Erfolgreich den DAX traden: Mit diesen Tipps bezwingen Sie den DAX

Der DAX ist mitunter das liebste Anlagevehikel Deutscher Trader und Investoren. Dabei zählt der Frech-DAX zu den am schwierigsten zu zähmenden Instrumenten am Markt: Kurslücken (Gaps), rasante Trendwechsel und Fehlausbrüche sind hier an der Tagesordnung. Doch mit einigen Hilfsmitteln kann man dem DAX zu Leibe rücken, um seine Performance zu steigern und ihm mehr Punkte abzuringen.

Der deutsche Aktienindex DAX
Der deutsche Aktienindex DAX

Um den DAX zu zähmen und unsere Gewinnwahrscheinlichkeiten zu steigern, rücken wir ihm zunächst mit der Statistik zu Leibe. In der Folge einige wichtige Daten, die man als DAX-Trader im Auge behalten sollte:

  • Im arithmetischen Mittel liegt die tägliche Kursschwankung des DAX bei ziemlich genau 2 Prozent (gemessen seit 1999). Mit dieser Information können wir schon einmal die Punktespanne prognostizieren, die wir in etwa pro Handelstag zu erwarten haben – egal ob Long oder Short. Dabei erfolgen die größten Bewegungen zwischen 9:00h und 11:00h und zwischen 16:00h und 18:00h.
  • Der EuroStoxx50 ist das Alphatier für den deutschen Aktienmarkt, daher sollten wir ihn gut im Auge behalten. Wenn der DAX munter losprescht und eine Unterstützung nach der anderen reißt, während sich der EuroStoxx nur mühsam vorwärts schleppt, heißt es Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Am Nachmittag übernimmt der S&P 500 das Ruder, der Dow Jones Index hat hingegen entgegen einer vielfach verbreiteten Annahme nur wenig Auswirkungen auf den DAX.
  • Mithilfe des RSI auf M5 können wir unsere Einstiege absichern: Ein RSI von 80+ verbietet einen Einstieg in Longrichtung, unter 30 sollte man vorsichtig sein mit einem frischen Short.
  • Mithilfe des DAX-Kursindex erhalten wir ein objektiveres Chartbild vom DAX, in dem normalerweise als Performance-Index die Dividende mit eingeschlossen ist.
  • Mithilfe eines Seasonalcharts erhalten wir eine statistische Wahrscheinlichkeit über den Kursverlauf in der aktuellen Periode des Jahres.

An welchen Tagen steigt der DAX, an welchen fällt er?

Treiben wir die Statistik noch ein wenig weiter, um unsere Erfolgswahrscheinlichkeiten im DAX-Trading zu erhöhen. Filtern wir die Performance des DAX nach Bullen- und Bärenmarkt durch alle Handelstage in der Woche, so kommen wir zu folgendem Resultat:

Bullenmarkt

Einen Bullenmarkt definieren wir, in dem wir auf den Kursverlauf des DAX einen gleitenden Durchschnitt anlegen, z. B. die 150er-EMA. Liegt der Kurs über dem 150er EMA, so haben wir es mit einem Bullenmarkt zu tun. Der DAX zeigt hier auf Tagesbasis folgende Handelsmuster:

Long: Montag, Donnerstag, Freitag

Short: Dienstag, Mittwoch

Bärenmarkt

Verläuft der Kurs des DAX unter dem 150er-EMA, so haben wir es mit einem Bärenmarkt zu tun. Die Kursbewegung verhält sich nun genau umgekehrt:

Long: Dienstag, Mittwoch

Short: Montag, Donnerstag, Freitag.

DAX Performance nach Wochentag
DAX Performance nach Wochentag. Quelle: trading-stars.de

Fazit

Den DAX einfach auf gut Glück zu traden ist keine gute Idee und sollte über kurz oder lang zur Vernichtung des Tradingkontos führen. Die Statistik liefert uns wertvolle Hilfsmittel, um den DAX-Handel effizienter zu gestalten und unsere Performance zu steigern. Dabei ist es zu empfehlen, sich nicht alleine auf die Methoden der statistischen Auswertung zu verlassen, sondern diese Ansätze mit den Methoden der Technischen Analyse (Unterstützungen, Widerstände, Trendlinien) zu kombinieren. Trotz aller statistischen Hilfsmittel sollte klar, sein, dass diese nicht zwangsläufig eine sichere Prognose für die künftige Kursentwicklung ermöglichen, jedoch die Wahrscheinlichkeit auf einen profitablen Trade enorm steigern können. Entscheidend für den Erfolg beim DAX-Trading ist letztendlich ein ausgefeiltes und an den Kontostand angepasstes Risiko- und Moneymanagement.

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Daytrader und Swing Trader

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