Binäre Optionen handeln mit anyoption

Binäroptionen handeln mit anyoptionEin neues Finanzinstrumet erobert die Welt: Binäroptionen. Was verbirgt sich dahinter und vor allem: Wie handelt man Optionen? Digitale oder Binäroptionen handelt man ganz einfach online über einen Broker, z. B. über anyoption. Der Handel mit Binäroptionen ist weitaus weniger kompliziert als der Handel mit klassischen Optionen (Plain-Vanilla-Optionen) bzw. Optionsscheinen, weswegen er vor allem bei Tradern ohne Erfahrungen immer beliebter wird. Auch einige Forex Broker bieten neben dem Handel mit Rohstoffen und Devisen den Handel mit Optionen an. Beim Handel mit Binäroptionen hat man als Trader genau 2 Optionen (daher auch der Name): 0 oder 1, Kursgewinn oder Kursverlust. Auch Optionen handelt man in der Regel, wie Devisen, eher kurzfristig. Die Positionen werden also höchstens über Tage (End-of-day) oder Wochen (End-of-week) gehalten, nicht über Jahre, wie beispielsweise Aktien. Die Einstiegsinstrumente im Optionshandel heißen Call (long) und Put (short). Dabei kauft der Anleger nicht etwa einen Basiswert direkt, sondern er spekuliert nur auf die Richtung, in die sich der Basiswert bewegen wird. Innerhalb einer bestimmten Zeitspanne darf der Anleger diese Option dann wieder verkaufen. Um das Wesen eines solchen Trades zu veranschaulichen, im Folgenden ein Beispiel:
Beispiel Wir kaufen binäre Optionen auf Amazon-Aktien für $1.000,00, da wir davon ausgehen, dass die Aktie am Endel des Handelstages höher notieren wird, als zum Zeitpunkt des Kaufs. Haben wir mit unserer Vermutung Recht, erhalten wir 71% auf unsere Einlage, also $1.710,00. Dabei reicht es auch aus, wenn der Kurs sich nur um einen einzigen Punkt nach oben bewegt hat (im Geld)! Liegen wir mit unserer Vermutung falsch, bekommen wir vom Broker $150,00 zurück (aus dem Geld).
Vor dem Handel muss der Trader lediglich einen Basiswert, eine Ablaufzeit der Binäroption und eine Kursrichtung (call oder put) wählen. Dabei hat der Anleger bei anyoption eine Fülle von Instrumenten zur Auswahl: Rohstoffe, Devisen, Aktien und Indizes. Natürlich sollte man ein Instrument wählen, in dem man sich relativ gut auskennt, um den entsprechenden Kurs möglichst genau vorhersagen zu können. Ist man der Meinung, der Kurs des entsprechenden Basiswerts entwickelt sich nach oben, kauft er eine Call-Option. Ist man der Meinung, der Kurs entwickelt sich negativ, kauft man eine Put-Option.

Vorteile von Binäroptionen

Der Handel mit Binäroptionen hat mehrere Vorteile: So kann der Wert einer Binäroption kurz vor Marktschluss extrem steigen und so zu einem Gewinn von mehreren hundert Prozent führen. Gleichzeitig ist das Risiko von Anfang an klar und bereits beim Abschluss einer Option bekannt. Der Optionsbroker anyoption bietet eine große Auswahl an Finanzinstrumenten, wie Devisen, Rohstoffe und Aktien. Man kann, wie beim Devisenhandel auch, beim Optionshandel sowohl mit steigenden als auch mit fallenden Kursen Gewinne erwirtschaften. Der Gewinn steht bereits beim Kauf fest: 65%-71% wenn man im Geld ist, 15% gibt es zurück, wenn man aus dem Geld ist. Der Handel mit Binäroptionen ist also weitaus überschaubarer als der Handel mit Plain-Vanilla-Optionen, wie er gleich im Weiteren beschrieben wird.

Ein- und Auszahlung

Die Ein- und Auszahlung läuft bei anyoption über Kreditkarte, Banküberweisung oder per Skrill (moneybookers). In der Regel erfolgt die Auszahlung der Gewinne über denselben Weg wie die Einzahlung. Die minimale Ersteinlage bei anyoption beträgt 200 Euro. anyoption ist wie die meisten anderen Broker von der zyprischen CySec (Lizenz 187/12) reguliert. Die Kursdaten kommen aus dem Datenstream von Reuters.

Bitcoins handeln

Wer von den volatilen Kursschwankungen der virtuellen Währung "Bitcoins" profitieren will, ohne jedoch physisch und direkt welche kaufen zu müssen, der kann bei anyoption den Kursverlauf von Bitcoins spekulieren. Der Vorteil: Im Gegensatz zu einem Direktinvestment kann man so auch auf fallende Bitcoin-Preise setzen, um Gewinn zu machen. Der Bitcoin handelt wie alle anderen Devisen unter der Woche rund um die Uhr (24 Stunden) durch.

Facebook-Aktien

Wer auf eine Wertentwicklung von Facebook spekulieren möchte, der ist bei anyoption gut aufgehoben. Denn anyoption ist derzeit der weltweit einzige Broker, der den Handel mit Facebook-Aktien über Binäroptionen ermöglicht. Für Nicht-US-Bürger eine einzigartige Möglichkeit, am Facebook-Boom zu partizipieren. Obwohl die Menge an ausgegebenen Aktien derzeit noch nicht vollständig bekannt ist, ebensowenig wie der endgültige Preis, können Trader den Marktwert am Eröffnungstag zum Schlusskurs hedgen und bis zu 300% Rendite einfahren.

Welche Instrumente kann man mit Optionen handeln? - Plain-Vanilla

Grundsätzlich kann man fast jeden Wert mit Optionen handeln, sei es Devisen, Aktien oder auch Rohstoffe. Dabei kann man seine Positionen auch perfekt hedgen, also gegen einen Verlust absichern. Wenn Sie beispielsweise eine Aktienpaket gekauft haben (long), kann man sich mit einer Put-Option, die bei fallenden Kursen steigt, gegen einen Verlust absichern. Zur Erläuterung: Long bedeutet in diesem Zusammenhang des Optionshandels, dass man eine Optionsposition - egal ob Call oder Put - gekauft hat. Short in Optionen ist man demnach, wenn man Optionen verkauft, also ein Stillhaltergeschäft getätigt hat. Diese Terminologie sollte man nicht mit der gängigen Aktienterminologie verwechseln!

Optionshandel - Strategien

In der Folge einige Optionshandel-Strategien für Anfänger, wenngleich sie auch nur oberflächlich behandelt werden können. Diese Strategien beziehen sich auf den Handel mit Plain-Vanilla-Optionen und gelten nicht für den Handel mit Binäroptionen.

Options-Spreads

Professionelle Options-Trader verwenden meist eine Kombinationen aus Long- und Short-Positionen. Sie tun das, um spezielle Risiko- und Gewinn-Charakteristika zu schaffen, die von einer weiten Reihe von Eintrittszenarien profitieren. Der Kauf einzelner Optionen wäre wie der Kauf eines Anzugs von der Stange. Options-Spreads hingegen sind wie der Designer-Anzug, der ausschließlich für den Käufer zugeschnitten wurde. Zwei der einfacheren Options-Spreads sind der Call-Spread (Bull-Spread) und sein Gegenspieler, der Put-Spread (Bear-Spread). Ein Call-Spread entsteht durch den gleichzeitigen Kauf einer Call Option mit einem geringeren Ausübungspreis und dem Verkauf einer anderen Call Option mit einem höheren Ausübungspreis.

Beispiel Die zugrundeliegende Aktie wird bei 50 Euro gehandelt. Sie kaufen einen Call mit einem Basispreis bei 50 Euro für 6,50 Euro und verkaufen einen Call mit einem Basispreis bei 60 Euro für drei Euro. Ziel dieses Trades ist es, von einer Aufwärtsbewegung durch den Long Call zu profitieren und gleichzeitig das Risiko durch den Verkauf der Short Call-Option zu verringern (hedging). Zugleich wird durch den verkauften höheren Call auch das Gewinnpotenzial limitiert. Der maximale Gewinn bei diesem Trade fällt an, wenn der Kurs der Aktie genau beim Basispreis des höheren verkauften Calls liegt, also in unserem Fall bei 60 Euro. Über diesem Preis werden weitere Gewinne der Long Call-Option durch die Verluste der Short-Position ausgeglichen. Der maximale Verlust dieser Strategie ist auf die Differenz der erhaltenen und der bezahlten Prämie limitiert, in diesem Fall 3,50 Euro.

Long und Short Straddle

Einer der Vorteile von Optionen ist es, dass man richtungsunabhängige Positionen aufbauen kann. Diese Strategien basieren auf Volatilität. Im Fall von Long-Optionsstrategien profitiert man als Trader von einer Zunahme der Volatilität (die den Optionswert erhöht), bei Short-Positionen von einer Abnahme der Volatilität (sie vermindert den Optionswert). Der klassische, richtungsunabhängige und somit volatilitätsabhängige Trade ist der Straddle. Der Straddle entsteht durch dne Kauf eines Calls und Puts mit identischen Ausübungspreisen und gleichem Verfallstag. Wenn der zugrundeliegende Wert mehr fällt oder steigt, als für die Option an Prämien bezahlt wurde, läuft diese Option in den Gewinn.

Beispiel Zugrunde legen wir eine Aktie, die mit einem Wert von 50 Euro gehandelt wird. Der Am-Geld-Juni-Call kostet 6,50 Euro und der Aus-dem-Geld-Juni-Put kostet 5,50 Euro (übrigens lässt diese Kombination auf eine leicht bullische Einschätzung des Marktes für diese Aktie schließen, da Call und Put bei einer neutralen Markteinschätzung den gleichen Wert haben sollten). Falls Sie diesen Straddle kaufen, das heißt, Sie kaufen gleichzeitig den Call und den Put für insgesamt zwölf Euro, dann müsste sich die Aktie mindestens um diese zwölf Euro bewegen, um die Position in den Gewinnbereich laufen zu lassen. Dabei ist es egal, ob sie steigt oder fällt. Wenn die Aktie steigt, werden Sie am Call Geld verdienen und am Put verlieren und umgekehrt. Das Risiko ist auf den Gesamtpreis der beiden Optionen begrenzt.

Das Entscheidende bei dieser Strategie ist, Werte bei geringer Volatilität zu kaufen. Denn eine geringe Volatilität bedeutet eine niedrige Prämie. Dies wiederum verspricht ein größeres Gewinnpotenzial, wenn sich der zugrundeliegende Wert genug in eine Richtung bewegt. So haben zum Beispiel Aktien, die in einer engen Preisspanne gehandelt werden, eine geringe Volatilität und sind somit geeignete Kandidaten für diese Art von Optionsstrategie. Der Verkauf eines Straddles bietet die Möglichkeit, von einer erwarteten Volatilitätsabnahme zu profitieren. In diesem Fall würde man, solange die Volatilität noch sehr hoch ist, identische Calls und Puts verkaufen. Man kassiert die entsprechend hohe Prämie, und wenn die Volatilität wieder auf ein normales Niveau gesunken ist und somit auch der Wert der Option gefallen ist, kann die Prämie als Gewinn verbucht werden. Das Risiko/Gewinn-Profil dieses Trades ist das genaue Gegenteil des Long Straddle: Der Gewinn ist limitiert, das Risiko hingegen nicht. Für die Übernahme dieses Risikos wird dem Trader die Optionsprämie bezahlt. Solange sich der Markt nicht genug bewegt (egal in welche Richtung), um die erhaltene Prämie aufzuzehren, wird der Trader Gewinn machen. Und je näher die Kurse des zugrundeliegenden Wertes am Verfallstag beim Ausübungspreis liegen, desto höher wird der Gewinn ausfallen.

Was kostet eine Option?

Der Preis einer Option hängt von ihren Ausstattungsmerkmalen ab (Basispreis, Restlaufzeit) sowie von den Marktparametern (Volatilität, Zinsen, Dividenden). Für die verschiedenen Abhängigkeiten lassen sich Sensivitätskennzahlen berechnen, die sogenannten "Griechen". Dazu gehören folgende Kennzahlen:

Optionen handeln

Wer jetzt mit dem Handel von Binäroptionen beginnen möchte, kann sich hier schnell und unkompliziert bei anyoption registrieren:

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RISIKOWARNUNG: Devisen- und CFD Handel auf Margin ist mit einem hohen Risiko verbunden und ist daher nicht für jeden Anleger geeignet. Bevor Sie handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Investitionsziele, finanziellen Umstände, Bedürfnisse sowie Ihren Erfahrungsstand und Ihre Sachkenntnis in Betracht ziehen. Der Inhalt dieser Website darf nicht als persönliche Anlageberatung verstanden werden. Durch den Handel und die Spekulation mit Devisen, könnten Sie einen Teil oder den kompletten Verlust Ihrer hinterlegten Geldeinlage erleiden und sollten deshalb nicht mit Kapital spekulieren, dessen Verlust Sie sich nicht leisten können. Seien Sie sich aller Risiken bewusst die mit dem Devisenhandel verbunden sind.

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