Chartanalyse und Saisonalität

Im aktuellen Video-Tutorial für Beginner geht es um die Themen Chartanalyse und Saisonalität. Ich zeige, wie man mithilfe der Chartanalyse markante Punkte im Chart herausfindet und sich so für ein erfolgreiches Trading präpariert.

Um erfolgreich nach den Regeln der Charttechnik traden zu können, muss man sein Chart entsprechend präparieren. Hierzu zeichen wir uns Widerstände und Unterstützungen ein, an denen der Kurs bisher gescheitert ist oder eine Trendwende eingeleitet hat. Wichtig ist hierbei: Man beginnt stets mit der Chartanalyse im größten Zeitrahmen und arbeitet sich dann auf die kleineren Zeitfenster vor, unabhängig davon, in welchem Zeitfenster man letztendlich handeln will! Dies ist deshalb bedeutend, weil Unterstützungen und Widerstände aber auch Trendlinien aus höheren Timeframes wichtiger und relevanter für den Kursverlauf sind als in kleineren Einheiten. Nachdem man sich also vom Wochen- bis zum Minutenchart vorgearbeitet hat, setzt man sich an den entsprechenden Kursmarken Kursalarme oder wartet ganz einfach, bis der Kurs die entsprechende Marke erreicht hat, um dann seine Order aufzugeben.

Saisonalität

Man hört es immer wieder, sei es von TV-Reportern oder diversen Analysten: „Saisonal bedingt ist der Monat Juli eigentlich ein Monat für steigende Kurse.“ Aha, woher wissen die das? Als Trader kann man die Saisonalität für sich nutzen, indem man sich beispielsweise auf seasonalcharts.de über entsprechende Kursmuster zu bestimmten Jahreszeiten informiert. Vor allem Rohstoffe wie Erdöl oder Heizöl reagieren recht stark auf saisonale Schwankungen, was damit zusammenhängt, dass Käufe dieser Stoffe meist in gewissen Jahreszeiten getätigt werden, die dann den Preis nach oben treiben. So ist der Monat Juli und August ein guter Monat für Käufe im Heizöl, das unter anderem der Broker FXPRIMUS im Angebot hat. Doch nicht nur Rohstoffe reagieren stark auf die Saisonalität, sondern auch Aktien und Indizes. Nicht von ungefähr kommt der Spruch: „Sell in May and go away.“ Tatsächlich ist statistisch gesehen der Mai nach dem September der schwächste Monat am Aktienmarkt:

  • März Plus 1,4% (stärkster Monat)
  • Mai Minus 0,34%
  • September Minus 2,22% (schwächster Monat)

Und auch die „Jahresendrallye“ kommt nicht von ungefähr. So legt der deutsche Aktienindex im Schnitt im Dezember eine Performance von 1,27 % aufs Parkett, der zweitstärkste Wert direkt nach dem Monat März. Aktienkäufe ab dem 15.12. rentieren sich in der Regel.

Bei der Auswahl der Charts sollte man auf das Verhalten der Indizes in Vor- und Nachwahljahren achten, da diese in der Regel erheblich von der „normalen“ Saisonalität abweichen.

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3 Gedanken zu „Chartanalyse und Saisonalität

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