Demokonto

Mit einem kostenlosen Demokonto kann man das Traden risikolos üben.

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Wer mit dem Devisenhandel oder CFD-Trading anfängt, sollte auf jeden Fall zunächst auf einem kostenlosen Demokonto üben, solange er noch keinerlei Erfahrungen im Traden hat. Hier kann man jeden gewünschten Betrag mit virtuellem Geld handeln und so seine Strategien ausprobieren und in Echtzeit erfahren, wie sich der Kontostand mit einer anderen Positionsgröße verändert. Auch für Profitrader kann ein Demokonto eine nützliche Sache sein, nämlich wenn man

  • neue Trading-Strategien,
  • einen EA,
  • oder ganz einfach einen neuen Broker ausprobieren möchte,

dessen Konditionen man noch nicht so gut kennt. Die Nutzung eines Demokontos ist anzuraten, da man sich so nicht nur mit dem Devisenandel selbst sondern auch mit der Plattform des Anbieters vertraut machen kann. Einige Broker bieten ein kostenloses unbegrenztes Demokonto, andere wiederum beschränken die Zeit auf einige Monate, Wochen oder Tage. Stellen Sie sich von Anfang an darauf ein, dass Sie einiges an Lehrgeld bezahlen müssen, um den attraktiven Beruf "Daytrader" zu beherrschen. Stellen Sie daher nur sicher, dass es sich in dieser Phase nicht um Ihr echtes Geld handelt, sondern um virtuelles Geld. Mithilfe des Demokontos kann man auch die exakte Positionsgröße herausfinden, die man für die Höhe seiner Einlage einstellen muss. Während manche Broker z. B. nur Minilots zulassen, sind bei anderen auch Microlots möglich, das heißt 0,10 Euro/Punkt. Eine Anfrage beim Broker reicht hier meist, um Klarheit zu schaffen. Sehr wichtig ist diese Information vor allem für Trader mit kleinem Konto. Ein unschlagbarer Vorteil in der heutigen Zeit, denn viele der heute sehr erfolgreichen Trader haben in ihrer Anfangszeit einiges an echtem Geld verbrannt, bevor sie den Dreh raus hatten. Damals gab es einfach noch keine Demokonten!

Trader werden heißt Traden lernen!

Wer von sich glaubt, er sei ein Naturtalent und könne sofort mit echtem Geld anfang zu traden, der wird vom Markt recht bald eines besseren belehrt werden. Interviewt man heute erfolgreiche Traders geben sie alle zu, in der Anfangszeit viel, teilweise auch sehr viel Geld verloren zu haben. Wie jeden anderen Beruf muss man auch den Beruf des Daytraders lernen. Hierzu bieten sich in erster Linie Bücher über die Technische Analyse an, wie zum Beispiel jene von Michael Voigt oder John J. Murphy. Des Weiteren kann man als Anfänger Kurse besuchen, die von Profitradern beispielsweise auf Messen wie der World of Trading oder der Invest abgehalten werden. Außerdem ist YouTube (unser Kanal) mittlerweile eine hilfreiche Quelle zum Traden lernen. Viele Trader stellen hier ihre Strategien vor oder geben eine Einführung in die Technische Analyse bzw. Fundamentale Analyse. Das theoretisch Gelernte sollte man dann in einem Demokonto in die Praxis umsetzen. Unser Tipp: Traden Sie ein Demokonto mit einer guten Strategie von 5000 Euro sicher und langsam hoch auf 10.000, dann sind Sie fit für den Handel mit echtem Geld!

Demokonto - bei welchem Broker?

Wir haben im Folgenden noch einmal alle Forex-Broker aufgelistet, die ein Demokonto zur Verfügung stellen. Eröffnen Sie im Zweifel bei mehreren Brokern ein Demokonto, probieren die Broker aus und bleiben letzten Endes bei dem, wo sie sich am besten aufgehoben fühlen. Denn nicht nur die Benutzeroberfläche, sondern auch der Support und die Hilfsmittel, wie verschiedene Add ons für den Metatrader unterscheiden sich von Broker zu Broker. Testen Sie zunächst die Broker ausführlich, die einen zeitlich begrenzten Zugang zum Demokonto anbieten. Um ein Demokonto zu verlängern setzt man sich einfach mit seinem jeweiligen Account Manager in Verbindung oder eröffnet schlichtweg ein neues. Sollte der Broker sich querstellen, drohen Sie einfach mit einem Brokerwechsel.

Vorteil vom Traden im Demo-Modus

Mit Sicherheit ist es nicht dasselbe Gefühl, ob man mit Demo- oder Echtgeld an der Börse arbeitet. Eines ist jedoch klar: Wer es nichtmal schafft, ein Demokonto zu vermehren, wird im Echtgeldhandel erst recht scheitern. Andererseits ist man auf dem Echtgeldkonto meist auch umsichtiger und wählt kleinere Positionen. Auf einem Demokonto können auch gefahrlos neue Strategien erprobt werden, um sie im Anschluss auf dem Echtgeldkonto in Einsatz zu bringen. Außerdem lässt sich mithilfe eines Demokontos der Service der verschiedenen Broker miteinander vergleichen. Vorher sollte man allerdings beim Broker fragen, ob auf dem Demomodus dieselben Konditionen gelten wie beim Handel mit Echtgeld, denn nicht selten unterscheiden sich die einzelnen Kontomodelle stark untereinander, was die Abrechnung durch Gebühren (Spread/Kommissionen) anbelangt. Dabei empfiehlt es sich, im Demokonto dasselbe Kontomodell zu wählen wie man es im Handel mit Echtgeld haben möchte, um die Simulation so authentisch wie möglich zu machen.

Demokonto oder kleines Echtgeldkonto?

Wer den Thrill des Echtgeldhandels am eigenen Leib spüren will, der kann natürlich auch ein kleines Echtgeldkonto eröffnen. Einige Broker ermöglichen eine Kontoeröffnung mit 100 Euro oder gar weniger. Der angehende Trader sollte jedoch damit rechnen, dass dieses Geld schnell verloren sein wird, vor allem wenn mit zu hohen Positionsgrößen im Minilot-Bereich spekuliert wird. So reicht ein Fehltrade im DAX von 50 Punkten um das kleine 100-Euro-Konto komplett zu halbieren. Möglich ist mit solch kleinen Konten nur der Handel von Microlots im Forex-Markt, wo ein Pip nicht mehr als 0,10 Euro Wert sind.

Vom Demokonto zum Echtgeldhandel

Angehende Trader sollten sich trotz vieler Versprechen keinerlei Illusionen machen: Es ist nicht möglich, von einem Konto mit 1000 Euro dauerhaft leben zu können, auch nicht von einem Konto mit 5000 Euro. Wem der Lebensstandard eines HartzIV-Empfängers genügt, der kann vielleicht mit einem 10.000 Euro-Konto glücklich werden. Jedoch nur solange, bis er in eine DrawDown-Phase rutscht und einen Monat oder gar mehrere Monate keinen Gewinn sondern Verluste macht. Dann ist Wasser und Brot angesagt! Es gilt eine Grundregel: Je kleiner das Konto, desto schwieriger der Handel. Denn mit einem kleinen Konto kann man nur wenige oder gar keine Teilpositionen schließen, das heißt der Trade läuft entweder in den Gewinn, in den Verlust oder wird 0:0 ausgestoppt, während man mit einem größeren Konto im Laufe der Zeit auf jeden Fall Teilgewinne realisieren kann. Das oberste Ziel muss daher heißen: Nichts vom Trading-Konto abbuchen, sondern es solange hochzutraden bis man auf einem Polster von 50.000 - 100.000 Euro sitzt, womit sich dann schon ernsthaft etwas anfangen lässt.

Lohnt sich die Mühe?

Trader werden ist zweifelsohne ein harter Weg, auf dem 95 Prozent aller Anfänger scheitern. Die meisten scheitern jedoch, weil sie nicht durchhalten können oder wollen und daher vorzeitig die Flinte ins Korn werfen. Wie in jedem anderen Beruf verlangt der Weg zum erfolgreichen Trader Einsatz, Ausdauer, Geduld, Lernbereitschaft und Disziplin. Vor allem muss man damit rechnen, zu Anfang tausende von Stunden vor den Charts zu verbringen, bis man die Kursbewegungen richtig deuten kann. Für jeden jedoch, der sich unabhängig machen möchte von einem Arbeitger, der sein Leben und seine Zeiteinteilung selbst in die Hand nehmen will, der die Vorzüge der Freizügigkeit und Selbständigkeit voll auskosten will und der sich ein Gehalt wünscht, das nach oben hin unbegrenzt ist, für den lohnt sich der Aufwand, den harten Lernprozess zum erfolgreichen Daytrader zu durchlaufen!

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