Technische Analyse / Chartanalyse

technische Analyse

Die meisten Trader richten sich nach einer der beiden folgenden Strategien: Die Technische Analyse oder die Fundamentale Analyse. Was heißt das? Während man bei der Fundamentalanalyse die Ursachen für die schwankenden Wechselkurse betrachtet, zählt für die Technische Analyse ausschließlich die Kursentwicklung in der Vergangenheit. Was diesen Einflussfaktoren zugrunde liegt, spielt bei der Technischen Analyse keine Rolle. Man versucht hierbei, aus der historischen Entwicklung des Kurses die zukünftige Kursentwicklung vorherzusagen. Beide Methoden haben ihre Fürsprecher und Gegner, mit beiden Methoden kann man einen Haufen Geld verdienen - oder verlieren. Der Entschluss für die eine oder andere Methode ist eine völlig persönliche Entscheidung. Wer möchte, kann auch beide Methoden kombinieren und so das beste aus beiden Möglichkeiten herausholen.

Grundlagen der Technischen Analyse

Auf dieser Seite soll nun die Technische Analyse betrachtet werden und Anfängern ein erster Einblick in die Materie gewährt werden. Die meisten Forex Broker bieten jedoch einiges an Trainingsmaterial und Videos, mit denen man direkt "vor Ort" üben kann. Der Lerneffekt ist in diesem Falle um einiges höher, als wenn man versucht sich das Wissen nur theoretisch anzueignen. Also am besten parallel hierzu ein Demokonto bei einem Broker eröffnen und loslegen!

Im Vergleich zur Fundamentalen Analyse ist die Technische Analyse die jüngere Form der Marktanalyse und erfreut sich seit kurzer Zeit einer wachsenden Beliebtheit. Sie wird häufig auch als Chartanalyse bezeichnet und versucht, aufgrund der historischen Entwicklung des Wechselkurses auf die zukünftige Wechselkursentwicklung zu schließen. Um diese Prognose durchzuführen, braucht der Trader bestimmte Charts. Hier wird die historische Kursentwicklung in verschiedenen Zeiteinheiten dargestellt. Viele Trader erzielen mit dem Einsatz der Technischen Analyse hohe Gewinne. Daher auch der wachsende Beliebtheitsgrad dieser Methode. Das Praktische an der Technischen Analyse: Die Erkenntnisse sind auf jeden Finanzmarkt übertragbar, egal um welche Produkte es sich handelt.

Ansätze

Im Kern dieses Analyseansatzes geht man davon aus, dass der Preis zu jedem Zeipunkt sämtliche verfügbaren Informationen über das Underlying wiedergibt. Die Kurse aus der Vergangenheit repräsentieren somit die historische Entwicklung von Angebot und Nachfrage. Die Technische Analyse versucht also nicht, die Gründe für die historische Kursentwicklung zu finden. Viel eher versucht man, die Meinungen und Reaktionen der Marktteilnehmer zu analysieren. Ist das nicht gefährlich? Doch, denn was in der Vergangenheit einmal zugetroffen hat, muss nicht zwangsläufig auch für die Zukunft gelten. Ansonsten wäre bald jeder von uns Forex-Millionär.Bei der Technischen Analyse geht der Trader davon aus, dass die Entwicklung der Wechselkurse nicht zufällig stattfindet, sondern gewissen Gesetzmäßigkeiten unterliegt. Diese kann man ausfindig machen und für seine Zwecke nutzen. Mithilfe der Charts hat man Zugang zu den Kursverläufen in der Vergangenheit. Man unterscheidet zwei Arten von Charts:

Charts

Trends und Widerstände

Wem ist der Name Dow Jones ein Begriff? Genau, jeder schlaue Herr hat die Ansätze entwickelt, die wir heute im Devisenhandel zur Technischen Analyse verwenden. Dabei teilte er die Kursbewegungen in drei Teile ein: Aufwärtstrend, Abwärtstrend und Seitwärtsbewegung. Außerdem wird zwischen Primärtrend und Sekundärtrend unterschieden. Auch wenn der Primärtrend tendenziell aufwärtsgerichtet ist, kann es doch zu kurzfristigen Einbrüchen kommen. Diese nennt man dann "Gegenbewegung" oder "Sekundärtrend".

trends

In Charts werden oftmals die Trendlinien mit eingezeichnet. Durchbricht der aktuelle Kurs die Trendlinie an keiner Stelle, kann man daraus schließen, dass der Trend sich weiter fortsetzt. Fällt der Kurs jedoch über oder unter die Trendlinie, bricht er damit den Trend der Broker stellt die Position glatt (Auflösen der Position). Während einer Seitwärtsbewegung sollte man möglichst den Handel aussetzen, da man nicht gut vorhersehen kann, wie die weitere Kursentwicklung aussehen wird.

trendbruch

Woran erkennt man nun den Aufwärtstrend?

Wer mit Devisen handelt, möchte natürlich wissen, ob er nun aufs richtige Pferd setzt. Den Aufwärtstrend erkennt man in der Regel daran, dass er immer wieder neue Hochs markiert und die Tiefs, die darauf folgen höher sind, als die vorherigen Tiefs.

Und der Abwärtstrend?

Beim Abwärtstrend läuft es genau umgekehrt: Hier sind die Tiefs in der Regel tiefer und die Zwischenhochs werden immer niedriger.

Widerstand

Als Trader beobachtet man oftmals, dass der Kurs an einem bestimmten Punkt nicht vorbeizukommen scheint. Beim Goldpreis war dies zum Beispiel lange die 1000$-Marke. In diesem Fall spricht man von Widerstand. Fällt hingegen der Kurs nicht unter eine bestimmte Marke, sondern schnellt immer wieder nach oben, dann nennt man dies Unterstützung. Wird der Widerstand durchbrochen, dann fungiert dieser Punkt häufig als Unterstützung und vice versa.

Traden mit dem Trend

Nun wissen wir jede Menge über Trends, Unterstützung und Widerstand - aber wie verwenden wir diese Erkenntnisse für unser Trading? Ganz einfach: Stellen wir für unseren Kurs einen langfristigen Aufwärtstrend fest und nähern uns einer sekundären Gegenbewegung der Trendlinie, können wir davon ausgehen, dass der Primärtrend weiter aufwärts geht und gehen eine Long-Position ein. Da wir uns vor einem hohen Verlust Schützen wollen, setzen wir eine sogenannte Stop-Loss-Order unterhalb der Trendlinie. Damit sichern wir uns gegen einen Verlust ab, falls wir mit unserer Annahme doch falsch liegen und die Unterstützung durchbrochen wird.

Widerstände und Unterstützungen nutzen

Widerstände und Unterstützungen bieten dem Trader Orientierungsmarken. Zum Traden bieten sich hier zwei Strategien an: Das Handeln von Ausbrüchen. Dabei wird entweder ein Widerstand überschritten oder oder eine Unterstützung unterschritten. Nach dem Überschreiten eines Widerstandes kommt es häufig zu einer starken Kursbewegung. Davon versuchen viele Trader zu profitieren. Andere Trader wiederum spekulieren darauf, dass der Kurs von der Unterstützung oder dem Widerstand abprallt.

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