin an seinem ökonomischen Sachverstand. Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble tritt verbal etwas auf die Bremse zu den visionären Erweiterungsphantasien Junckers, obwohl die Union insgesamt seine Rede mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen hat.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die europäische Kuh ist noch lange nicht vom Eis. Mit Italien steht ein ernsthafter Wackelkandidat auf der Matte, der nach einer nachhaltigen Problemlösung verlangt. Die Thematik aussitzen zu wollen, wird maximal bis zu den nächsten italienischen Wahlen im Frühjahr 2018 funktionieren.</p>The post <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/news/ist-die-europhorie-uebertrieben">Ist die Eu(ro)phorie übertrieben?</a> first appeared on <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news">Forex News</a>.]]></content:encoded>
					
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