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	<title>zinsen | Forex News</title>
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	<description>Trading, Daytrading mit Futures und CFD: StereoTrader und Gost</description>
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	<title>zinsen | Forex News</title>
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		<title>Absturz der Zinsen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Devisenhandel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2019 16:15:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Während vor Monaten noch einige von einem Ende der Niedrigzinspolitk träumten, sieht die Realität nun ganz anders aus. Die negative Zinsspirale beginnt sich nun immer schneller zu drehen - und die EZB hat auch gar keine andere Wahl mehr als an diesem Trend festzuhalten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Geldpolitik der EZB</strong> wird immer aggressiver. Während vor Monaten noch viele Anleger von einem Ende der niedrigen Zinsen träumten, sieht die Realität nun ganz anders aus. Die <strong>negative Zinsspirale</strong> beginnt sich immer schneller zu drehen &#8211; und die EZB hat auch gar keine andere Wahl mehr, als an diesem Trend festzuhalten.</p>



<span id="more-881"></span>



<p>Wer Staatsanleihen kauft, möchte in der Regel ein wenig Rendite dafür bekommen oder zumindest dasselbe Geld zurückerhalten, was er dem jeweiligen Staat geliehen hat. Doch im Zeitalter der <strong>Niedrigzinspolitk</strong> ist alles anders: Neuerdings bekommt ein Anleger weniger Geld zurück, als er dem Staat geliehen hat. Verrückt, oder? Die Rendite der 30-jährigen Rentenpapiere notierte zum Ende der letzten Woche bei Minus 0.06 Prozent, bei den kürzer laufenden 20-jährigen lag das Minus bei 0.199 Prozent, bei 10-jährigen sogar Minus 0.49 Prozent. Nun sacken also erstmals die Langläufer in den negativen Bereich ab und Investoren haben keine Chance mehr, mit den Staatsanleihen Geld zu verdienen. Betroffen sind hiervon jedoch nicht nur &#8222;böse Spekulanten&#8220;, sondern auch<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" Sparer und Verbraucher, die auf eine Form der privaten Geldvorsorge (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.welt.de/finanzen/article196801251/Geldanlage-Fuer-Kleinsparer-steigt-jetzt-die-Gefahr-der-Negativzinsen.html" target="_blank"> Sparer und Verbraucher, die auf eine Form der privaten Geldvorsorge</a> gesetzt haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Steuern auf Sparguthaben</h2>



<p>Bei Licht betrachtet werden Sparguthaben damit von Seiten der EZB mit einer <strong>Strafsteuer</strong> belegt. Auch viele Banken und Sparkassen kämpfen um ihr finanzielles Überleben und so wundert es wenig, dass man mittlerweile anstatt auf seinem Konto Zinsen zu kassieren, 10 Euro monatliche &#8222;<strong>Kontoführungsgebühren</strong>&#8220; berappen muss dafür, dass man der Bank sein Geld leiht. Insgesamt haben private Anleger innerhalb der Eurozone 13 Billionen Euro gebunkert, dem ein Kreditvolumen von 7,5 Billionen Euro gegenübersteht. Macht ein Nettovermögen von 5,5 Billionen Euro, das der neuen EZB-Steuer unterliegt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">IWF-Vorschlag: Negativzinsen auf Bargeld</h2>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Dirk Müller: IWF überlegt Negativzinsen auf Bargeld einzuführen" width="648" height="365" src="https://www.youtube.com/embed/6N3dwcFo1Jk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Geld verschleudern auf Teufel komm raus</h2>



<p>Das Ziel der EZB ist offensichtlich: <strong>Bareinlagen</strong> und <strong>Sparguthaben</strong> sollen auf Teufel komm raus in den Umlauf gepresst, die Kreditvergabe angekurbelt werden . Soweit die Theorie. Doch in der Praxis hat sich gezeigt, dass Haushalte bei absackenden Zinsen noch sparsamer werden und versuchen Geld zu horten, da sie unter den gegebenen Umständen noch länger brauchen, um ein gewisses Sparziel zu erreichen. So horten alleine die Deutschen weiterhin ungeachtet der Niedrigzinspolitik knapp 2,5 Billionen Euro auf Spar- und Tagesgeldkonten in der Hoffnung auf eine baldige Zinswende. Im Gegensatz zu den Amerikanern sind Deutsche nunmal sehr risikoavers und scheuen sich davor, in den volatilen Aktienmarkt zu investieren. Das <strong>Niedrigzinsprojekt der EZB</strong> war bislang ein Schuss in den Ofen, der auch noch nach hinten losging. Anstatt das Geld in den Aktienmarkt zu geben, flossen 39 Milliarden Euro zusätzlich auf die unverzinsten Konten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EU unter Beschuss</h2>



<p>Mit der <strong>exzessiven Ausweitung der Negativzinsen</strong> macht sich die EZB, und damit die EU, bei den Bürgern auch nicht gerade beliebter. Wie am Beispiel von Großbritannien derzeit zu sehen, werden die Zentripetalkräfte immer größer. Vor allem Länder, die mehr in den großen Topf einzahlen als sie herausbekommen, werden zunehmend EU-skeptischer, während neue marode Pleitekandidaten bereitwillig in der Schlange stehen, in den illustren Kreis der europäischen Union aufgenommen zu werden und von den Transferzahlungen und &#8222;Heranführungshilfen&#8220; zu profitieren. Auch ein weiteres primäres Ziel der EZB, das Schaffen und der Erhalt von Arbeitsplätzen, konnte mithilfe der Niedrigzinspolitik nicht mehr erreicht werden. Der positive Trend ist gebrochen, die <strong>Arbeitslosenzahlen</strong> steigen wieder langsam, <a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/warum-steigt-die-arbeitslosigkeit-in-deutschland-im-juli-16311005.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="zuletzt im Mai auf 2,3 Mio Menschen (offizielle Darlegung) (öffnet in neuem Tab)">zuletzt im Mai auf 2,3 Mio Menschen (offizielle Darlegung)</a>. Dafür hat Deutschland viel zu viele aktuelle Trends einfach verschlafen oder zu spät Gas gegeben, wie zum Beispiel bei den Themen E-Mobilität und Digitalisierung. So sank die PKW-Produktion, das Steckenpferd schlechthin der deutschen Wirtschaft, im Juni 2019 um 5,1 Prozent zum Vormonat und um 11,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Die deutsche Automobilindustrie sieht derzeit schwierigen Zeiten entgegen. Zudem gilt Deutschland als überregulierte und teure Innovationsbremse, wo es Gründern nicht wirklich leicht gemacht wird, mit neuen Ideen Fuß zu fassen durchzustarten. Das alles spiegelt sich auch im deutschen PMI wieder: der Einkaufsmanagerindex fiel im Juli überraschend stark von 45,0 auf 43,1 Punkte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Um den Euro zu retten, muss man Verträge brechen</h2>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://youtu.be/jCFvliO66tE
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		<title>Lagarde an der Spitze der EZB</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Devisenhandel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jul 2019 10:22:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das bedeutet die Nominierung der IWF-Chefin Christine Lagarde als neue EZB-Vorsitzende für den Euro und die Eurozone.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das bedeutet die Nominierung der IWF-Chefin <strong>Christine Lagarde </strong>als neue EZB-Vorsitzende für den Euro und die Eurozone.</p>



<span id="more-858"></span>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/Lagarde-789x1024.jpg" alt="Die Juristin und amtierende IWF-Chefin Christine Lagarde wird die neue EZB-Vorsitzende. Auf den deutschen Sparer kommen damit weiterhin harte Zeiten zu." class="wp-image-862" width="242" height="313" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/Lagarde-789x1024.jpg 789w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/Lagarde-231x300.jpg 231w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/Lagarde-768x997.jpg 768w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2019/07/Lagarde.jpg 1994w" sizes="(max-width: 242px) 100vw, 242px" /><figcaption>Die Juristin und amtierende IWF-Chefin Christine Lagarde wird die neue EZB-Vorsitzende. Auf den deutschen Sparer kommen damit weiterhin harte Zeiten zu. Quelle: Wikipedia</figcaption></figure></div>



<p>Wer von einem Ende der laxen Geldpolitik Draghis geträumt hat, der darf nun langsam aber sicher wieder in der Realität ankommen. Am 09.07.2019 haben die EU-Finanzminister die Nachfolge für den bisher amtierenden EZB-Präsidenten bestimmt, der noch in diesem Herbst seinen Chefsessel räumt. Die Amtszeit des EZB-Vorsitzenden beläuft sich auf 8 Jahre und kann auch nicht verlängert werden. Mario Draghi war während seiner Amtszeit vor allem durch seine aggressive Niedrigzinspolitk und den exzessiven Aufkauf von Staatsanleihen aufgefallen. Nötig geworden waren diese Maßnahmen, um &#8222;<a href="https://www.ft.com/content/79950ac8-937c-11e9-b7ea-60e35ef678d2" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="den Euro zu retten (öffnet in neuem Tab)">den Euro zu retten</a>&#8220; und hochverschuldete Euro-Länder wie Italien und Griechenland finanziell zu entlasten. Die bisherige Chefin des IWF hat angekündigt, ihren derzeitigen Job bis zur endgültigen Nominierung im Oktober ruhen zu lassen. Auch beim IWF wird daher eine neue Stelle zu besetzen sein. Traditionell wird der Kopf des IWF mit einem Europäer besetzt. Noch ist unklar, wer hier die Nachfolge Lagardes antreten soll. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufgaben der EZB</h2>



<p>Die Europäische Zentralbank entscheidet über zentrale Fragen der Geldpolitik in der Eurozone. Ein wichtiges Instrument ihrer Politik ist auch der sogenannte Leitzins, der unter anderem darüber entscheidet, welchen Zinssatz der Verbraucher für Kredite aufbringen muss oder beim Sparen erhält. Die EZB soll für Preisstablität sorgen und die Inflation überwachen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Lagarde ist Juristin</h2>



<p>Dabei ist Christine Lagarde von Haus aus Juristin und keine Volkswirtschafterin, so wird sie sich in ihrem neuen Job zunächst primär auf ihren Beraterstab verlassen (müssen). Auch der amtierende Bundesbankpräsident Jens Weidmann war im Gespräch für den neuen Posten als EZB-Präsident. Doch es war abzusehen, dass der Rat der europäischen Finanzminister lieber jemanden nominiert, der für eine Fortsetzung der etablierten lockeren Geldpolitk steht. Mit Jens Weidmann, einem Verfechter des europäischen Stabilitätspaktes, wäre ein Kritiker Draghis ans Ruder gekommen, der das kunterbunte Schuldenkarrussell der Euro-Zone ins Wanken hätte bringen können. Nur ein minimaler Zinsanstieg könnte in völlig überschuldeten Volkswirtschaften wie Italien das Fass zum Überlaufen bringen, weswegen man sogar derzeit auf ein Defizitverfahren gegen das Land verzichtet, obwohl mit der neuen Regierung fast sämtliche Reformanstrengungen der Vergangenheit umgekehrt wurden. Mit Lagarde an der Spitze der EZB und von der Leyen als Kommissionspräsidentin haben die südlichen Euroländer erstmal wieder viel freie Luft zum Atmen bekommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lagardes Beraterstab</h2>



<p>Als promovierte Juristin wird sich Lagarde zunächst auf ihren Beraterstab verlassen müssen und der besteht unter anderem aus den Chefökonomen Philipp Lane, Frank Smets und Massimo Rostagno. Bei Licht betrachtet scheint also auch bei EZB die politische Komponente bei der Besetzung dieses wichtigen Postens eine größere Rolle gespielt zu haben als die fachliche. Zweifelsohne ist Christine Lagarde auf dem internationalen politischen Parkett eine angesehene Persönlichkeit, die sich in der Welt der Notenbanker und Investoren zu Hause fühlt. Niemand kennt Lagarde NICHT. Ihre Vorteile liegen deutlich im Bereich der Kommunikation und Vermittlung, so dürfte es ihr auch wenig schwer fallen, mit den Finanzmärkten angemessen zu kommunizieren. Bereits im Jahr 2008 konnte sie im Rahmen der Finanzkrise ihre Fähigkeiten als Finanzministerin unter Beweis stellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geldschwemme geht weiter</h2>



<p>Eines dürfte jedoch spätestens seit der Rede ihres Chef-Volkswirten Lane klar sein: die aktuelle laxe Geldpolitik, die Politik der Geldschwemme Draghis wird unter Lagarde fortgesetzt werden. Die EZB-Politk wird also weiterhin in Opposition mit den eher stabilitätsorientierten Deutschen stehen. Aktuell erwarten die Marktteilnehmer eine Senkung des Einlagezinses der EZB auf -0,5 Prozent.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sparkassen dürfen Sparverträge kündigen</h2>



<p>Erste Folgen der EZB-Politk haben drastische Auswirkungen auf den Verbraucher. So sind laute einem Urteil des BGH die Sparkassen dazu berechtigt,  aufgrund der Niedrigzinsphase <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Sparverträge mit ihren Kunden zu kündigen (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.focus.de/finanzen/banken/nach-bgh-urteil-wegen-niedriger-zinsen-sparkasse-nuernberg-kuendigt-21-000-sparvertraege_id_10945124.html" target="_blank">Sparverträge mit ihren Kunden zu kündigen</a>. Im konkreten Fall der Sparkasse Nürnberg sind rund 21.000 Sparverträge betroffen. Die betroffene Sparkasse hatte im guten Glauben auf anhaltend hohe Zinsen zwischen 1993 und 2007 ihren Kunden Prämiensparverträge verkauft. Doch inzwischen hat sich das Blatt gewendet und die Sparkassen können keine Gewinne mehr erwirtschaften.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Minuszinsen im Gespräch</h2>



<p>Kurz vor seinem Abgang als EZB-Präsident setzt Mario Draghi allerdings noch einen drauf und möchte das bei seinen Kritiern stark umstrittene und bereits eingestellte <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Anleihekaufprogramm wieder aufnehmen (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.focus.de/finanzen/banken/dauerhafte-mini-zinsen-hiobsbotschaft-fuer-sparer-ezb-chef-draghi-will-wohl-wieder-anleihen-kaufen_id_10945356.html" target="_blank">Anleihekaufprogramm wieder aufnehmen</a>.  Außerdem möchte er die <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/news/bundesverfassungsgericht-prueft-anleihenkaeufe-der-ezb">Strafzinsen</a> weiter erhöhen, die Banken berappen müssen, wenn sie ihr Geld bei der Bundesbank bunkern, anstatt es in den Umlauf zu bringen. Die Strafzinszahlungen der deutschen Banken belaufen sich damit derzeit auf rund 2,4 Milliarden Euro. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Folgen der EZB-Politik</h2>



<p>Mit seinen rabiaten Maßnahmen versucht Mario Draghi mehr Geld in den Umlauf zu bringen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Sinkende Renditen für Staats- und Unternehmensanleihen verringern die Refinanzierungskosten für diese beiden Parteien und führen zu einer höheren Verschuldung. Auf der anderen Seite werden durch die Geldschwemme zweifelhafte Projekte finanziert, die im Grunde auf unrentabel sind. Der Bau von zahlreichen &#8222;<a rel="noreferrer noopener" aria-label="Geisterflughäfen (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/spaniens-baupolitischer-groessenwahn-geisterflughaefen-und.979.de.html?dram:article_id=438381" target="_blank">Geisterflughäfen</a>&#8220; mitten in der Wildnis ist nur ein Sympton dieser laxen Geldpolitik, bei der sich das billige Geld seinen Weg bahnt wie heiße Lava durch das Gestein. Früher oder später werden solche Projekte wieder eingestellt und die Ruinen der innovativen Prestige-Projekte verrotten im Sand. Auf der anderen Seite können sich Konsumenten und Bauherren weiterhin günstiges Geld bei den Banken leihen. Eine Aufwertung des Euros wird von der EZB-Vorstandsriege (weiterhin) mit aller Macht torpediert. Wer im Rahmen des Wechsels an der EZB-Spitze von einem Ende der lockeren Zinspolitk geträumt hat, der sollte spätestens jetzt erwachen und sich nach alternativen Investments jenseits des traditionellen Sparvertrags umsehen.</p>The post <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/news/lagarde-an-der-spitze-der-ezb">Lagarde an der Spitze der EZB</a> first appeared on <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news">Forex News</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Die Zinsen steigen &#8211; kommt jetzt der Börsencrash?</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2018 17:27:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Noch vor wenigen Tagen war die äußere Fassade völlig in Ordnung. Die amerikanischen Indizes glänzten fast täglich mit neuen Monats-, Wochen- oder gar Allzeithochs. Erst vergangene Woche ließen neue Rekordstände im Dow Jones den amerikanischen Präsidenten zu einer regelrechten Twitter-Tirade hinreißen, woraufhin sogleich ein saftiger Sell Off einsetzte. Und schon lernen Trading-Anfänger ihre erste Lektion: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch vor wenigen Tagen war die äußere Fassade völlig in Ordnung. Die amerikanischen Indizes glänzten fast täglich mit neuen Monats-, Wochen- oder gar Allzeithochs. Erst vergangene Woche ließen neue Rekordstände im Dow Jones den amerikanischen Präsidenten zu einer regelrechten Twitter-Tirade hinreißen, woraufhin sogleich ein saftiger Sell Off einsetzte. Und schon lernen Trading-Anfänger ihre erste Lektion: Wenn neue Allzeithochs vom US-Präsidenten durch Twitter gejagt oder in der Bild-Zeitung gefeiert werden, lieber mal an der Seitenlinie bleiben oder im Zweifel den Sell-Button suchen. Denn unter der Motorhaube bahnt sich etwas an: Das <strong>Zinsgespenst</strong> geht um!</p>
<p><span id="more-583"></span></p>
<p>Noch können sich die amerikanischen Indizes Nasdaq, Dow Jones und S&amp;P500 ganz gut halten, während der deutsche DAX quasi fast schon auf dem letzten Loch pfeift. Von seinem Allzeithoch bei rund 13.500 Punkten ist so viel nicht mehr übrig, zuletzt musste sogar die magische Marke von 12.000 Punkten dran glauben, die etliche Tage, Wochen und sogar Monate als brachialer Widerstand fungierte. Wird der DAX es noch einmal schaffen diesen wichtigen Support zurückzuerobern und eine fulminante Jahresendrallye einzuläuten? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Fundamental betrachtet entsteht derzeit ein heißes Gebräu, was jedoch von Aktienanlegern noch eine Weile ignoriert werden kann.</p>
<h2>Der Dollar legt deutlich zu</h2>
<p>Die Zeit des billigen Geldes neigt sich dem Ende. Nach der Fed fängt nun sogar die EZB an ganz langsam das Geld wieder aus dem Markt zu ziehen. Doch die amerikanische Notenbank und ihr neuer Chef mögen es rabiat. Während die EZB den Leitzins &#8222;auf absehbare Zeit&#8220; noch bei 0% belassen möchte, geht die amerikanische Fed in die Vollen, erhöhte beim letzen Meeting auf 2,25 und visiert bereits die 3%-Marke an. Die US-Wirtschaft ist stark, es herrscht annähernd Vollbeschäftigung und die Inflationsrate liegt in der Nähe des gedachten Ziels von 2 Prozent. Das Resultat der Zinserhöhung wird nicht nur am DAX deutlich: Das Geld der Investoren fließt aus dem Euroraum raus hinüber in die USA, wie wir auch am drastisch nachgebenden Euro gegenüber dem US-Dollar sehen. Unter dieser Sogwirkung leiden derzeit vor allem einige <strong>Schwellenländer</strong>, die aufgrund des stark steigenden Dollars bereits mit dem Rücken an der Wand stehen. Vor allem die Dauersorgenkinder <strong>Argentinien</strong> und <strong>Venzuela</strong> werden von der aktuellen Dollarstärke hart getroffen, aber auch die Türkei weiß mittlerweile weder ein noch aus. Doch auch der Exportnation Deutschland scheint der schwache Euro diesmal nicht wirklich helfen zu können. Zu viele Baustellen sind im Euroraum noch offen, allen voran zwei neue alte Sorgenkinder: Griechenland und Italien, hinzu kommt die politische Ungewissheit durch zahlreiche neue, unberechenbare, eher eurokritische und &#8222;rechtspopulistische&#8220; Regierungen innerhalb der Eurozone.</p>
<h2>Wozu noch Aktien?</h2>
<p>Für das offensichtliche Ungleichgewicht zwischen DAX und Dow ist also weitestgehend <strong>das unterschiedliche Zinsniveau</strong> der Länder verantwortlich. Zusätzlich belasten den DAX natürlich die deutschen Autobauer und Diesel-Spezialisten, die von einer Krise in die nächste schlittern und langsam aber sicher ihre Marktanteile an diverse Elektrobauer, vornehmlich aus Ostasien aber auch aus Amerika, verlieren. Noch will man davon in der rosaroten Autobauerwelt Deutschland nichts wissen oder versucht verzweifelt die Realität zu leugnen, doch schon jetzt wird mehr als deutlich, dass der Verbrennungsmotor in Kürze ausgedient hat. Und was haben die deutschen Autobauer hier zu bieten? Im Grunde nichts, oder zumindest (noch) nicht viel. Anleger fragen sich folglich derzeit: <strong>Wozu noch Aktien</strong> und das dazugehörige gewaltige Crash-Risiko, wenn ich zur gleichen Zeit auf dem Anleihemarkt eine sichere Rendite von mittlerweile immerhin 3 Prozent bekommen kann? Drei Prozent mag für einen Daytrader natürlich lächerlich klingen, für große Investoren, die Milliarden hin- und herschieben, jedoch ein willkommenes, risikoloses und einfaches Fressen.</p>
<h2>Donald Trump ist &#8222;not amused!&#8220;</h2>
<p>Donald Trump ist von der neuen Fed-Politk natürlich &#8222;not amused&#8220;. Schließlich ist der Aktienmarkt sein Vorzeigeobjekt und Symbol für die brummende US-Wirtschaft, das bei den bevorstehenden Senatswahlen im November dringend gebraucht wird &#8211; und zwar am besten mit neuen Allzeithochs. Zwar ist die amerikanische Fed wie die europäische EZB in ihren Entscheidungen <strong>unabhängig</strong>, doch anders als seine Vorgänger lässt Donald Trump keine Gelegenheit aus, die Notenbank für ihr Vorgehen zu kritisieren. Dabei ist das vordergründige Ziel der Fed laut ihrem Vorsitzenden <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/news/wer-wird-neuer-fed-vorsitzender">Jerome Powell</a> nicht etwa die Aktienmärke von einem Allzeithoch zum nächsten zu treiben, sondern</p>
<blockquote><p>maximale Beschäftigung in Verbindung mit Preisstabilität</p></blockquote>
<p>zu erreichen. Anleger und Investoren <strong>preisen</strong> also derzeit weitere <strong>Zinserhöhungsschritte</strong> in ihre Kaufentscheidungen <strong>ein</strong>, alleine in diesem Jahr soll es noch einen weiteren Zinsschritt geben, 2019 sollen es drei an der Zahl sein. Sollte es also hier irgendwann zu Abweichungen kommen, die bei einem der nächsten <a href="https://devisen-handeln.org/wirtschaftskalender.html">FOMC-Meetings</a> ans Licht getragen werden, dürfte dies heftige Auswirkungen auf die Märkte haben. Eine Abkehr von der rigider werdenden Zinspolitik oder ein Aussetzen der Zinserhöhungen könnte die Aktienmärkte also sogar noch einmal nach oben befeuern. Wichtiger Seismograph für künftige Zinsschritte sind daher auch die lauter werdenden Klagerufe der Unternehmen, die sich aufgrund steigender Kosten vor der Zukunft sorgen. Aktuell kann die Fed noch keine drastische Preissteigerung erkennen, das ist jedoch das Risiko, das sie für die steigenden Zinsen eingehen muss.</p>
<h2>Anleiherenditen werden zum Problem für die Aktienmärkte</h2>
<p>Doch woher nun die Unsicherheit an den Aktienmärkten? Der Grund liegt in den <strong>Renditen für US-Staatsanleihen</strong>, wovon zuletzt die 10-jähige über die magische Marke von 3 Prozent stieg, welche seit geraumer Zeit ein heftiger Widerstand war. Um die Renditen wieder zu drücken, müssten sich Käufer für diese Anleihen finden. Die Fed ist es jedenfalls schon mal nicht, sie baut ihre Bestände gerade ab. Auch die Risikoaufschläge für <strong>italienische Staatsanleihen</strong> schossen nach der Vorstößen der neuen italienischen Regierung in Sachen Defizitmarke deutlich in die Höhe, was die Refinanzierung für einen dermaßen überschuldeten Staat deutlich schwieriger gestaltet. Um Druck aus dem Kessel zu lassen, versprach Ministerpräsident Conte jedoch sogleich sich 2020 wieder an die EU-Defizitvorgaben zu halten, was auf Seiten der europäischen Finanzminister für Erleichterung sorgte. Ob die Finanzmärkte ihm das abnehmen, bleibt abzuwarten. Aber auch <strong>China</strong> wird als klassisches Schwellenland durch die Zinserhöhung zum Risikofaktor für die Weltwirtschaft. Trotz diverser Stützungsmaßnahmen der chinesischen Notenbank letzte Woche gaben die Aktienkurse weiter nach. China leidet eben &#8211; wie alle anderen stark in Dollar verschuldeten Volkswirtschaften &#8211; plötzlich stark unter dem steigenden Zinsdruck.</p>
<h2>Gewinner und Verlierer der Zinsschlacht</h2>
<p>Wo Schatten ist, da ist in der Regel auch Licht. So profitieren derzeit am Aktienmarkt vor allem einige <strong>amerikanische Banken</strong> und Versicherungen von den steigenden Zinsen, während in der Regel Versorger und Hausbau-Aktien darunter leiden. Auf dem Währungsmarkt darf sich natürlich der US-Dollar zu den Gewinnern rechnen, während vor allem Währungen von <strong>Schwellenländern</strong> die stark in Dollar verschuldet sind, wie zum Beispiel der argentinische Peso, massiv unter die Räder kommen. Der Euro dürfte es weiterhin schwer haben sich gegen den US-Dollar zu behaupten, zumal er auch noch Sperrfeuer aus der Heimat durch eine immer maroder werdende EU und zweifelhafte Zukunftsaussichten völlig überschuldeter Euro-Länder bekommt.</p>The post <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/news/die-zinsen-steigen-kommt-jetzt-der-boersencrash">Die Zinsen steigen – kommt jetzt der Börsencrash?</a> first appeared on <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news">Forex News</a>.]]></content:encoded>
					
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