Endlich: Der Metatrader 5 Supreme ist da!

Die Trading-Welt befindet sich in einer interessanten Phase des Umbruchs und der Innovation. Während die Fortschritte in Bezug auf neue Software-Technologien, die den täglichen Handel erleichtern und die Performance verbessern, jahrelang vor sich hindümpelten, geht es nun Schlag auf Schlag. Admiral Markets bietet den MT5 ab jetzt mit der beliebten und bekannten Handelserweiterung “Supreme Edition”. Im folgenden Artikel die gesammelten Unterschiede zwischen den Handelsplattformen MT4 und MT5.

MT5
Der Metatrader 5 tritt die Nachfolge des MT4 an.

Neue Analysetools und Handelsplattformen erobern den Markt; der vor allem bei Tradern von Epert-Advisorn beliebte Metatrader 4 wird langsam aber sicher in seine wohlverdiente Rente geschickt. Sein Nachfolger, der MT5, der zwar seit Jahren in den Startlöchern steht aber ein trauriges Dasein fristete, erobert nun die Trading-Szene im Sturm. Die größte Innovation aus dem Hause Metaquotes: Der MT5 ist nicht mehr auf den Retail-Markt beschränkt, sondern ermöglicht auch den Handel von echten Futures, Optionen und Aktien. Die ersten Futures-Broker haben den MT5 bereits in ihr Portfolio aufgenommen. Der Futures Broker AMP Futures bietet zum Beispiel den MT5 als kostenlose Handelsplattform an und stellt zahlreiche Video-Tutorials zur Verfügung, mit denen man die Einrichtung und Nutzung verschiedener Erweiterungen erlernen kann. Bei Forex- und CFD-Brokern sowie deren Kunden war der MT4 jahrelang die unangefochtene Nummer eins. Doch nach der Ankündigung von Metaquotes, den MT4 künftig nicht mehr mit wichtigen Updates zu versorgen und so die Broker sanft aber nachdrücklich zu einem Umstieg zu zwingen, haben nun die ersten Broker den MT5 eingeführt und ausgebaut. Dabei wird sich der MT5 nach einer gewissen Übergangszeit einer genauso großen Beliebtheit erfreuen wie der MT4, denn durch seine offene Architektur kann er mithilfe von Erweiterungen, Expert Advisorn und Indikatoren schnell und einfach an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.

Fundamentale Hindernisse beseitigt

Obwohl der MT5 bereits seit 2010 (!) de facto existiert, fristete er bei Broker und Tradern ein Schattendasein. Aufgrund seiner neuen Programmierstruktur, basierend auf MQL5, die eine Kompatibilität mit alten MT4 EAs und Indikatoren ausschließt, ließ sich der MT5 nur schleppend verkaufen. So hatten die meisten bekannten Broker die neue Handelsplattform entweder gar nicht im Sortiment oder führten sie als Karteileiche aus Marketingzwecken. Ein weiteres großes Hindernis, das der Verbreitung des MT5 im Weg stand, war die fehlende Hedging-Möglichkeit. Folglich war es nicht mehr möglich, gleichzeitig in einem Wert Long und Short zu sein, was in manchen Situationen durchaus sinnvoll sein kann. Hier steuerte Metaquotes im Jahr 2016 unter dem Motto “MT5 is present, not the future” nach, um den Kundenansprüchen gerecht zu werden und erweiterte die Handelsplattform um zahlreiche Möglichkeiten, darunter auch die Hedging-Funktion, die nun vom Broker ein- oder ausgeschaltet werden kann. Für die Freunde mobiler Lösungen emittierte Metaquotes Apps und mobile Handelsplattformen sowie ein browserbasierte Anwendung, wodurch auch MAC-User nicht mehr von der Benutzung des Metatraders ausgeschlossen sind.

MT4 lässt man ausbluten

Etwas später, im November 2016 auf dem London Summit, kam dann der ultimative Push von Metaquotes und der finale Todesstoß für den MT4. Nach der Feststellung von von Anthony Papaevagorou, Head of Sales bei Metaquotes, dass der Verbreitung des MT5 sein eigener Vorgänger MT4 am meisten im Weg steht, wurde angekündigt, die alte Plattform langsam auslaufen zu lassen und nicht mehr weiter mit Updates versorgen zu wollen. Was die Broker letzten Endes jedoch wahrscheinlich endlich zum Wechsel bewogen hat, waren die erhöhten Support-Gebühren, die ihnen von Metaquotes für den MT4 zu Beginn des Jahres 2017 aufgebrummt wurden. Metaquotes war jetzt fest entschlossen, Trader und Broker zu ihrem Glück zu zwingen.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen MT4 und MT5

Wer bislang mit dem MT4 vertraut ist, wird die Umstellung auf den MT5 kaum merken, denn die Benutzeroberfläche und Buttons sind fast alle an derselben Stelle und sehen gleich oder ähnlich aus. Die Umstellung von MT4 auf MT5 lohnt sich. Nicht nur, weil der alte Metatrader nicht mehr mit Updates versorgt wird, sondern noch aus folgenden Gründen:

MT4 vs MT5: Die Unterschiede
MT4 MT5
Programmiersprache: MQL4 MQL5
Handelbare Produkte: OTC (Forex, CFD) Forex, CFD, Futures, Optionen, Aktien
Systemvoraussetzung: Intel/AMD 1600 Mhz, Windows 2000/XP, Vista/7/10, 512 MB RAM Athlon 64, Pentium 4, Windows XP/Vista/7/8/10, 1 GB RAM
Hedging: Ja Ja
Zeiteinheiten: 9 21 (anpassbar)
Indikatoren: 30 38
Trade-Historie: nur per externem Indikator standardmäßig
Analyseinstrumente: 33 Objekte 46 Objekte
Wirtschaftskalender: Nein Ja, integriert in den Chart
Orderarten: 4 6
Markttiefe (Level 2): Nein Ja
Handel aus der Markttiefe: Nein Ja
FOK (Fill or Kill): Nein Ja
Erweiterter Strategy Tester: Nein, Single-Thread Ja, mehrwährungsfähig und Multi-Thread
MQL5 Assistent: Nein Ja
Darstellungsmöglichkeit für Indikatoren: 6 18
64 Bit: Nein Ja

MT5 Broker

Forex/CFD: Der Forex- und CFD-Broker Admiral Markets bietet den MT5 nun auch mit der bekannten und beliebten Admiral Supreme Edition an, mit der das diskretionäre Handeln mit dem Metatrader zum Kinderspiel wird. Die Mindesteinlage beträgt 200 Euro.

Futures: Der amerikanische Broker AMP Futures bietet den MT5 als kostenlose Handelsplattform zum Handel von echten Futures. Die Mindesteinlage beträgt 500 USD.

Devisenhandel

Daytrader und Swing Trader.

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