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	<title>Staatsverschuldung | Forex News</title>
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	<description>Trading, Daytrading mit Futures und CFD: StereoTrader und Gost</description>
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	<title>Staatsverschuldung | Forex News</title>
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		<title>Absturz der Zinsen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Devisenhandel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2019 16:15:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Während vor Monaten noch einige von einem Ende der Niedrigzinspolitk träumten, sieht die Realität nun ganz anders aus. Die negative Zinsspirale beginnt sich nun immer schneller zu drehen - und die EZB hat auch gar keine andere Wahl mehr als an diesem Trend festzuhalten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Geldpolitik der EZB</strong> wird immer aggressiver. Während vor Monaten noch viele Anleger von einem Ende der niedrigen Zinsen träumten, sieht die Realität nun ganz anders aus. Die <strong>negative Zinsspirale</strong> beginnt sich immer schneller zu drehen &#8211; und die EZB hat auch gar keine andere Wahl mehr, als an diesem Trend festzuhalten.</p>



<span id="more-881"></span>



<p>Wer Staatsanleihen kauft, möchte in der Regel ein wenig Rendite dafür bekommen oder zumindest dasselbe Geld zurückerhalten, was er dem jeweiligen Staat geliehen hat. Doch im Zeitalter der <strong>Niedrigzinspolitk</strong> ist alles anders: Neuerdings bekommt ein Anleger weniger Geld zurück, als er dem Staat geliehen hat. Verrückt, oder? Die Rendite der 30-jährigen Rentenpapiere notierte zum Ende der letzten Woche bei Minus 0.06 Prozent, bei den kürzer laufenden 20-jährigen lag das Minus bei 0.199 Prozent, bei 10-jährigen sogar Minus 0.49 Prozent. Nun sacken also erstmals die Langläufer in den negativen Bereich ab und Investoren haben keine Chance mehr, mit den Staatsanleihen Geld zu verdienen. Betroffen sind hiervon jedoch nicht nur &#8222;böse Spekulanten&#8220;, sondern auch<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" Sparer und Verbraucher, die auf eine Form der privaten Geldvorsorge (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.welt.de/finanzen/article196801251/Geldanlage-Fuer-Kleinsparer-steigt-jetzt-die-Gefahr-der-Negativzinsen.html" target="_blank"> Sparer und Verbraucher, die auf eine Form der privaten Geldvorsorge</a> gesetzt haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Steuern auf Sparguthaben</h2>



<p>Bei Licht betrachtet werden Sparguthaben damit von Seiten der EZB mit einer <strong>Strafsteuer</strong> belegt. Auch viele Banken und Sparkassen kämpfen um ihr finanzielles Überleben und so wundert es wenig, dass man mittlerweile anstatt auf seinem Konto Zinsen zu kassieren, 10 Euro monatliche &#8222;<strong>Kontoführungsgebühren</strong>&#8220; berappen muss dafür, dass man der Bank sein Geld leiht. Insgesamt haben private Anleger innerhalb der Eurozone 13 Billionen Euro gebunkert, dem ein Kreditvolumen von 7,5 Billionen Euro gegenübersteht. Macht ein Nettovermögen von 5,5 Billionen Euro, das der neuen EZB-Steuer unterliegt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">IWF-Vorschlag: Negativzinsen auf Bargeld</h2>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<h2 class="wp-block-heading">Geld verschleudern auf Teufel komm raus</h2>



<p>Das Ziel der EZB ist offensichtlich: <strong>Bareinlagen</strong> und <strong>Sparguthaben</strong> sollen auf Teufel komm raus in den Umlauf gepresst, die Kreditvergabe angekurbelt werden . Soweit die Theorie. Doch in der Praxis hat sich gezeigt, dass Haushalte bei absackenden Zinsen noch sparsamer werden und versuchen Geld zu horten, da sie unter den gegebenen Umständen noch länger brauchen, um ein gewisses Sparziel zu erreichen. So horten alleine die Deutschen weiterhin ungeachtet der Niedrigzinspolitik knapp 2,5 Billionen Euro auf Spar- und Tagesgeldkonten in der Hoffnung auf eine baldige Zinswende. Im Gegensatz zu den Amerikanern sind Deutsche nunmal sehr risikoavers und scheuen sich davor, in den volatilen Aktienmarkt zu investieren. Das <strong>Niedrigzinsprojekt der EZB</strong> war bislang ein Schuss in den Ofen, der auch noch nach hinten losging. Anstatt das Geld in den Aktienmarkt zu geben, flossen 39 Milliarden Euro zusätzlich auf die unverzinsten Konten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EU unter Beschuss</h2>



<p>Mit der <strong>exzessiven Ausweitung der Negativzinsen</strong> macht sich die EZB, und damit die EU, bei den Bürgern auch nicht gerade beliebter. Wie am Beispiel von Großbritannien derzeit zu sehen, werden die Zentripetalkräfte immer größer. Vor allem Länder, die mehr in den großen Topf einzahlen als sie herausbekommen, werden zunehmend EU-skeptischer, während neue marode Pleitekandidaten bereitwillig in der Schlange stehen, in den illustren Kreis der europäischen Union aufgenommen zu werden und von den Transferzahlungen und &#8222;Heranführungshilfen&#8220; zu profitieren. Auch ein weiteres primäres Ziel der EZB, das Schaffen und der Erhalt von Arbeitsplätzen, konnte mithilfe der Niedrigzinspolitik nicht mehr erreicht werden. Der positive Trend ist gebrochen, die <strong>Arbeitslosenzahlen</strong> steigen wieder langsam, <a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/warum-steigt-die-arbeitslosigkeit-in-deutschland-im-juli-16311005.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="zuletzt im Mai auf 2,3 Mio Menschen (offizielle Darlegung) (öffnet in neuem Tab)">zuletzt im Mai auf 2,3 Mio Menschen (offizielle Darlegung)</a>. Dafür hat Deutschland viel zu viele aktuelle Trends einfach verschlafen oder zu spät Gas gegeben, wie zum Beispiel bei den Themen E-Mobilität und Digitalisierung. So sank die PKW-Produktion, das Steckenpferd schlechthin der deutschen Wirtschaft, im Juni 2019 um 5,1 Prozent zum Vormonat und um 11,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Die deutsche Automobilindustrie sieht derzeit schwierigen Zeiten entgegen. Zudem gilt Deutschland als überregulierte und teure Innovationsbremse, wo es Gründern nicht wirklich leicht gemacht wird, mit neuen Ideen Fuß zu fassen durchzustarten. Das alles spiegelt sich auch im deutschen PMI wieder: der Einkaufsmanagerindex fiel im Juli überraschend stark von 45,0 auf 43,1 Punkte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Um den Euro zu retten, muss man Verträge brechen</h2>



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https://youtu.be/jCFvliO66tE
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		<title>Die Zinsen steigen &#8211; kommt jetzt der Börsencrash?</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2018 17:27:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Noch vor wenigen Tagen war die äußere Fassade völlig in Ordnung. Die amerikanischen Indizes glänzten fast täglich mit neuen Monats-, Wochen- oder gar Allzeithochs. Erst vergangene Woche ließen neue Rekordstände im Dow Jones den amerikanischen Präsidenten zu einer regelrechten Twitter-Tirade hinreißen, woraufhin sogleich ein saftiger Sell Off einsetzte. Und schon lernen Trading-Anfänger ihre erste Lektion: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch vor wenigen Tagen war die äußere Fassade völlig in Ordnung. Die amerikanischen Indizes glänzten fast täglich mit neuen Monats-, Wochen- oder gar Allzeithochs. Erst vergangene Woche ließen neue Rekordstände im Dow Jones den amerikanischen Präsidenten zu einer regelrechten Twitter-Tirade hinreißen, woraufhin sogleich ein saftiger Sell Off einsetzte. Und schon lernen Trading-Anfänger ihre erste Lektion: Wenn neue Allzeithochs vom US-Präsidenten durch Twitter gejagt oder in der Bild-Zeitung gefeiert werden, lieber mal an der Seitenlinie bleiben oder im Zweifel den Sell-Button suchen. Denn unter der Motorhaube bahnt sich etwas an: Das <strong>Zinsgespenst</strong> geht um!</p>
<p><span id="more-583"></span></p>
<p>Noch können sich die amerikanischen Indizes Nasdaq, Dow Jones und S&amp;P500 ganz gut halten, während der deutsche DAX quasi fast schon auf dem letzten Loch pfeift. Von seinem Allzeithoch bei rund 13.500 Punkten ist so viel nicht mehr übrig, zuletzt musste sogar die magische Marke von 12.000 Punkten dran glauben, die etliche Tage, Wochen und sogar Monate als brachialer Widerstand fungierte. Wird der DAX es noch einmal schaffen diesen wichtigen Support zurückzuerobern und eine fulminante Jahresendrallye einzuläuten? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Fundamental betrachtet entsteht derzeit ein heißes Gebräu, was jedoch von Aktienanlegern noch eine Weile ignoriert werden kann.</p>
<h2>Der Dollar legt deutlich zu</h2>
<p>Die Zeit des billigen Geldes neigt sich dem Ende. Nach der Fed fängt nun sogar die EZB an ganz langsam das Geld wieder aus dem Markt zu ziehen. Doch die amerikanische Notenbank und ihr neuer Chef mögen es rabiat. Während die EZB den Leitzins &#8222;auf absehbare Zeit&#8220; noch bei 0% belassen möchte, geht die amerikanische Fed in die Vollen, erhöhte beim letzen Meeting auf 2,25 und visiert bereits die 3%-Marke an. Die US-Wirtschaft ist stark, es herrscht annähernd Vollbeschäftigung und die Inflationsrate liegt in der Nähe des gedachten Ziels von 2 Prozent. Das Resultat der Zinserhöhung wird nicht nur am DAX deutlich: Das Geld der Investoren fließt aus dem Euroraum raus hinüber in die USA, wie wir auch am drastisch nachgebenden Euro gegenüber dem US-Dollar sehen. Unter dieser Sogwirkung leiden derzeit vor allem einige <strong>Schwellenländer</strong>, die aufgrund des stark steigenden Dollars bereits mit dem Rücken an der Wand stehen. Vor allem die Dauersorgenkinder <strong>Argentinien</strong> und <strong>Venzuela</strong> werden von der aktuellen Dollarstärke hart getroffen, aber auch die Türkei weiß mittlerweile weder ein noch aus. Doch auch der Exportnation Deutschland scheint der schwache Euro diesmal nicht wirklich helfen zu können. Zu viele Baustellen sind im Euroraum noch offen, allen voran zwei neue alte Sorgenkinder: Griechenland und Italien, hinzu kommt die politische Ungewissheit durch zahlreiche neue, unberechenbare, eher eurokritische und &#8222;rechtspopulistische&#8220; Regierungen innerhalb der Eurozone.</p>
<h2>Wozu noch Aktien?</h2>
<p>Für das offensichtliche Ungleichgewicht zwischen DAX und Dow ist also weitestgehend <strong>das unterschiedliche Zinsniveau</strong> der Länder verantwortlich. Zusätzlich belasten den DAX natürlich die deutschen Autobauer und Diesel-Spezialisten, die von einer Krise in die nächste schlittern und langsam aber sicher ihre Marktanteile an diverse Elektrobauer, vornehmlich aus Ostasien aber auch aus Amerika, verlieren. Noch will man davon in der rosaroten Autobauerwelt Deutschland nichts wissen oder versucht verzweifelt die Realität zu leugnen, doch schon jetzt wird mehr als deutlich, dass der Verbrennungsmotor in Kürze ausgedient hat. Und was haben die deutschen Autobauer hier zu bieten? Im Grunde nichts, oder zumindest (noch) nicht viel. Anleger fragen sich folglich derzeit: <strong>Wozu noch Aktien</strong> und das dazugehörige gewaltige Crash-Risiko, wenn ich zur gleichen Zeit auf dem Anleihemarkt eine sichere Rendite von mittlerweile immerhin 3 Prozent bekommen kann? Drei Prozent mag für einen Daytrader natürlich lächerlich klingen, für große Investoren, die Milliarden hin- und herschieben, jedoch ein willkommenes, risikoloses und einfaches Fressen.</p>
<h2>Donald Trump ist &#8222;not amused!&#8220;</h2>
<p>Donald Trump ist von der neuen Fed-Politk natürlich &#8222;not amused&#8220;. Schließlich ist der Aktienmarkt sein Vorzeigeobjekt und Symbol für die brummende US-Wirtschaft, das bei den bevorstehenden Senatswahlen im November dringend gebraucht wird &#8211; und zwar am besten mit neuen Allzeithochs. Zwar ist die amerikanische Fed wie die europäische EZB in ihren Entscheidungen <strong>unabhängig</strong>, doch anders als seine Vorgänger lässt Donald Trump keine Gelegenheit aus, die Notenbank für ihr Vorgehen zu kritisieren. Dabei ist das vordergründige Ziel der Fed laut ihrem Vorsitzenden <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/news/wer-wird-neuer-fed-vorsitzender">Jerome Powell</a> nicht etwa die Aktienmärke von einem Allzeithoch zum nächsten zu treiben, sondern</p>
<blockquote><p>maximale Beschäftigung in Verbindung mit Preisstabilität</p></blockquote>
<p>zu erreichen. Anleger und Investoren <strong>preisen</strong> also derzeit weitere <strong>Zinserhöhungsschritte</strong> in ihre Kaufentscheidungen <strong>ein</strong>, alleine in diesem Jahr soll es noch einen weiteren Zinsschritt geben, 2019 sollen es drei an der Zahl sein. Sollte es also hier irgendwann zu Abweichungen kommen, die bei einem der nächsten <a href="https://devisen-handeln.org/wirtschaftskalender.html">FOMC-Meetings</a> ans Licht getragen werden, dürfte dies heftige Auswirkungen auf die Märkte haben. Eine Abkehr von der rigider werdenden Zinspolitik oder ein Aussetzen der Zinserhöhungen könnte die Aktienmärkte also sogar noch einmal nach oben befeuern. Wichtiger Seismograph für künftige Zinsschritte sind daher auch die lauter werdenden Klagerufe der Unternehmen, die sich aufgrund steigender Kosten vor der Zukunft sorgen. Aktuell kann die Fed noch keine drastische Preissteigerung erkennen, das ist jedoch das Risiko, das sie für die steigenden Zinsen eingehen muss.</p>
<h2>Anleiherenditen werden zum Problem für die Aktienmärkte</h2>
<p>Doch woher nun die Unsicherheit an den Aktienmärkten? Der Grund liegt in den <strong>Renditen für US-Staatsanleihen</strong>, wovon zuletzt die 10-jähige über die magische Marke von 3 Prozent stieg, welche seit geraumer Zeit ein heftiger Widerstand war. Um die Renditen wieder zu drücken, müssten sich Käufer für diese Anleihen finden. Die Fed ist es jedenfalls schon mal nicht, sie baut ihre Bestände gerade ab. Auch die Risikoaufschläge für <strong>italienische Staatsanleihen</strong> schossen nach der Vorstößen der neuen italienischen Regierung in Sachen Defizitmarke deutlich in die Höhe, was die Refinanzierung für einen dermaßen überschuldeten Staat deutlich schwieriger gestaltet. Um Druck aus dem Kessel zu lassen, versprach Ministerpräsident Conte jedoch sogleich sich 2020 wieder an die EU-Defizitvorgaben zu halten, was auf Seiten der europäischen Finanzminister für Erleichterung sorgte. Ob die Finanzmärkte ihm das abnehmen, bleibt abzuwarten. Aber auch <strong>China</strong> wird als klassisches Schwellenland durch die Zinserhöhung zum Risikofaktor für die Weltwirtschaft. Trotz diverser Stützungsmaßnahmen der chinesischen Notenbank letzte Woche gaben die Aktienkurse weiter nach. China leidet eben &#8211; wie alle anderen stark in Dollar verschuldeten Volkswirtschaften &#8211; plötzlich stark unter dem steigenden Zinsdruck.</p>
<h2>Gewinner und Verlierer der Zinsschlacht</h2>
<p>Wo Schatten ist, da ist in der Regel auch Licht. So profitieren derzeit am Aktienmarkt vor allem einige <strong>amerikanische Banken</strong> und Versicherungen von den steigenden Zinsen, während in der Regel Versorger und Hausbau-Aktien darunter leiden. Auf dem Währungsmarkt darf sich natürlich der US-Dollar zu den Gewinnern rechnen, während vor allem Währungen von <strong>Schwellenländern</strong> die stark in Dollar verschuldet sind, wie zum Beispiel der argentinische Peso, massiv unter die Räder kommen. Der Euro dürfte es weiterhin schwer haben sich gegen den US-Dollar zu behaupten, zumal er auch noch Sperrfeuer aus der Heimat durch eine immer maroder werdende EU und zweifelhafte Zukunftsaussichten völlig überschuldeter Euro-Länder bekommt.</p>The post <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/news/die-zinsen-steigen-kommt-jetzt-der-boersencrash">Die Zinsen steigen – kommt jetzt der Börsencrash?</a> first appeared on <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news">Forex News</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>EURUSD: Mario Draghi beendet das Billig-Geld!</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jun 2018 13:36:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Paukenschlag auf der gestrigen EZB-Sitzung: Notenbankpräsident Mario Draghi möchte kurz vor Ende seiner Amtszeit wohl nicht zwingend als Schrecken der Sparer und Anleger in die Geschichte eingehen und tut es deswegen langsam aber sicher seinen amerikanischen Kollegen gleich: Die Phase des billigen Geldes zur Ankurbelung der Wirtschaft soll in absehbarer Zeit beendet werden. Ob und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Paukenschlag auf der gestrigen EZB-Sitzung: Notenbankpräsident <strong>Mario Draghi</strong> möchte kurz vor Ende seiner Amtszeit wohl nicht zwingend als Schrecken der Sparer und Anleger in die Geschichte eingehen und tut es deswegen langsam aber sicher seinen amerikanischen Kollegen gleich: Die Phase des billigen Geldes zur Ankurbelung der Wirtschaft soll in absehbarer Zeit beendet werden. Ob und wie der Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik vor allem vor dem Hintergrund der völlig überschuldeten Euro-Krisenländer <strong>Italien</strong> und <strong>Griechenland</strong> funktionieren kann, wird sich zeigen.</p>
<p><span id="more-505"></span></p>
<p>Die Leitzinsen sollen langsam wieder steigen &#8211; und was macht der Euro? Er fällt binnen kurzer Zeit wie ein Stein um mehr als 300 Pips in Richtung 1,15. Wie konnte das passieren? Dass fundamentale Aktionen wie die <a href="https://devisen-handeln.org/wirtschaftskalender.html">EZB-Sitzung, Fed-Sitzung oder das FOMC-Protokoll</a> nicht der beste Zeitpunkt zum traden sind, weiß bereits jeder, der seit längerem an den Märkten aktiv ist. Ein Anheben des Leitzins sollte demnach in der Theorie eine Aufwertung der jeweiligen Währung zur Folge haben, mit dem Euro passierte jedoch genau das Gegenteil. Anleger hatten nämlich eine viel schnellere und straffere geldpolitische Wende erwartet, als die von <strong>Mario Draghi</strong> angekündigte. Vorab wurde der Euro in den Tagen zuvor in freudiger Erwartung auf die Marke von 1,18 hochgekauft, die Enttäuschung ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Den Anlegern geht es viel zu langsam.</p>
<p><figure id="attachment_506" aria-describedby="caption-attachment-506" style="width: 648px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-506" src="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/06/EURUSDH4-1024x491.png" alt="EURUSDH4" width="648" height="311" srcset="https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/06/EURUSDH4-1024x491.png 1024w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/06/EURUSDH4-300x144.png 300w, https://devisen-handeln.org/forex-news/wp-content/uploads/2018/06/EURUSDH4-768x368.png 768w" sizes="(max-width: 648px) 100vw, 648px" /><figcaption id="caption-attachment-506" class="wp-caption-text">Der Euro quittierte die Ansage von Mario Draghi mit einem Mega-Sell Off von rund 300 Pips. Der langsame Ausstieg aus der laxen Geldpolitik war wohl von einigen Playern schneller erwartet worden. Aktuell fängt sich der Euro wieder.</figcaption></figure></p>
<h2>Draghi kaufte Schuldtitel ohne Limit</h2>
<p>Um die <strong>Konjunktur</strong> in der Eurozone und damit die Kreditvergabe anzuregen, setzte Draghi in der Vergangenheit auf den massiven Kauf von Staatspapieren, um dadurch Wachstum und<strong> Inflation</strong> zu erzeugen. Für die stabileren nordeurpäischen Länder wäre diese Maßnahme nicht nötig gewesen, doch Länder wie Spanien, Portugal aber vor allem Griechenland und Italien ächzen nach wie vor unter dem für sie viel zu starken Euro. Seit Beginn des Anleihekaufprogramms hat Drahi somit 2,4 Billionen Euro in die Märkte gepumpt, die nun langsam irgendwie wieder eingesammelt werden müssen. Hauptsächlich hat er dabei die EZB-Bilanzen mit Staatsanleihen der (maroden) Euro-Länder gefüttert.</p>
<h2>Der Wind hat sich gedreht</h2>
<p>Nicht nur politisch scheint sich der Wind in Europa damit langsam gedreht zu haben, Rechtspopulisten erobern einer nach dem anderen die Regierungen der Euro-Länder. Auch die <strong>geldpolitische Wende</strong> scheint damit in Europa in greifbare Nähe gerückt. Bis September 2018 will die EZB noch monatlich Anleihen im Wert von 30 Milliarden Euro kaufen, danach den Betrag auf 15 Milliarden Euro reduzieren und im Dezember auf Null fahren. Ob die südlichen Euro-Staaten ohne ihren Rollator jedoch werden laufen können, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt mehr als fraglich. Umso mehr, als die neue italienische Regierung sämtliche Konsolidierungsbemühungen aufkündigen und lieber die nördlichen Euro-Länder zur Zahlung und Übernahme der eigenen Schulden bewegen will. Der <strong>Leitzins</strong> soll vorher allerdings nicht angetastet werden und bis zum Sommer 2019 auf Null Prozent verbleiben. Auch der Zins für die Einlagefaszilität bleibt bis auf Weiteres im leicht negativen Bereich. Eine Wende der von Euro-Sparern und Anlegern so sehr verhassten <strong>Nullzinspolitik</strong> ist damit in greifbare Nähe gerückt.</p>
<h2>Noch ist nichts in trockenen Tüchern</h2>
<p>Da auch <strong>Mario Draghi</strong> sich der Risiken seines Vorstoßes bewusst sein dürfte, hat er im gleichen Atemzug verkündet, die Druckerpresse jederzeit wieder anzuwerfen, falls &#8222;Not am Mann&#8220; ist. Damit kann er zu jeder Zeit bei Euro-Tradern wieder für Überraschungen sorgen, sodass man erstmal auf alles gefasst sein sollte. Das Inflationsziel von rund 2 Prozent sollte nämlich trotz der Maßnahmen möglichst eingehalten werden. Dabei ist das Wachstum innerhalb der Eurozone mit ebenfalls rund 2 Prozent in 2018 noch nicht wirklich berauschend. Die von Trump möglicherweise auferlegten <strong>Strafzölle</strong> auf deutsche Autos und Aluminium könnten die deutsche Wirtschaft empfindlich treffen. Über Gegenzölle auf ein paar Flaschen Whiskey werden sich die Amerikaner wohl höchstens totlachen können.</p>
<h2>Sorgenkind Italien</h2>
<p>Der größte Sorgenfaktor beim Ausstieg aus der ulta-laxen Geldpolitik ist und bleibt jedoch <strong>Italien</strong>. Mit dem Einzug der neuen, unberechenbaren Parteien in die Regierung werden die Karten europaweit völlig neu gemischt. Abgesehen vom harten Kurs gegen die Migrationswelle könnten die Aufschläge auf italienische Staatsanleihen noch weiter ansteigen und das Land so schuldentechnisch in die Knie zwingen. Doch Italien als drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone ist eine andere Hausnummer wie <strong>Griechenland</strong> und kann, anders als dieses, nicht mal eben aus der (deutschen) ESM-Portokasse refinanziert werden. Italiens Schuldenberg ist mit rund <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167737/umfrage/staatsverschuldung-von-italien/" target="_blank" rel="noopener">2,2 Billionen Euro</a> zwar in etwa so groß wie der deutsche, im Verhältnis zum BIP des Landes sind es hier jedoch 132% und bei Deutschland nur 68%.</p>
<h2>Politische Entwicklung im Auge behalten</h2>
<p>Eine gravierende <strong>Verschlechterung der geplanten Inflationsrate</strong> sowie ein Zunehmen der Unsicherheitsaufschläge auf italienische Staatspapiere könnte somit Mario Draghi noch mal zu einer Kehrtwende bewegen und die Notenpresse wieder anzuschmeißen. Euro-Trader sollten diese Parameter daher von Zeit zu Zeit gut um Auge behalten. Draghi bemühte sich bei seiner Rede, die neue italienische Regierung nicht zu überdramatisieren, wie es die deutschen Lei(d)medien dieser Tage gerne mal zu tun pflegen. Denn auch die neue Regierung in Italien besteht nicht aus Amateuren, sondern hat kompetente Wirtschaftsexperten in der zweiten Reihe, die sich der fragilen wirtschaftlichen Lage durchaus bewusst sind und nach einem Ausweg aus der Misere suchen. Zum Ende seiner Rede stellte Draghi noch einmal die &#8222;Unumkehrbarkeit des Euro&#8220; in den Raum um den Anlegern die Unsicherheit zu nehmen. Bleiben wir gespannt, welche Maßnahmen Mario Draghi bis zum Ende seiner Amtszeit im Herbst 2019 noch ergreifen muss, um den Euro zu stabiliseren.</p>The post <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news/news/eurusd-mario-draghi-beendet-das-billig-geld">EURUSD: Mario Draghi beendet das Billig-Geld!</a> first appeared on <a href="https://devisen-handeln.org/forex-news">Forex News</a>.]]></content:encoded>
					
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